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Serientäter schlug wieder zu

Markus Kuster hatte eigentlich alles im Griff

Hitchcock-Spiele mit verkehrtem Ausgang

Schon das Salzburg-Heimspiel mit dem Last-Second-KO war nichts für schwache Nerven, doch bei einem Besuch im Pappelstadion ist immer etwas los. Wo sonst gab es in den letzten Monaten gleich drei erzielte Treffer innerhalb einer Halbzeit, die allesamt wegen einer knappen Abseitsentscheidung nicht gezählt hatten und das Spiel dann noch dazu durch einen kuriosen Handtreffer entschieden wurde?

Am vergangenen Samstag war es beim Gastspiel des SK Rapid Wien bei uns im Burgenland der Fall, denn da trafen unsere Burschen gleich dreimal ins Netz der Hütteldorfer und mussten sich am Ende trotzdem mit 0:1 geschlagen geben. Bitter nur, dass diese spannenden Duelle nicht einen bessern, vor allem aber punktereicheren, Ausgang für den SV BauWelt Koch Mattersburg nahmen.

Kam um Zentimeter nicht heran

Einen Gewinner auf Seiten des SVM gab es nach der zehnten Runde trotzdem, nämlich jenen im traditionellen Voting nach dem Spiel. Da setzte sich wieder der Dauergast in dieser Saison durch, der nicht nur im Ranking die Nummer 1 ist, sondern diese auch auf seinem Rücken trägt. Die Rede ist klarerweise von Schlussmann Markus Kuster, der sich wieder einmal heuer durchsetzte.

Dies ist auch keine große Überraschung, denn Mann im Kasten des SVM hatte zwar nicht all zu viel zu tun gegen den Rekordmeister, war aber stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Einzig beim etwas kuriosen Handgegentreffer streckte sich Kuster leider vergebens, kam an den genau in der linken Ecke eingeschlagenen Ball um Zentimeter nicht mehr heran, dennoch bewahrte er unsere Mannschaft mit so mancher Parade vor einem weiteren Verlusttreffer.

Parierte zwei Mal Weltklasse

Seine wohl beste Tat der ersten Halbzeit war ein Schuss des sehr auffälligen Rapid-Linksverteidigers Boli Bolingoli, der im Strafraum aus spitzem Winkel auf die lange Ecke feuerte. Doch Markus Kuster konnte sich, trotz der kurzen Distanz, mit einer starken bzw. flinken Parade mit seinen Fingerspitzen den Ball gerade noch so ablenken, damit er knapp neben der Stange ins Torout ging.

Ansonsten war nicht viel zu tun, musste er nur bei so manchem Distanzversuch eingreifen, der ihm aber stets keine großen Probleme bereitete. Erst in der Schlussphase des zweiten Spielabschnittes wurde es dann wieder brenzliger als der eingewechselte Philipp Schobesberger alleine vor ihm zum Abschluss kam, doch auch da bewahrte Kuster die Ruhe, wehrte ab und wurde deshalb von den SVM-Fans auch zu Recht auf Platz Eins im Voting gewählt (Note 1.70).

Treffer zählte nicht

Schon mit etwas Abstand folgte einer der Leidtragenden, dem ein vermeintlicher Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde. Thorsten Mahrer sicherte mit seinem Doppelpack beim LASK unserem Team noch einen Punkt, dieses Mal versenkte er die Kugel ebenfalls im Netz, doch nach einer Bürger-Kopfballablage stand er hauchdünn im Abseits, womit ihm der Treffer verwehrt wurde.

Hinten ließ er zusammen mit seinen Kollegen eigentlich nicht viel anbrennen, denn unsere Mannschaft arbeitete Defensiv nicht schlecht, ließ bis auf die Schlussphase des Spiels, wo aufgrund des Rückstandes immer mehr Risiko genommen wurde, nicht viel zu und so kommt es auch nicht überraschend, dass Thorsten Mahrer von den SVM-Fans auch noch mit einem Wert unter 2 bedacht worden ist (Note 1.96).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch noch Rene Renner (Note 2.00), Nedeljko Malic (Note 2.05), Jano (Note 2.09), Philipp Erhardt (Note 2.14), Alois Höller (Note 2.15) sowie Lukas Rath (Note 2.17), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei guten 2.24 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Manfred Lang aus 7023 Pöttelsdorf

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel des SVM beim RZ Pellets WAC, gibt es wieder zwei VIP-Karten für ein Spiel des SVM zu gewinnen.

Link: Das Rapid-Voting im Detail >



(02.10.2017)zurück >