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Kleiner Mann ganz groß

Masaya Okugawa hatte allen Grund zur Freude

Fulminanter Herbst-Abschluss

Es war ein krönender Abschluss einer starken zweiten Herbst-Hälfte für den SV BauWelt Koch Mattersburg, der nach sechs Punkten aus den ersten zehn Begegnungen der heurigen Saison in den folgenden zehn die Ausbeute mehr als verdoppeln konnte. Ganze 15 Zähler gab es auf das Punktekonto, was auch in erster Linie an der zurück gewonnenen Heimstärke lag, denn die letzten drei Spiele im Pappelstadion konnten allesamt gewonnen werden.

So auch das abschließende Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den RZ Pellets WAC, doch dieser Sieg war schon etwas besonderes, denn mit einem fulminanten 5:1-Erfolg verabschiedete sich unsere Mannschaft in die Winterpause. Ein in dieser Höhe schon länger nicht mehr erreichter Wert in der Bundesliga, aber vor allem die Art und Weise, wie er zustande kam, macht es schon fast bitter, dass nun in den folgenden knapp eineinhalb Monaten kein Pflichtspiel auf dem Programm steht.

Wichtige und sehenswerte Treffer

Einer, der diesem tollen und teils spektakulären Heimsieg seinen Stempel aufdrückte, war sicherlich unser letzter Votingsieger in diesem Kalenderjahr. Es ist zugleich auch ein Novum, denn er ist der erste Asiate, der sich einen solchen Titel im SVM-Dress sicher konnte. Die Rede ist natürlich von Masaya Okugawa, der im Verlaufe des Herbstes immer besser in Schwung kam und sich auch selbst mit einem sehenswertes Ausrufezeichen verabschiedete.

Nachdem er schon beim Auswärtserfolg im Ernst Happel Stadion gegen die Veilchen der Wiener Austria unser Team auf die Siegerstraße brachte, schlug er auch beim Lokalrivalen in Hütteldorf zu und besorgte im letzten Auswärtsspiel des Kalenderjahres eine weitere SVM-Führung, doch sein dritter Saisontreffer sollte, obwohl nicht so Spiel entscheidend wie die anderen, diese beiden noch einmal übertreffen.

Viel Dampf über rechts

Aber zunächst einmal der Reihe nach, mit Masaya Okugawa am rechten Flügel startete unsere Mannschaft sehr ambitioniert in das Heimspiel gegen die Kärntner. Besonders die rechte Außenbahn brachte viel Wirbel in der Offensive, wo sich der Japaner immer wieder mit dem hinter ihm agierenden Alois Höller durchtankte und so für viel Schwung im Offensivspiel des SVM bzw. Gefahr im Strafraum der Gäste sorgte.

Schon nach wenigen Sekunden Spielzeit tankte sich nämlich unsere Nummer 29 auf seiner Seite gut durch, spielte such ideal zur Mitte, wo allerdings Smail Prevljak zu zentral abschloss und auch ein Lercher-Nachschuss dann nicht mehr den Weg ins Tor finden sollte. Als sich dann Höller in einen Angriff einschaltete, wollte ihn Okugawa mit einem Steilpass in den Lauf in gute Abschlussposition bringen, doch der Pass wurde etwas zu weit.

Ließ Gegenspieler alt aussehen

Aber seine Bemühungen sollten noch vor der Pause belohnt werden, denn nach einer knappen halben Stunde steckte Michael Perlak in den Strafraum auf den Japaner durch, der legte dann ideal quer auf Prevljak und der hatte dieses Mal keine Probleme den Ball alleine vor dem WAC-Goalie den Ball über die Linie zu drücken. Aber nicht nur im ersten Spielabschnitt, auch im zweiten war Okugawa nicht wirklich zu stoppen.

Gegenspieler Christopher Wernitznig hatte mit dem quirrligen Flügelspieler teilweise gewaltige Probleme. So tanzte sich etwa Masaya Okugawa von der rechten Seite entlang der Toroutlinie in den Strafraum, ließ so manchen Gegenspieler aussteigen, täuschte auch ein Abspiel an, um dann selbst aus spitzem Winkel abzuschließen, doch der Schlussmann blieb aufmerksam und konnte parieren.

Verdienter Erfolg

Kurz danach servierte er mit einem herrlichen Querpass zur Mitte Smail Prevljak die nächste tolle Gelegenheit auf einen Treffer, doch dem rutschte die scharfe Hereingabe unglücklich zwischen den Beinen durch. In der Schlussphase sollte er aber noch zwei Mal in Erscheinung treten, erst setzte er mit einem Heber Stefan Maierhofer, dessen Kopfball in leichter Rücklage aber zu zentral ausfiel.

Seine wohl beste Aktion hob er sich dann aber für den Schlusspunkt auf, denn in der vorletzten Spielminute kam er bei der linken Strafraumecke an die Kugel, tanzte kurz zur Mitte, um dann mit einem herrlichen Schlenzer den Ball in der langen Kreuzecke zu versenkten. Daher ist es auch keine große Überraschung, dass die SVM-Fans Masaya Okugawa auf Platz 1 im Voting wählten, noch dazu mit einem überragenden Wert (Note 1.11).

Permanente Steigerung

Knapp dahinter folgte dann jener Spieler, der sich nach einer langen Leidenszeit in diesem Herbst wieder zurückkämpfte, in den letzten Spielen als Stammspieler nicht wirklich wegzudenken war und sich seinen Comeback-Herbst mit einem emotionalen Treffer krönte. Die Rede ist natürlich ganz klar von Mittelfeldmann Manuel Seidl, der sich auch beim Kantersieg gegen seinen Ex-Klub in die Schützenliste eintragen durfte.

Der zentrale Mittelfeldstratege kam im Verlauf der letzten Spiele in eine immer besser werdende körperliche Verfassung und verdeutlichte dies auch beim abschließenden Heimspiel, denn da machte er ordentlich viele Meter, war nicht nur im Zentrum, sondern auch das eine oder andere Mal auf dem Flügel zu finden, wo er etwa Michael Perlak mit einer Hereingabe einsetzte, dessen Schuss jedoch geblockt wurde.

Emotionaler Höhepunkt

Auch mit seinen gut getretenen Standardsituationen sorgte Seidl immer wieder für Gefahr im Strafraum der Kärntner, wo etwa Jano sowie Markus Pink knapp am Tor vorbeiköpften. Seine wohl beste Aktion hatte er aber dann im zweiten Spielabschnitt, wo er nach etwa einer Stunde seinen ersten Saison-Treffer erzielen konnte und diesen ausgiebig bejubelte.

Smail Prevljak steckte an der Mittellinie auf den ideal gestarteten Kirchschlager durch, der hatte zwar kleinere Probleme die Kugel mitzunehmen, wurde auch von zwei Wolfsbergern eingeholt, ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und schob trocken in die lange Ecke ein. Seine starke Leistung blieb auch den SVM-Fans nicht verborgen, die ihn auf einen starken zweiten Platz voteten (Note 1.25).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch noch Markus Kuster (Note 1.50), Michael Perlak (Note 1.52) sowie Alois Höller (Note 1.56), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei grandiosen (die schwächste Benotung war eine 1.80, was in etlichen Votings heuer zum Sieg gereicht hätte) 1.57 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Gerti Stocker aus 7342 Kaisersdorf

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem ersten Heimspiel des SVM im neuen Jahr gegen Tabellenführer SK Puntigamer Sturm Graz, gibt es wieder zwei VIP-Karten für ein Spiel des SVM zu gewinnen.

Link: Das WAC-Voting im Detail >



(18.12.2017)zurück >