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Starker Rückhalt ließ Gegner verzweifeln


Gemischte Gefühle

Einen turbulenten Auftakt in die 19. Runde gab es am Samstag-Nachmittag im Allianz Stadion in Wien-Hütteldorf, wo der SV BauWelt Koch Mattersburg im letzten Auswärtsspiel vor der Winterpause zu Gast war. Dort lieferte sich unsere Mannschaft mit dem Rekordmeister einen intensiven Fight, wo es viele Chancen und auch Tore zu bestaunen gab sowie ein Resultat, das für gemischte Gefühle sorgte.

Denn das 2:2 gegen den SK Rapid Wien konnte der SVM sicherlich als tollen Erfolg werten, doch nach dem Schlusspfiff konnten einige die Enttäuschung nicht verbergen, schließlich führten die Schützlinge von Trainer Gerald Baumgartner Mitte der zweiten Spielhälfte durch einen Doppelschlag bereits mit 2:0, hatten sogar noch eine tolle Möglichkeit auf das 3:0, und mussten dann noch kurz vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen.

Chancen vereitelt

Einer, der maßgeblich für diesen Punktgewinn verantwortlich war, ist unser diesmaliger Votingsieger. Der heißt, wie schon des Öfteren in diesem Herbst, Markus Kuster, doch diese letzten 90 Minuten ließen keinen Zweifel darüber aufkommen, denn unser Schlussmann war im Duell der Grün-Weißen einige Male im Mittelpunkt und machte seine Sache überragend.

Die Hausherren hatten nämlich über die gesamten 90 Minuten hinweg einige aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten, doch unsere Nummer 1 im Kasten vereitelte mit so mancher sensationellen Abwehr einen möglichen Gegentreffer. Dies begann schon nach wenigen Minuten, als die Rapidler nach einem Eckball erstmals durch einen Kopfball gefährlich wurden, den Kuster gemeinsam mit Michael Lercher auf der Linie klären konnte.

Hielt auch den Kopf hin

In der Nachspielzeit des ersten Durchganges zog noch einmal Louis Schaub auf unseren Kasten, wurde dabei von Michael Lercher zwar noch zur Seite abgedrängt, kam jedoch alleine vor unserem Schlussmann zum Abschluss, doch der bewies Köpfchen, denn er wehrte dessen Schuss nicht mit Händen oder Füßen ab, sondern entschärfte mit seinem Kopf die Situation.

Auch wenn der SVM in der Anfangsphase des zweiten Durchganges für eine komfortable 2:0-Führung sorgte, konnte sich unser Goalie keineswegs über zu wenig Arbeit beschweren. Denn mit dem Rücken zur Wand riskierten die Hütteldorfer alles, brachten etliche zusätzliche Offensivkräfte und sorgten damit für viel Gefahr in und rund um den Strafraum des SVM.

Glanzparaden ließen Gegner verzweifeln

So musste er etwa bei einem platzierten Schuss auf die lange Ecke ran, um sich dann kurz später dennoch geschlagen zu geben, da ein präziser Joelinton-Schuss genau in die rechte Kreuzecke passte. Seine wohl beste Aktion im Spiel sollte jedoch noch kommen, denn bei einem Kvilitaia-Kopfball gegen die Laufrichtung konnte sich Kuster mit einer sensationellen Parade auszeichnen und den Ausgleich zunächst verhindern.

Zwar war er dann letztendlich beim Ausgleichstreffer chancenlos, mit seiner aufmerksamen und starken Leistung sorgte er zusammen mit seinen Kollegen aber dafür, dass es beim Punktgewinn unseres Teams blieb. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass die SVM-Fans die starke Leistung unseres Schlussmannes als die beste des SVM an diesem Nachmittag ansahen und wählten Markus Kuster zu Recht überlegen auf Platz 1 (Note 1.20).

Seine Füße stets im Spiel

Denn schon mit etwas Abstand landete dahinter jener Mann, der bei den beiden Treffern unseres Teams eine wesentliche Rolle spielte. Die Rede ist natürlich von Mittelfeldmann Michael Perlak, der wieder im Zentrum das SVM-Offensivspiel lenkte und mit seinen Zuspielen bzw. Dribblings für Gefahr in der Hintermannschaft der Wiener sorgte. Während in der ersten Spielhälfte noch nicht so viel dabei heraus schaute, änderte sich dies nach dem Seitenwechsel.

Da konnte der SVM gleich für viel Schwung sorgen, eroberte viele Bälle und fuhr aussichtsreiche Gegenstöße. So auch nach knapp einer Stunde Spielzeit, denn da setzte Perlak den kurz zuvor eingewechselten Smail Prevljak auf der rechten Seite ein, ließ auch dessen Querpass auf seinen hinter ihm lauernden Mitspieler durch und ermöglichte dadurch den Führungstreffer.

Beim zweiten war er dann sogar selbst zur Stelle, wieder war es eine Co-Produktion mit Prevljak, der von Perlak an der Strafraumgrenze angespielt wurde, den Ball wieder zurück auf den routinierten Mittelfeldmotor weiterleitete und der versenkte diesen trocken in der langen Ecke. Kein Wunder also, dass ihn die SVM-Fans als einen der besten SVM-Akteure auf dem Rasen ansahen und ihn auf Platz 2 im Voting wählten (Note 1.70).


Auf den weiteren Plätzen folgten Masaya Okugawa (Note 1.73), Nedeljko Malic (Note 1.85) sowie Manuel Seidl (Note 1.95), die allesamt ebenfalls noch unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei sehr guten 1.99 lag, blieben.


Zwei VIP-Karten als Belohnung

Den Rundenpreis, zwei VIP-Karten, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Franz Strodl aus 7212 Forchtenstein

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem letzten Heimspiel des SVM in diesem Jahr, gegen den RZ Pellets WAC, gibt es wieder unseren beliebten Fanshop-Hunderter zu gewinnen.

Link: Das Rapid-Voting im Detail >



(10.12.2017)zurück >