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Ein Heimsieg mit weniger Spannung ...

In Horitschon hatten unsere Burschen die Lufthoheit, das soll auch im Heimspiel so sein.

Der Ball wollte nicht rein

Im ersten von zwei Heimspielen am Osterwochenende feierten die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure gegen den ASK Klingenbach den zweiten Sieg in Folge, doch der war wieder ein hartes Stück Arbeit. Die SVM Amateure mussten lange zittern, um den Erfolg zu fixieren, aber der war nach dem Schlusspfiff umso schöner, wie auch der Jubel nach dem Schlusspfiff unterstrich.

Im Gegensatz zur Partie in Parndorf, wo unsere Burschen einen knappen Vorsprung in der Schlussphase nur noch in trockene Tücher bringen mussten, war es dieses Mal genau umgekehrt. Schließlich führten die Schmidt-Schützlinge nicht komfortabel mit 2:0, sondern mussten lange einem Treffer nachlaufen, denn der Ball wollte einfach nicht im Kasten der Gäste landen.

Top-Chancen vorhanden

Möglichkeiten dazu waren jedenfalls zur Genüge da, eigentlich hätten die Amas schon früh führen müssen, doch im Abschluss fehlte am Ende immer wieder die nötige Präzision. „Entweder ein Bein eines Abwehrspieler oder der starke Torwart und sogar wir selber machten uns das Leben schwer“, erinnerte sich Trainer Markus Schmidt ungern an so manche aussichtsreiche Aktion zurück.

Ein früher Treffer hätte wohl die Sache um einiges leichter gemacht, versicherte der Coach, denn „mit einem Vorsprung im Rücken tut sich die gesamte Mannschaft leichter, muss auch der Gegner vielleicht mehr machen, um noch einmal zurückzukommen. So aber konnten sich die Klingenbacher mit ihren robusten Spielern hinten kompakt aufstellen und zunächst versuchen die Null zu halten.“

Später, ausgelassener Jubel

Dies war auch die primäre Aufgabe über die gesamten 90 Minuten, denn offensiv waren die Kicker aus der Grenzgemeinde nur selten zu finden. „Nach der Pause war aber die eine oder andere Standardsituation dabei, wo es gefährlich wurde, da wäre es extrem schwer geworden, wenn wir in Rückstand geraten wären“, sah Markus Schmidt so manche brenzlige Szene im Strafraum seiner Schützlinge.

Am Ende jubelten jedoch die Amas, da Piotr Pawlowski in der Nachspielzeit den Ball zum Siegestreffer über die Linie drückte, was auch den Coach erfreute, der dennoch zufrieden bilanzierte. „Im Endeffekt war der Sieg trotz diesem späten Treffer sicherlich hochverdient. Wir haben eine gute Leistung abgerufen, nie aufgesteckt, immer versucht nach vorne zu agieren und bei Ballverlust mit dem nötigen Nachdruck schnellstmöglich die Kugel zurückzuerobern.“

Gute Körpersprache bis zum Schlusspfiff

Was am Ende übrig bleibt war aber eben ein zweiter Erfolg in Serie, dessen Grundlage vermutlich aber schon eine Woche zuvor gelegt wurde. „Der Dreier in Parndorf war extrem wichtig für uns, denn zum einen haben wir in einer dominierenden ersten Spielhälfte gesehen, dass wir es noch ohne weiteres draufhaben, guten Fußball zu spielen. Auf der anderen Seite hatten wir ein gutes Team besiegt, was der Punktgewinn der Parndorfer diese Woche in Wimpassing unterstrich“, erläuterte Schmidt.

Diese beiden Spiele in den vergangenen Tagen hatten es aber auch für den Amas-Coach in sich. „Wir haben es besser gemacht als gegen Neuberg, die Körpersprache war bis zur letzten Sekunde sehr positiv, wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und das hat man auch gespürt“, freute sich Schmidt mit seinen Schützlingen, dennoch „war es auch wieder eng bis zum Schluss, mussten wir alles in die Waagschale werfen und vor allem ist es immer schwerer ein Tor erzielen zu müssen, als einen Vorsprung zu verteidigen. Deshalb von mir noch einmal ein Lob an die Burschen für die engagierte Leistung.“

Unterschiedliche Challenges

Nach dem Last Minute-Sieg vom Karfreitag wartet nun am Ostermontag (16.00 Uhr) gleich das nächste Heimspiel auf die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure, denn da steht der Nachtrag des Frühjahresauftaktes auf dem Programm. Dazu empfängt unsere Mannschaft den ASK Horitschon in der Fußballakademie und möchte auch in diesem Spiel vor eigenem Publikum den dritten Sieg in Folge einfahren.

Das wird allerdings wieder keine leichte Challenge sein, doch aus Sicht des Amas-Coaches könnte die Aufgabe nicht so schwierig wie zuletzt werden. „Ich denke, dass Horitschon nicht jene Robustheit hat wie Klingenbach“, ändert sich der Spielstil des Gegners ein wenig, doch „auch sie werden gegen uns wieder alles in die Waagschale werfen, das war in den letzten Duellen immer so.“

„Müssen unsere Hausaufgaben erledigen“

Trotz aller möglichen Veränderungen der diesmaligen Gäste möchte sich Markus Schmidt aber ohnehin nicht all zu viel über die Spielanlage der Mittelburgenländer den Kopf zerbrechen, schließlich gilt es in erster Linie die eigenen Hausaufgaben zu erledigen. „Wir brauchen wieder den gleichen Fokus bzw. die Konzentration und den Nachdruck wie gegen Klingenbach, dann kann es wieder sehr gut für uns aussehen“, gibt sich der Amas-Trainer optimistisch.

Unterschätzen werden die Amas die Horitschoner auf keinen Fall, aufgrund der knappen Ansetzung beider Partien an diesem Wochenende könnte es aber eine gewisse mentale bzw. körperliche Challenge werden. „Ich denke die Jungs wissen, dass wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben und hinzu kommt noch die Jugend in unserer Mannschaft, ein zweites Spiel innerhalb von drei Tagen sollte dafür also kein großes Problem darstellen“, gibt es für den Coach nur einen großen Wunsch, nämlich „einen Heimsieg mit weniger Spannung“.




SV Bauwelt Koch Mattersburg Amateure – ASK Horitschon
16. Runde der BVZ-Burgenlandliga
Montag, 02.04.2018, 16.00 Uhr – Fußballakademie
Ref: Thomas Paukovits
Ass.: Bernd Fercher, Murat Gül

(31.03.2018)zurück >