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SVM-Fohlen brennen auf erstes Heimspiel

Nach dem Sieh in Horitschon wollen die Amas auch beim ersten Heimspiel jubeln.

Toller Saisonauftakt für die Amas

Wenn man mit einem 6:0-Auswärtserfolg in die Saison startet kann man getrost von einem tollen Saisonauftakt sprechen, so geschehen am vergangenen Wochenende beim Gastspiel unserer SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure im Mittelburgenland beim ASK Horitschon. Dort machten die Amas schon vor der Pause alles klar, was auch ihren Trainer beeindruckte.

„Es war zweifelsohne ein Traumstart für uns in die neue Saison, obwohl sicher noch nicht alles so war, wie wir uns das vielleicht vorgestellt hatten, doch erste Halbzeit war schon vieles sehr gut und das 5:0 spricht da schließlich auch für sich“, freute sich Markus Schmidt, der jedoch auch die schwierige Startphase nicht außer Acht lassen wollte.

Führung ebnete den Sieg

„Der holprige Boden machte es uns immer wieder schwer zu kombinieren, da waren einige technische Fehler unsererseits dabei. Hinzu kam in den ersten gut zehn Minuten ein sehr kompakter Gegner, der bis dahin äußerst aggressiv aufgetreten bzw. immer nah am Mann war und uns so das Leben unangenehm gemacht hatte. Es war daher schwer mit unserem Kombinationsspiel ins Angriffsdrittel zu kommen“, analysierte der Amas-Coach.

Dennoch gab es einen entscheidenden Moment, der, wie es Schmidt selbst ausdrückte, als „Dosenöffner“ zu sehen ist, nämlich das 1:0 durch Barnabas Varga. „Das war ein herrlicher Chipball von Raphael Behounek in die Spitze, so konnten wir rasch das dichte Mittelfeld überbrücken, doch auch die Verarbeitung von Barni war Klasse“, denn der nahm sich die Kugel super mit, schoss blitzschnell in die kurze Ecke und überraschte damit auch den Schlussmann.

Dominanter Auftritt mit fünf Treffern gekrönt

In der Folge blieben die SVM Amateure dann auch am Drücker, denn „wir haben weiterhin versucht, so schnell wie nur möglich ins Angriffsdrittel zu kommen. Egal ob das lange Bälle oder schöne Kombinationen waren, wir konnten uns fast in einen Rausch spielen. Auch wenn einmal ein Ball verloren ging, waren wir sofort wieder im Gegenpressing und setzten unseren Gegner ständig unter Druck. Durch diese aktive Spielweise zwangen wir sie zu Fehlern und kamen so zu weiteren Treffern.“

Mit insgesamt fünf erzielten Toren konnten die Amas dann schon beruhigt in die Kabine gehen, wo sich selbst Markus Schmidt schon zur Pause überrascht über die klare Führung zeigte. „Eigentlich war Horitschon in der jüngsten Vergangenheit immer ein heißes Pflaster, wo wir uns nicht immer leicht taten, weil stets ein starker Gegner wartete. Dass es nun schon nach der ersten Halbzeit so gut wie entschieden war macht es nun umso schöner, da gleich vieles funktioniert hat.“

Nichts zugelassen

Mit solch einer klaren Führung im Rücken spielt es sich dann auch definitiv leichter, merkte man schon eine gewisse Gelassenheit im Spiel der Amas, was aber nicht unbedingt für die Attraktivität des weiteren Spielverlaufs förderlich ist. „Wenn du in einer solchen Situation bist, dann ist es denke ich ganz normal, dass du automatisch ein paar Prozent weniger Energie investierst“, erläutert der Amas-Coach.

Das heißt einfach, dass im Spiel gegen den Ball sowie in der Laufbereitschaft oder der Aggressivität im Zweikampf ein Tick fehlt, der noch etwa im ersten Durchgang da war. „Wir haben aber dennoch das Spielgeschehen kontrolliert, eigentlich nur einen Distanzschuss zugelassen, den unser Schlussmann Bernhard Unger glänzend parierte, und in der Schlussphase noch nachgelegt“, blickt Schmidt gerne auf dieses Spiel zurück, denn auch der letzte Treffer durch Raphael Behounek, dem ein Doppelpass mit Christoph Halper vorausging, konnte sich sehen lassen.

Favoritenrolle akzeptiert und unterstrichen

Alles in allem kann der Amas-Coach mit dem Gezeigten im Auftaktspiel schon sehr zufrieden sein und befindet sich mit seinen Schützlingen nun von Beginn weg klar in der Rolle des Gejagten, was ihn jedoch keineswegs stört. „Als Titelverteidiger bist du automatisch in der Favoritenrolle, doch die nehmen wir auch gerne an, ich habe vor der Saison bei zig Journalisten nicht tiefgestapelt und nun haben wir eindrucksvoll bewiesen, wo wir am Ende stehen wollen.“

Eine der Hauptaufgaben in dieser Woche ist es aber nun die Spieler nach diesem tollen Erfolg wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen und fokussiert auf das nächste Match, den Heimauftakt am Freitag (19.00 Uhr) gegen den SC Pinkafeld, vorzubereiten. „Wir müssen und werden ihnen klarmachen, dass es nicht immer so laufen wird wie zuletzt in der ersten Spielhälfte. Da haben wir ein intensives Spiel bei sehr heißen Temperaturen abgeliefert und das braucht es auch in den kommenden Aufgaben.“

Enge Duelle im Vorjahr

Ein Großteil seiner Spieler ist sich sicherlich der Lage bewusst, schließlich gab es keine hohe Fluktuation im Kader. „Jene, die schon im Vorjahr dabei waren, wissen wie es geht. Du musst stets deine Tugenden auf den Platz bringen, denn alle Mannschaften werden taktisch gut eingestellt sein und wenn dann ein paar Prozent fehlen, kann es immens schwierig werden und dir jede Mannschaft wehtun.“

Mit dem SC Pinkafeld kommt am Freitag jedenfalls eine Mannschaft nach Mattersburg, die das in der vergangenen Saison auch in den beiden Duellen getan hat, schließlich folgte einem 1:1 im Heimspiel ein knapper 2:1-Auswärtserfolg. „Wir haben uns in beiden Duellen schwer getan, mussten zuhause froh sein nicht in Rückstand zu geraten als sie zwei, drei Mal aufs Tor liefen, hatten zwar zweite Halbzeit das Spiel klar im Griff, dominierten eigentlich das Geschehen, doch konnten es nicht für uns entscheiden.“

SVM-Tugenden sind gefragt

Auch im Rückspiel dauerte es lange, ehe sogar in Unterzahl der 2:1-Erfolg fixiert werden konnte. „Da konnten wir erneut wieder das Spiel dominieren, aber im Angriffsdrittel war es extrem schwierig Chancen zu kreieren, da sie kompakt verteidigten und gut dagegenhielten. Am Ende war es ein Sieg des Willens für uns gegen einen Gegner, der als Geheimfavorit auf den Titel gestartet war, dem aber nicht gerecht werden konnte und etwas unter den Erwartungen geblieben ist.“

Ähnlich wird es vermutlich aber auch beim kommenden Duell sein, denn „sie haben mit Koznik und Saurer routinierte Leute in ihren Reihen, die in einem gut organisierten Team immer wieder ihre Klasse ausspielen und so für Gefahr sorgen können.“ Dennoch wollen die Amas ihr Spiel wieder durchziehen und drei Punkte holen. „Wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen und noch dazu zielstrebig sind, das heißt so schnell, wie nur möglich, ins Angriffsdrittel kommen, so viele Chancen wie nur möglich kreieren sowie diese auch nutzen, dann werden wir auch als Sieger vom Platz gehen“, ist sich Schmidt sicher.




SV Bauwelt Koch Mattersburg Amateure - SC Pinkafeld
02. Runde der BVZ-Burgenlandliga
Freitag, 11.08.2017, 19.00 Uhr – Fußballakademie Burgenland, Mattersburg
Ref: Cezar Iacob; Ass.: Ing. Eyüp Orman, Sahin Altintas

(10.08.2017)zurück >