created by schokobanane.

Amas behalten im Herbstmeister-Duell die Oberhand


Guter Start ins Spiel

Nach der abermaligen Verschiebung des Frühjahrsstarts in der BVZ Burgenlandliga absolvierten die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure am Freitag bereits zum dritten Mal eine Generalprobe für den Ernstfall, der hoffentlich nächste Woche eintritt. Dazu empfingen unsere Burschen in der Fußballakademie ihr Pendant aus Wien, nämlich Stadtliga-Herbstmeister ASK Elektra und gewannen souverän mit 3:1.

Schon vom Start weg hatten die Schützlinge von Trainer Markus Schmidt das Heft in der Hand, denn nach einer Flanke von der rechten Seite war es Luka Pisacic, der auf den Kasten der Gäste köpfte, doch der Torhüter konnte parieren (4.). Auf der Gegenseite tauchten die Wiener durch einen Steilpass erstmals vor dem Amas-Kasten auf, wo der bärenstarke Markus Böcskör im Eins gegen Eins stark parierte (8.) und es sollte nicht die letzte gute Abwehr sein.

Verdiente Führung

Doch zunächst waren es fast ausschließlich die SVM Amateure, die für Gefahr sorgten. Barnabas Varga zog von der halbrechten Seite an die Strafraumgrenze, zog von dort mit links ab und schoss nur um Zentimeter über die Latte (11.). Kurz danach flankte Amar Helic von rechts zur Mitte, wo Piotr Pawlowski nochmals quer legte, jedoch sowohl Varga als auch Pisacic hauchdünn nicht mehr heran kamen (13.).

Der Führungstreffer der Amas lag aber in der Luft und es dauerte nicht lange, da war es dann auch passiert. Nach einem Eckball kamen unsere Burschen gleich mehrmals zum Abschluss, immer wieder konnten die Wiener blocken, aber nicht entscheidend klären und letztlich drückte dann Luka Pisacic den Ball über die Linie (17.). Damit war der Bann gebrochen und unsere Mannschaft legte auch gleich nach.


Amas legten nach

Luka Pisacic scheiterte mit einem strammen Schuss zwar noch am glänzend abwehrenden Schlussmann der Gäste, doch Luca Pichler staubte ab und stellte damit auf 2:0 (23.). Ein Torwartfehler hätte auch beinahe das 3:0 bedeutet, denn dem Schlussmann der Gäste missglückte ein Pass, der Varga vor die Füße fiel und der Ungar hätte die Kugel nur im leeren Tor unterbringen müssen, rutschte aber beim Schussversuch weg und vergab so eine Riesenchance (27.).

Dann beinahe noch einmal die Co-Produktion des zweiten Amas-Treffers, denn Luka Pisacic flankte zur Mitte, wo Luca Pichler per Kopf jedoch knapp den Kasten verfehlte (34.). Von den Gästen war bis dahin nur wenig zu sehen, doch bei einem Distanzkracher musste sich Markus Böcskör mächtig strecken, aber der Amas-Schlussmann kam ran und konnte den Versuch klären (37.).

Klare Pausenführung

Beim dritten Amas-Treffer hatte er dann sogar auch seine Füße mit im Spiel, denn ein weiter Abschlag des Goalies kam zu Piotr Pawlowski, der zu Barnabas Varga weiterleitete. Der Ungar lupfte die Kugel über die Abwehr in den Lauf von Sprintrakete Pawlowski, der sich die Kugel im Vollsprint vermeintlich zu weit vorlegte, dann aber doch vor dem aus seinem Tor geeilten Schlussmann herankam und trocken in die lange Ecke traf (39.).

Der Stadtliga-Herbstmeister hatte in der Schlussphase des ersten Durchganges noch eine große Möglichkeit auf einen Treffer, denn wieder gab es eine Eins gegen Eins – Situation vor dem Amas-Kasten, doch abermals blieb Markus Böcskör der Sieger (42.). Praktisch mit dem Pausenpfiff war aber auch er machtlos, als die Gäste eine Ecke zum Ehrentreffer nutzten, da am ersten Pfosten ein Spieler verlängern konnte und ein zweiter im Rückraum den Ball über die Linie drückte (45.).


Keine Treffer mehr nach Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel ließ das Niveau der Partie etwas nach, es gab nicht mehr so viele Strafraumaktionen, wie noch in Durchgang eins. Trainer Markus Schmidt brachte mit Dominik Stöger und Timo Kratky zwei junge Akademiespieler zum Einsatz und auch die machten ihre Sache ganz gut, denn die Amas blieben das tonangebende Team.

Auch zwei wirklich tolle Möglichkeiten fanden die Schmidt-Schützlinge vor. Beide Male vergab jedoch Barnabas Varga, der zunächst, nach einem Angriff über links, alleine vor dem Torhüter auftauchte, doch nicht nur diesen, sondern auch die Latte knapp überhob (70.). Kurz danach bediente eine Pawlowski-Hereingabe den ungarischen Topscorer der Amas beinahe ideal, doch der köpfte von der Fünfmetermarkierung zu zentral (73.). Da auch Markus Böcskör bei einer abermaligen Eins gegen Eins – Aktion die Oberhand behielt (75.), blieb es am Ende beim verdienten 3:1-Sieg der Amas.


Die Amas spielten mit:

Böcskör; Helic (46. Kratky), Steinwender, Behounek, Karanezi; Leitgeb; Pawlowski, Hawlik, L. Pichler; Varga, Pisacic (59. Stöger)

Torfolge
1:0 (17.) Pisacic
2:0 (23.) L. Pichler
3:0 (39.) Pawlowski
3:1 (45.)

(09.03.2018)zurück >