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Torschützen erneut unter sich

David Atanga konnte seinen Bewachern immer wieder entfliehen

Nicht aus der Ruhe gebracht

Der SV BauWelt Koch Mattersburg hat sich in diesem Frühjahr bislang als richtiger „Serienkiller“ erwiesen, denn nicht nur die eigene Auswärtssehnsucht nach einem Erfolg konnte eindrucksvoll gestoppt werden, sondern auch die anderer Teams. So waren die Admiraner bis zum Heimspiel gegen den SVM im Frühjahr unter ihrem Neo-Coach ebenso ungeschlagen, wie auch die Roten Bullen aus der Mozartstadt, deren Serie jedoch am vergangenen Samstag-Nachmittag im Pappelstadion riss. Dort feierte unsere Mannschaft in der 32. Runde der tipico – Bundesliga nämlich einen Heimsieg gegen die Bullen, die damit zum zweiten Mal in dieser Saison im Pappelstadion mit 1:2 unterlagen und das obwohl sie jeweils rasch in Führung lagen. So auch beim letzten Duell am vergangenen Wochenende, da brachte Angreifer Wanderson sich und seine Kollegen mit der ersten Torchance in Front, doch unsere Burschen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, konnten noch vor der Pause ausgleichen und schlugen nach dem Seitenwechsel erneut zu.

Überall am Platz zu finden

Einer der Hauptprotagonisten bei diesem emotionalen Heimerfolg, der den Salzburgern übrigens auch die vorzeitige Meisterparty zumindest um eine Woche nach hinten verschob, war sicherlich unser dieswöchiger Votingsieger. David Atanga ist seit der Wintersaison auf Leihbasis von den Salzburgern zum SVM gekommen und zeigte nun gegen seinen Stammverein, welche positive Entwicklung unsere Mannschaft mit ihm gemacht hatte, denn der Ghanaer war an beiden Treffern direkt beteiligt.

Wie auch schon in den letzten beiden Auswärtspartien wurde der wieselflinke Angreifer von Trainer Gerald Baumgartner als „Zehner“ hinter der Solospitze aufgeboten und dort spielte Atanga seine Qualitäten wieder optimal aus. Er bewegte sich viel am Platz, war nicht nur in der Mitte, sondern auch auf beiden Flügeln anspielbar und versuchte mit seinen schnellen Dribblings Lücken in die sehr kompakte Hintermannschaft des Meisters und überlegenen Tabellenführers zu reißen.

Präzise Vorlage sowie trockener Abschluss

Auch für so manche Standardsituation war David Atanga zuständig, so auch für jene Ecke, die Alois Höller mit einem ambitionierten Antritt auf der rechten Seite herausholte. Der Linksfuß trat den Eckball auf die hintere Fünfer-Ecke, wo auch ein Abnehmer lauerte und durfte sich somit Mitte der ersten Spielhälfte über den nicht unverdienten Ausgleich freuen, den sich unsere Burschen nach dem Rückstand mit einer beherzten Vorstellung redlich verdient hatten.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann nur wenige Minuten, bis unsere Nummer 29 erneut in Erscheinung trat, dieses Mal noch besser, nämlich als Torschütze. Ein weiter Farkas-Einwurf in den Strafraum wurde in seine Richtung abgelenkt, Atanga setzte sich geschickt von seinen Gegenspielern ab und traf mit einem trockenen Schuss genau in die rechte Ecke. Es ist daher keine große Überraschung, dass die SVM-Fans ihn als den besten SVM-Akteur auf dem Spielfeld ansahen und David Atanga im Voting mit einem hervorragenden Wert auf Platz ein wählten (Note 1.22).

Er stand goldrichtig

Nicht viel dahinter klassierte sich schließlich jener Mann, der für den zwischenzweitlichen Ausgleichstreffer zuständig war. Stefan Maierhofer kam beim Duell mit dem Meister dieses Mal aus dem Spiel heraus nicht unbedingt so zur Geltung, wie er sich das vielleicht auch selber erhofft hätte. Denn er wurde zwar mit etlichen langen Bällen gesucht, leitete die auch immer wieder weiter, doch die kompakte Hintermannschaft der Bullen ließ kaum etwas zu und fing fast alle Versuche von ihm ab.

In diesem Fall sind dann die Standardsituationen umso wichtiger und genau bei solch einer war auf unseren Major Verlass. Nach dem Eckball von David Atanga arbeitete sich Maierhofer am hinteren Fünfer-Eck gut frei und köpfte wuchtig in die kurze Ecke, wo Salzburg-Goalie Alexander Walke zwar noch mit den Händen dran war, doch aufgrund der schärfe des Kopfballes den Gegentreffer nicht mehr verhindern konnte. Darum gibt es auch keinen Zweifel, dass der Major auch im Spitzenfeld des Votings landet, denn die SVM-Fans wählten ihn auf den zweiten Platz (Note 1.39).


Auf den weiteren Plätzen folgten auch nochPatrick Farkas und Alois Höller (beide Note 1.61) sowie Philipp Erhardt (Note 1.67), die allesamt ebenfalls unter dem Teamdurchschnitt, der dieses Mal bei sehr guten 1.70 lag, blieben.


Fanshop-Hunderter als Belohnung

Den Rundenpreis, einen 100 Euro Fanshopgutschein, erhält folgender Fan per Post in den kommenden Tagen:

Martin Resatz aus 7021 Baumgarten

Herzlichen Glückwunsch - beim nächsten Mal, nach dem nächsten Auswärtsspiel beim SKN St. Pölten, gibt es, wie auch in den restlichen Votings in dieser Saison, unseren beliebten Fanshop-Hunderter zu gewinnen.

Link: Das Salzburg-Voting im Detail >



(08.05.2017)zurück >