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Alles beim Alten geblieben

Smail Prevljak ließ die Kugel nicht aus den Augen.

Engagement belohnt

Das Spitzenspiel zwischen dem SV BauWelt Koch Mattersburg und den Europacup-Fightern vom FC Red Bull Salzburg am vergangenen Sonntag im Pappelstadion war nichts für schwache Nerven, schließlich lieferten sich die beiden besten Rückrundenmannschaften einen harten Kampf, der am Ende mit einer nicht unverdienten Punkteteilung endete. Zuvor gab es aber noch turbulente 90 Minuten.

Denn schon früh mussten die Salzburger, nach einem Ausschluss, mit einem Mann weniger auf dem Platz agieren, dennoch konnten sie mit ihrem ersten Abschluss auf den Kasten nach etwa einer halben Stunde in Führung gehen. Legten nach dem Seitenwechsel noch einen weiteren Treffer, nach einem schnellen Gegenstoß, nach, doch das Engagement unserer Truppe wurde durch zwei klare Handelfmeter, die beide sicher verwandelt wurden, noch mit einem Punkt belohnt.

Nicht zu bremsen

Einer der Hauptprotagonisten an diesem Nachmittag war sicherlich wieder unser dieswöchiger Votingsieger und der heißt wenig überraschend Smail Prevljak, denn der Leihspieler der Bullen konnte beim Duell mit seinem Stammklub sein Trefferkonto im Frühjahr weiter füllen, erzielte seine Treffer acht bzw. neun im Jahr 2018 und verlängerte seine beeindruckende Serie.

Denn das 2:2 gegen den überlegenen Tabellenführer bedeutete nicht nur das zehnte ungeschlagene Spiel des SVM in Folge, sondern auch den nächsten Doppelpack für unseren Topscorer. Der traf nämlich in seinen letzten vier Ligaspielen, in Altach fehlte er nämlich gesperrt, mindestens doppelt, gegen die Admira sogar dreifach, und machte auch gegen seine Kollegen nicht halt.

Zunächst fehlten Zentimeter …

Doch im Duell mit seinem Stammklub lief für ihn zunächst auch nicht alles nach Wunsch, denn unser Mann an vorderster Front konnte sich im ersten Durchgang nicht so gekonnt in Szene setzen, wie in den Spielen zuvor. Die Salzburger Defensive machte ihm das Leben nicht gerade leicht, das eine oder andere Mal fehlte dann auch die nötige Präzision beim entscheidenden Pass bzw. Abschluss.

Kurz vor der Gästeführung ließ er seine Klasse dann doch einmal aufblitzen, denn da wurde er mit einem weiten Zuspiel mit dem Rücken zum Tor stehend angespielt, nahm sich die Kugel mit rechts an, drehte sich um 180 Grad und feuerte mit seinem linken Fuß aus etwa 20 Metern nur hauchdünn über die Latte. Nach der Pause zeigte er dann, was einen Torjäger ausmacht, nämlich zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.

… dann bewies er Nervenstärke

Wenige Minuten nach dem 0:2 durch Hannes Wolf war der bosnische Neo-Teamspieler dann zur Stelle, denn er übernahm die Verantwortung und trat, nachdem der eingewechselte Rene Renner ein Handspiel von Duje Caleta-Car erzwang, den fälligen Strafstoß zum raschen Anschlusstreffer. Dieser Treffer sollte nicht sein letzter gewesen sein.

Denn in der Schlussphase gab es noch einmal dieselbe Situation, wieder ein Handspiel eines Salzburgers, dieses Mal war es Diadie Samassekou, und abermals übernahm Prevljak die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher zum Ausgleich. Da er noch einmal in aussichtsreicher Position entscheidend gestört und ein Schussversuch geblockt wurde, blieb es am Ende beim 2:2, der Sieg im Voting war ihm aber nicht mehr zu nehmen (Note 1.11).

Julius Ertlthaler konnte nur mit einem Foulspiel gestoppt werden.

Aktivposten im Mittelfeld …

Schon mit einem gehörigen Abstand landete, wie auch schon in der Vorwoche nach dem Admira-Sieg, mit Julius Ertlthaler ein junger Eigenbauspieler hinter dem klaren Votingsieger auf Platz zwei. Unsere Nummer 23 konnte sich im Frühjahr einen Stammplatz im Mittelfeld der besten Rückrundenmannschaft erkämpfen und bestätigt dies mit guten Leistungen.

Auch im Duell mit dem Meister und Tabellenführer war er einer der Aktivposten im Mittelfeld, hatte bei einem Okugawa-Zuspiel kurz nach dem Anpfiff allerdings Pech, dass er knapp nicht herankam. Nichts desto trotz blieb er weiterhin sehr aktiv, was sich auch knapp zehn Minuten später auszahlen sollte, denn nach einer von Markus Kuster herunter gefangenen Ecke hatte er seine beste Szene.

… wurde auf dem Weg zum Tor gestoppt

Der SVM-Schlussmann machte nämlich gleich das Spiel schnell, schoss weit in Richtung des flinken und wendigen Mittelfeldmanns aus. Zwar kam Ex-SVM-Kapitän Patrick Farkas zunächst an die Kugel, doch Ertlthaler luchste ihm die ab, zog alleine auf den Kasten der Salzburger zu und konnte vom SVM-Eigenbauspieler im Bullen-Trikot auf dem Weg zu seinem möglichen ersten Bundesliga-Treffer nur noch knapp vor dem Strafraum per Foulspiel gestoppt werden.

Farkas musste schon früh mit der roten Karte vom Feld, die ausgezeichnete Freistossposition blieb leider ungenutzt, da Jano mit Markus Pink einen eigenen Spieler anschoss, doch die SVM-Fans honorierten auch dieses Mal wieder die Leistung unseres jüngsten Spielers auf dem Feld mit einer guten Platzierung im Voting (Note 1.77).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch noch Markus Kuster (Note 1.99), Rene Renner (Note 2.04), Jano (Note 2.09), Michael Novak (Note 2.11) sowie Thorsten Mahrer (Note 2.15), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei ziemlich guten 2.16 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Thomas Schachner aus 8940 Liezen

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel des SVM gegen beim LASK, gibt es wieder zwei VIP-Karten für ein Spiel des SVM zu gewinnen.

Link: Das Salzburg-Voting im Detail >



(13.03.2018)zurück >