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Erst in allerletzter Sekunde bezwungen

Markus Kuster hielt seinen Kasten bis kurz vor Schluss sauber, musste sich dann aber dennoch geschlagen geben.

Zahlreiche Ausfälle

Wieder einmal war unsere Mannschaft knapp dran und wieder reichte es nicht für einen Punktgewinn in der Mozartstadt. Knapper ging es eigentlich kaum mehr, denn beim diesmaligen Versuch am Sonntag stand es bis zur 95. Minute torlos ehe, eine Standardsituation zu Gunsten der Hausherren entschied, die danach ihre Meisterparty ausgiebig feierten.

Beinahe aber wäre der SV BauWelt Koch Mattersburg zum Partycrasher geworden und noch dazu mit einer nicht wirklich großen Personaldecke. Schließlich fehlten nicht weniger als zehn Feldspieler aufgrund von Verletzungen, Blessuren, Erkrankungen oder eben einer Sperre. Jene, die aber auf dem Platz standen, machten ihre Sache eben bis zur allerletzten Sekunden hervorragend, boten dem Meister Paroli und mussten dennoch mit hängenden Köpfen das Spielfeld verlassen.

Lange stand die Null

Einer davon war auch unser dieswöchiger Votingsieger und der hütete unseren Kasten beinahe unbezwingbar. Bis zur allerletzten Sekunde stand die Null und doch musste sich Torhüter Markus Kuster geschlagen geben. Schon früh hatte er einiges zu tun, denn Rot-Sünder Hannes Wolf, er stoppte später Masaya Okugawa mit einem brutalen Tritt, versuchte ihn mittels direktem Freistoss zu überraschen.

Doch Kuster war schon auf dem Posten und konnte den Ball sicher abwehren. Bei einem weiteren Wolf-Versuch, dieses Mal aus der Distanz, musste er sich ganz lang machen, war vielleicht nur noch mit den Fingerspitzen dran, doch der Schuss ging zum Glück an die Latte. Vor allem aber bei etlichen Standardsituationen musste unsere Nummer 1 im Kasten ordentlich aufpassen und oftmals mit seinen Fäusten ran.

Kuster immer mittendrin

Vor allem aber nach dem Seitenwechsel wurden die Angriffe der Hausherren viel zielgerichteter, konnten Stefan Lainer und Co. zwar selten, aber immer wieder gefährlich vor unserem Kasten abschließen. Einige Male musste dabei auch unser Schlussmann ran und konnte so manchen Gegentreffer verhindern. Vor allem der israelische Top-Torschütze der Liga, Munas Dabbur, war oftmals dabei.

Insgesamt 21 Schüsse auf den Kasten des SVM-Goalies, 20 von denen fanden nicht den Weg hinein, was auch zu einem großen Teil an den starken Paraden unseres Torwartes lag. In der allerletzten Sekunde war aber auch der chancenlos und so kommt es keinesfalls überraschend, dass die SVM-Fans Markus Kuster im Matchvoting klar auf Platz 1 wählten (Note 1.66).

Viel Laufarbeit und etliche Zweikämpfe

Dahinter landeten schon mit etwas Respektabstand zwei Akteure mit unterschiedlichen Aufgabengebieten. Während Kapitän Nedeljko Malic mit seinen Defensivkollegen eher für einen kompakten Abwehrriegel aufrechterhalten sollte, hätte Julius Ertlthaler weiter vorne mit den Offensivspielern die entsprechende Entlastung sorgen sollen.

Heraus kam jedoch eine Mischung aus beidem, denn unser Captain schaltete sich bei einigen Standards immer wieder auch in der Offensive mit ein. Mittelfeldmotor Ertlthaler hatte zugleich auch etliche Aufgaben im Defensivverbund zu verrichten. Was beide Akteure, wie auch die gesamte Mannschaft, verband, war die enorme Laufarbeit und das engagierte Zweikampfverhalten. Leider wurde dies nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnt, die SVM-Fans bedankten sich aber mit einem tollen zweiten ex-aequo-Platz (beide Note 2.07).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch noch Michael Novak (Note 2.18), Philipp Erhardt (Note 2.25) sowie Manuel Seidl (Note 2.28), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei immer noch guten 2.39 lag, blieben.


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Link: Das Salzburg-Voting im Detail >



(22.05.2018)zurück >