created by schokobanane.

Mehr als 90 Minuten stand die Null, doch ...

Markus Kuster hatte beinahe alles fest im Blick.

Distanzschuss mitten ins SVM-Herz

„Alle Jahre wieder …“ beginnt ein beliebtes Weihnachtslied, doch dieser Ausspruch findet nicht nur in der Adventzeit seinen Anklang. Auch mit der tipico – Bundesliga kann man ihn durchaus in Verbindung bringen, vor allem wenn das Duell SV BauWelt Koch Mattersburg gegen FC Red Bull Salzburg lautet. Da zog sich nämlich in etlichen Begegnungen der jüngsten Vergangenheit ein roter Faden durch, nämlich jener der späten Treffer des Meisters.

So auch am vergangenen Samstag-Nachmittag bei brütender Hitze in der Sauna namens Pappelstadion, wo sich unsere Mannschaft dem Favoriten mutig entgegenstellte und trotz kräfteraubender Verhältnisse den Salzburgern einen richtigen Kampf bot, bei dem den Bullen alles abverlangt wurde. Dieses Mal konnten unsere Burschen sogar mehr als 90 Minuten hinten die Null halten, ehe ein Distanzkracher von Andre Ramalho via Innenstange mitten ins SVM-Herz traf.

Kein Durchkommen vor und nach der Pause…

Daran konnte auch unser dieswöchiger Votingsieger nichts ausrichten. Der hieß, wie schon des öfteren in der Vorsaison, Markus Kuster. Unser Schlussmann konnte vor den Augen von Teamchef Franco Foda gegen die beste Mannschaft Österreichs sein Können unter Beweis stellen und tat dies eigentlich auch über die gesamte Spielzeit, denn bei beiden Gegentreffern waren seine Abwehrmöglichkeiten äußerst begrenzt.

Zuvor galt es jedoch hellwach zu sein, um die eine oder andere gefährliche Situation der Mozartstädter zunichte zu machen. Erstmals war er Mitte des ersten Durchgangs so richtig gefordert und dann gleich doppelt. Einen Dabbur-Kopfball konnte er glänzend parieren, doch der Israeli im Salzburg-Trikot kam in Folge dessen nochmals an die Kugel, doch unsere Nummer 1 machte ihm den Winkel beim Abschluss sehr, sehr spitz, sodass dieser den Ball nicht gezielt auf den Kasten brachte.

… erst die Nachspielzeit wurde zum Spielverderber

Bei einem Volley-Abschluss Dabburs, nach einer idealen Schlager-Vorlage, behielt Kuster ebenfalls die Oberhand, da die Direktabnahme des Salzburg-Torjägers ziemlich zentral auf sein Tor kam. Auch nach dem Seitenwechsel wurde sein Arbeitstag nicht ruhiger, ein Wolf-Volley hätte beinahe die Führung für den Favoriten bedeutet, aber eine sensationelle Fußabwehr unseres Goalies verhinderte dies.

Da der lange Mann aus Pama in seinem 100. Bundesliga-Einsatz auch noch einen gefährlichen Dabbur-Kopfball sowie Haidara-Distanzschuss abwehren konnte, hatte es den Anschein, als würde er zum Jubiläum die Null halten. Doch in Minute 93 beendete eben ein Ramalho-Distanzversuch jegliche Spekulation, denn der etwas glückliche Versuch passte genau via Innenstange ins Tor, durch einen weiteren Salzburger Treffer kurz danach war es dann schließlich entschieden. Die SVM-Fans würdigten dennoch die Leistung unserer Nummer 1 und wählten Markus Kuster überlegen auf Platz 1 (Note 1.43).

Alois Höller versuchte alles, doch dieses Mal sollte ihm und seinen Kollegen kein Treffer gelingen.

Viel gearbeitet, doch das Erfolgserlebnis fehlte

Schon mit etwas Respektabstand folgte schließlich der Auftaktvotingsieger dieses Mal auf dem guten zweiten Platz. Alois Höller rackerte wieder auf seiner rechten Seite viel, lief oftmals auf und ab und fand dadurch die eine oder andere aussichtsreiche Offensivaktion vor. Bei der besten SVM-Aktion des ersten Durchganges hatte er seine Beine und auch den Kopf im Spiel, denn er leitete einen weiten Kuster-Abschlag zu Marko Kvasina, mit dem er ebenso einen Doppelpass spielte, als kurz danach mit Julius Ertlthaler, dessen Steilpass aber dann zu weit wurde.

Bei einem weiteren langen Ball auf seiner rechten Seite, dieses Mal von Kollege Daniel Kerschbaumer, zog Höller jedoch im Laufduell mit Schlussmann Cican Stankovic um einen Tick den Kürzeren. Durch eine beherzte Rettungsaktion von Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer konnte unsere Nummer 8 nach der Halbzeit in Folge einer Kvasina-Kopfballverlängerung gerade noch am Abschluss gehindert werden. Daher wählten die SVM-Fans Alois Höller auf einen guten zweiten Votingplatz (Note 2.01).


Auf den weiteren Plätzen folgten Patrick Salomon (Note 2.14), Rene Renner (Note 2.16), Thorsten Mahrer (Note 2.17) sowie Nedeljko Malic (Note 2.25), die allesamt ebenfalls noch unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei guten 2.25 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Emanuel Pircher aus 8073 Seiersberg

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel der neuen Saison beim Aufsteiger TSV Hartberg, gibt es wieder zwei VIP-Karten für ein Spiel des SVM zu gewinnen.

Link: Das Salzburg-Voting im Detail >



(06.08.2018)zurück >