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Starke Performance blieb unbelohnt


Effizienz gab den Ausschlag

Mit dem Ziel den dritten Sieg in Folge einzufahren machte sich der SV BauWelt Koch Mattersburg am vergangenen Samstag in die Südstadt auf, um beim FC Flyeralarm Admira einen weiteren wichtigen Schritt gehen zu können. Denn erstens wäre das Selbstvertrauen wieder einen Tick größer geworden und auf der anderen Seite hätte unser Team auch in der Tabelle den Kontakt an das vordere Mittelfeld intensiviert.

Daraus wurde aber leider nichts, denn unsere Mannschaft musste sich in der BSFZ-Arena mit 0:2 geschlagen geben. Dabei begann alles äußerst vielversprechend, denn schon in der Anfangsphase war der SVM die klar gefährlichere Truppe, fand schon in den ersten zehn Minuten drei gute Einschussmöglichkeiten vor, doch keine wollte den Weg über die Linie finden. Die Hausherren präsentierten sich hingegen sehr effizient.

Variable Offensivpower

Einer jener Protagonisten, der vor allem in der ersten Spielhälfte für eine starke Offensivperformance unserer Mannschaft mitverantwortlich war, ist unser diesmaliger Votingsieger. Die Rede ist von unserem Mittelfeldmotor mit der Nummer 20 auf dem Rücken, nämlich Michael Perlak. Der Salzburger im SVM-Dress wirbelte wieder im Angriff herum und sorgte damit für viel Gefahr.

Zusammen mit seinen Kollegen im Offensivbereich wechselte er immer wieder die Position, tauchte so einmal links, dann wieder rechts oder auch im Zentrum auf, was es den Admiranern nicht unbedingt leicht machte durch diese Variabilität der Baumgartner-Schützlinge unsere Burschen entscheidend zu stoppen, Perlak hatte jedenfalls immer wieder seine Füße mit Spiel.

Fädenzieher im Mittelfeld

Vor allem über die rechte Angriffsseite kurbelte er zusammen mit Alois Höller und Masaya Okugawa das Angriffsspiel des SVM an. Letzterer war es auch, der die erste große Doppel-Chance durch Markus Pink und Smail Prevljak mit seiner Hereingabe ermöglichte. Auch bei einem schnellen Gegenstoss über den mit aufgerückten Thorsten Mahrer schaltete sich unsere Nummer 20 ein.

Er legte nach einem Mahrer-Zuspiel an der Strafraumgrenze noch einmal auf den Innenverteidiger ab, doch dessen Schuss aus guter Position wurde geblockt. Auch selbst hatte er eine aussichtsreiche Möglichkeit auf einen Treffer, denn nach einem Okugawa-Zuspiel im Strafraum legte sich Perlak die Kugel etwas zu weit vor und konnte deshalb nicht mehr abschließen.

Gute Vorarbeit

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich der Mittelfeldmann gefährlich in Szene setzen, denn etwa bei der größten SVM-Chance im zweiten Durchgang hatte er ebenfalls seine Beine mit im Spiel, leitete die nämlich ein. Schließlich kam, nach guter Vorarbeit auf der rechten Seite, seine Flanke zu Rene Renner, der per Kopf auf Markus Pink ablegte, doch dieser konnte von Admira-Schlussmann Andreas Leitner gerade noch gestoppt werden.

Im Endeffekt waren seine Bemühungen allesamt nicht fruchtbar, schließlich blieb der SVM in der Südstadt ohne eigenen Treffer, doch die SVM-Fans sahen Michael Perlak als den besten SVM-Akteur an diesem windigen Samstag-Abend vor den Toren Wiens an und wählten ihn im Voting auf den ersten Platz (Note 2.21).

Starke Parade mit dem Fuß

Knapp dahinter folgte dann jener Mann, der eigentlich nicht viel zu tun hatte und dennoch gleich zwei Mal den Ball aus dem Netz holen musste. Die Rede ist natürlich von SVM-Schlussmann Markus Kuster, der, trotz der Niederlage, im Grunde einen ziemlich angenehmen Abend hatte, was vor allem an der über weite Strecken starken Performance seiner Vorderleute lag.

Einzig im ersten Spielabschnitt musste er bei mancher Hereingabe von der Seite aufmerksam sein und diese abfangen, sowie bei der größten Admira-Chance im ersten Spielabschnitt, einem Grozurek-Schuss aus spitzem Winkel, mit einer starken Fußabwehr parieren. Sonst gab es für unseren Goalie bis Mitte der zweiten Spielhälfte nicht viel Action in dessen Strafraum, bei den beiden Gegentreffern hatte er aber nicht unbedingt viele Chancen.

Beim 0:1 kam nämlich Lukas Grozurek knapp innerhalb des Strafraumes zentral frei zum Schuss und traf genau in die rechte Ecke und auch beim Treffer von Christoph Knasmüllner aus spitzem Winkel wollte er unbedingt die kurze Ecke zumachen und hatte hauchdünn das Nachsehen. Nichts desto trotz sahen die SVM-Fans seine Leistung als völlig in Ordnung an und wählten Kuster auf Platz 2 (Note 2.29).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch noch Alois Höller (Note 2.39), Thorsten Mahrer (Note 2.53), Masaya Okugawa (Note 2.54), Nedeljko Malic (Note 2.56), Rene Renner (Note 2.65) sowie Jano (Note 2.68), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei immer noch guten 2.71 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Thomas Jakowitsch aus 7000 Eisenstadt

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel des SVM beim FC Red Bull Salzburg, gibt es wieder zwei VIP-Karten für ein Spiel des SVM zu gewinnen.

Link: Das Admira-Voting im Detail >



(27.11.2017)zurück >