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Herbst-Finish unserer Amas macht Lust auf mehr

Cheftrainer Marek Kausich, Sportlicher Leiter Kevin Pauschenwein und Co-Trainer Ronald Spuller

Eine im Sommer an vielen Ecken veränderte Mannschaft und ein nicht zuletzt komplett neues Betreuerteam findet sich nach 16 gespielten RLO-Runden auf Tabellenrang elf wieder. „Im Großen und Ganzen ist es gut gelaufen, völlig zufrieden kann man nie sein, aber es hat Spaß gemacht“, resümiert Cheftrainer Marek Kausich, „wir waren in jedem Spiel zumindest ebenbürtig.“

Dramatik pur im Herbst

Der langjährige SVM-Ex-Profi hatte nach dem Wechsel von Markus Schmidt zu den Profis im Juli die Amas mit Ronald Spuller an seiner Seite übernommen. Während der folgenden Wochen sollte das Trainerduo ein Wechselbad der Gefühle durchleben. Lief es in den ersten Saisonpartien noch weniger nach Wunsch, fingen sich die Amateure immer mehr und setzten in Runde 10 zu einem Siegeszug an, der vier Spiele andauern sollte. „Da haben wir Moral gezeigt, sind ruhig geblieben und haben konzentriert weitergearbeitet“, weiß Kausich. Eines der Highlights im Herbst war mit Sicherheit der 3:1-Heimsieg in der letzten Herbstrunde gegen Tabellenführer Mannsdorf. Ein Schlusspunkt, der schon jetzt Vorfreude aufs Frühjahr aufkommen lässt. „Klar, dieser Sieg macht Lust auf mehr. Schade, dass es das letzte Spiel vor der Winterpause war“, lacht der Chefcoach.

„Das Heimspiel gegen Draßburg war unser einziger Ausrutscher“, sagt Ronny Spuller, „ansonsten waren wir in jedem Spiel ebenbürtig oder besser. Schön wäre bloß, wenn wir uns mit ein paar Punkten mehr belohnt hätten.“ Ein ähnliches Fazit zieht Kevin Pauschenwein: „Es ist gelungen, jeden Spieler kontinuierlich weiterzuentwickeln. Man darf die Veränderungen im Sommer nicht vergessen. Aber die Mechanismen haben zu Greifen begonnen. Unterm Strich war es eine positive Herbstsaison. Dort wollen wir im Frühjahr anschließen“, sagt unser Sportlicher Leiter.

Ab aufs Hallenparkett

Von „Winterpause“ kann aber ohnehin nicht die Rede sein. Nach nur einer trainingsfreien Woche werden die Jungs das Hallentraining aufnehmen. Eingeplant ist die Teilnahme an drei Turnieren – der Wiener Städtische Cup des ASV Draßburg (8. Dezember in Steinbrunn), das RLO-Turnier von SchauTV (14. Dezember in Schwechat) und der Rosalienpokal am 4. Jänner in Mattersburg – und anschließend hoffentlich das Hallenmasters am 11. Jänner in Oberwart.

„Die Jungs sind voll im Saft, wir haben es in den vergangenen Jahren auf ähnliche Art und Weise durchgezogen“, sagt Pauschenwein. „Nach dem Masters gibt es eine Woche Pause und dann geht´s bereits munter weiter. Weil die Regionalliga eine Woche früher als gewohnt beginnt, ist das Programm recht dicht.“

Auf dem Spielermarkt will man punkto etwaiger Zugänge ein Auge offenhalten. Zu Beginn der Vorbereitung soll dann der körperliche Bereich im Fokus liegen. Mit Athletik-Trainer Patrick Glavanics steht den Amas seit dieser Saison ein Top-Mann zur Seite. Je näher es Richtung Frühjahr geht, will man sich dann den Feinschliff im taktischen Bereich holen. Damit unsere Fohlen-Abteilung 2020 dort anschließen kann, wo sie zuletzt so erfolgreich aufgehört hat.



(18.11.2019)zurück >