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Souveräner Heimsieg gegen Horitschon

Die Amas waren, wie hier Torschütze Stephan Schimandl, nur schwer zu stoppen

Dominante Amas von Beginn weg …

Am Ostermontag empfingen die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure in der Fußballakademie den ASK Horitschon zum zweiten Heimspiel innerhalb weniger Tage und auch das konnten die Amas siegreich gestalten. Doch im Gegensatz zum 1:0-Last Minute-Erfolg am Freitag gegen den ASK Klingenbach wurde es dieses Mal ein souveräner 4:0-Heimsieg.

Bei dem begannen unsere Burschen wieder von Beginn weg ziemlich druckvoll, drängten die Gäste über weite Strecken tief in deren eigenen Spielhälfte hinein und kontrollierten Ball bzw. Gegner. Von den Mittelburgenländern war im ersten Spielabschnitt offensiv nur wenig zu sehen, einzig ein Leser-Kopfball nach etwas mehr als einer halben Stunde ging knapp über die Latte (32.), ansonsten waren es die Schmidt-Schützlinge, die für Gefahr sorgten.


… hatten es zunächst schwer

Die Horitschoner versuchten mit ihren beiden Viererketten vor dem Tor kompakt zu verteidigen, was ihnen auch teilweise gut gelang, da aus der Viererkette in der Abwehr schon ab und zu eine Sechserkette wurde, davor agierten dann noch drei weitere Spieler und so wurde es schwer für unsere Amas, durch diese dichte Hintermannschaft Chancen zu erarbeiten.

Nach wenigen Spielminuten war es eine Standardsituation, die erstmals Gefahr im Strafraum der Gäste erzeugte. Luca Pichler zirkelte einen Freistoss von der rechten Seite mit links zur Mitte, er fand aber keinen Abnehmer, denn die Hereingabe wurde immer länger, überraschte sogar den Schlussmann, der die Flanke unterschätzte und Glück hatte, dass er noch mit den Fingerspitzen ran kam und zur Ecke ablenkte (6.).


Der Führungstreffer lag in der Luft

Die Amas ließen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren, warteten geduldig auf eine Lücke und die ergab sich meist über die Seite. So konnte etwa Amar Helic von rechts eine gefährliche Hereingabe vor den Kasten bringen, wo Filip Borsos nur hauchdünn nicht mehr heran kam (11.). Auch ein Steilpass durch die Schnittstelle der Abwehr gelang dann, die Kugel kam zu Barnabas Varga, der schob sie auch von links rechts am Schlussmann vorbei, leider aber auch um Zentimeter am rechten Pfosten (18.).

Raphael Behounek wurde es dann zu bunt, er wollte den Abwehrriegel der Gäste umgehen, indem er aus etwa 40 Metern nahe der Outlinie einen weiten Schuss auf den Kasten der Gäste abfeuerte, deren Goalie stand nämlich etwas zu weit vor seinem Tor, hatte aber Glück, dass die Kugel knapp die rechte Kreuzecke verfehlte (25.). Der Amas-Führungstreffer lag da schon in der Luft und sollte noch fallen, denn ein Varga-Zuspiel verwertete Luca Pichler gekonnt mit einem Heber über den Schlussmann zur Pausenführung (37.).


Amas legten gleich nach

Nach dem Seitenwechsel änderte sich lediglich die Spielrichtung beider Mannschaften, am Spielverlauf allerdings nur wenig, denn die SVM Amateure blieben auch weiterhin am Drücker, hatten zunächst aber noch gehörig Pech im Abschluss. Eine Hereingabe von der linken Seite konnte Top-Torjäger Barnabas Varga nicht voll treffen, der Ball kam zu Piotr Pawlowski, der die Kugel in Bedrängnis aus der Drehung in Richtung Kasten stocherte, dabei klatschte das runde Leder an den rechten Pfosten und kullerte entlang der Torlinie, ehe der Schlussmann zupacken konnte (51.).

Nur wenig später war es dann aber wieder soweit, beinahe dieselbe Aktion, wieder von der linken Seite, dieses Mal aber mit anderen Akteuren. Die Hereingabe von links auf den ersten Pfosten konnte Piotr Pawlowski aus kurzer Distanz nicht am Goalie vorbeibringen, den Abpraller nutzte allerdings Filip Borsos und erzielte seinen zweiten Treffer in der laufenden Burgenalandliga-Saison (53.).


Zwei sehenswerte Treffer in der Schlussphase

Der sehr auffällige Piotr Pawlowski wollte allerdings auch einen Treffer erzielen und arbeitete fieberhaft daran, seine wohl letzte wirklich gute Möglichkeit war ein langer Ball, den sein Gegenspieler unterschätzte, Pawlowski kam aus spitzem Winkel zum Schuss, fackelte auch nicht lange, der Schlussmann konnte den wuchtigen Versuch allerdings parieren (68.). Die einzige nennenswerte Aktion der Horitschoner war einem Missglück der Amas geschuldet.

Michael Steinwender unterlief als letztem Mann ein Aufbaufehler, der junge Abwehrmann reagierte allerdings prompt, warf sich in den Schussversuch, konnte ihn somit blocken und zusammen mit Torhüter Markus Böcskör klären (80.). Spätestens sechs Minuten danach war das aber schon wieder vergessen, denn da trat Steinwender vorne in Aktion, er verwertete am zweiten Pfosten eine Ecke sehenswert per Kopf im Kasten (86.). Den Schlusspunkt setzte dann noch Stephan Schimandl mit einem sensationellen Treffer, er zog aus etwa 18 Metern halblinks ab und traf zielgenau in die rechte Kreuzecke (89.).


Aufstellungen

SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure

Böcskör; Leitgeb, Steinwender, Behounek; Helic, Hawlik, Schimandl, L. Pichler (59. N. Pichler); Pawlowski (79. Pisacic), Varga, Borsos (59. Sedlatschek)

ASK Horitschon

Böhm; Morawitz (81. Wenninger), Frech, Wessely, Napiontek (86. Lehrner); Haller (79. Gillich), Zlatarits, Lehner, Bani; Kerekov, Leser

Gelbe Karten
keine bzw. Napiontek (67.), Zlatarits (83.)

Torfolge
1:0 (37.) L. Pichler
2:0 (53.) Borsos
3:0 (86.) Steinwender
4:0 (89.) Schimandl

(02.04.2018)zurück >