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Keine Zweifel über den Ausgang

Nedeljko Malic war nicht nur auf seine Gegenspieler, sondern vor allem auch auf das gegnerische Tor fokussiert

Parallelen zur jüngsten Vergangenheit

Es hat schon etwas von einem gemischten Deja-vu was am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel des SV Bauwel Koch Mattersburg passiert ist, denn zum einen gab es, wie schon im Frühjahr, ein 2:2 beim RZ Pellets WAC und damit einen verdienten Punkt. Damals konnte unsere Mannschaft ein 0:2 noch aufholen, dieses Mal waren es zwei separate Rückstände, die aber jeweils egalisiert werden konnte.

Auf der anderen Seite hatte das 2:2 in Kärnten noch eine Parallele zum letzten Auswärtsspiel in Pasching beim LASK. Auch dort endete das Match mit dem gleichen Resultat, wo ein Doppelpack von Thorsten Mahrer den Punktgewinn fixierte. Nun war es wieder ein Doppelpack von einem Abwehrspieler, wenn auch von einem anderen Spieler erzielt und wie beim LASK, einmal per Kopf und danach mit dem Fuß.

Ein Fels in der Brandung …

Es gibt auch im diesmaligen Voting keine große Überraschung, wer sich an erster Stelle klassierte, nämlich jener Mann, der den Ball in der Lavanttal-Arena zweimal wuchtig in den Maschen unterbringen konnte. Die Rede ist natürlich von Kapitän Nedeljko Malic, der mit seinem unbändigen Willen zwei wichtige Treffer erzielte und damit wohl der Mann des Spiels aus SVM-Sicht war.

Denn nicht nur abgesehen von seinen beiden Treffern war der routinierte Innenverteidiger sehr präsent auf dem Spielfeld, denn schon nach wenigen Minuten verhinderte er bei einem Offenbacher-Freistoss eine möglich Quedraogo-Kopfballmöglichkeit durch einen resolute Klärung der Situation mit dem Kopf. Kurz danach entschärfte er zusammen mit Nebenspieler Mahrer eine brenzlige Aktion im eigenen Strafraum.

… der auch vorne eiskalt agiert

Aber auch in der Offensive schaltete sich unsere Nummer 4 immer wieder gerne ein. or allem bei Standardsituationen sorgt der lange Abwehrspieler für Gefahr im Strafraum eines jeden Gegners, so auch in Wolfsberg. Dort wurde er erstmal zunächst an einer aussichtsreichen Stelle gerade noch am Kopfball gehindert, leitete dann einen weiten Höller-Einwurf zu Kollege Thorsten Mahrer weiter, der dann knapp scheiterte, um schließlich eine Ecke knapp neben das Tor zu köpfen.

Aber nicht nur ganz vorne, auch schon von hinten heraus schaltete er sich immer wieder ins Offensivspiel ein, wurde von Jano oder Thorsten Mahrer angespielt und baute dadurch so manche Aktion nach vorne auf. Seine beiden Sternstunden in diesem Spiel sollten aber noch nach der Pause kommen wo sich unser Kapitän, der in erster Linie für das Verhindern von Torchancen des Gegners zu ständig ist, zum eiskalten Torjäger.

Mit Kopf und Fuß zur Stelle

Zunächst lief er in einen Freistoss von der Seite konsequent hinein, köpfte aus knapp zehn Metern extrem wuchtig ins Tor und ließ dabei dem Schlussmann keinerlei Abwehrchance. Nachdem dann die Kärntner noch einmal in Führung gehen konnten war unsere Nummer 4 erneut zur Stelle, denn er schoss einen zu ihm weitergeleiteten Freistoss mit seinem rechten Fuß staubtrocken in die lange Ecke.

Danach war er widmete er sich vor allem dem Verhindern weiterer Gegentreffer, löste das mit seinen Kollegen bravourös und durfte sich über einen verdienten Punkt beim WAC freuen, denn der Lucky Punch, der durchaus möglich gewesen wäre, blieb unserem Team verwehrt. Es ist daher auch keine große Überraschung, dass die SVM-Fans Nedeljko Malic auf Platz Eins im Voting wählten, noch dazu mit einem hervorragenden Wert (Note 1.14).

Präzise Standardsituationen …

Schon mit etwas Respektabstand klassierte sich ein junger Mann dahinter, der auch nicht unwesentlich dafür war, dass unsere Mannschaft zwei Treffer erzielen konnte. Denn wie schon beim LASK war es Rene Renner, der mit seinen präzisen Ausführungen bei Standardsituationen für viel Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgte und damit beide Tore vorbereitete.

Zwar hatte er beim zweiten Treffer auch ein wenig Glück, dass der etwas zu kurz geratene Versuch von Andreas Gruber per Kopf noch zu Nedeljko Malic verlängert wurde, doch speziell beim Kopfballtor zum zwischenzeitlichen Ausgleich servierte er unserem Kapitän mit einer scharfen und präzisen Hereingabe die Kugel ideal, sodass dieser keine Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen.

… und wieselflinke Antritte

Aber nicht nur bei ruhenden Bällen, auch aus dem Spiel heraus sorgte der wieselflinke Außenbahnspieler durch seine Schnelligkeit im Antritt für so manche Verwirrung in der Hintermannschaft der Kärntner. Er beackerte seine linke Seite immer wieder, riss Löcher auf und brachte gute Flanken zur Mitte, weshalb es auch nicht überraschend war, dass er auch bei der größten SVM-Chance nach dem 2:2 seine Füße im Spiel hatte.

Denn nach einem Eckball der Gastgeber hatte unsere Mannschaft eine gute Konterchance über eben jene linke Seite, wo Renner der heimischen Abwehr auf und davon lief, auf den mitgelaufenen Kollegen Andreas Gruber ablegte, doch dessen sicherlich schiweriger Volley ging über die Latte. Zur Belohnung für seine wieder engagierte Leistung belohnten ihn die SVM-Fans mit Platz 2 im Voting (Note 1.72).


Auf den weiteren Plätzen folgten Markus Kuster (Note 2.03), Thorsten Mahrer (Note 2.04), Jano (Note 2.16) sowie Andreas Gruber (Note 2.18), die allesamt ebenfalls noch unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei ziemlich guten 2.23 lag, blieben.


Zwei VIP-Karten als Belohnung

Den Rundenpreis, zwei VIP-Karten, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Johannes Strobl aus 7210 Mattersburg

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel des SVM, beim Tabellenführer SK Puntigamer Sturm Graz, gibt es wieder unseren beliebten Fanshop-Hunderter zu gewinnen.

Link: Das WAC-Voting im Detail >



(16.10.2017)zurück >