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Souveräner Amas-Sieg gegen Scheiblingkirchen









Frühe Führung und …

Am Freitag-Abend gastierten die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure in Neunkirchen, wohin der frisch gebackene Meister der 2. niederösterreichischen Landesliga und Neo-Landesligist USV Scheiblingkirchen-Warth ausweichen musste, da der eigene Platz nicht zur Verfügung stand. Dort wurden die Amas ihrer leichten Favoritenrolle gerecht und siegten am Ende durch einen Varga-Doppelpack sowie Treffer von Markus Pink, Luca Pichler, Piotr Pawlowski, Peter Hawlik und Stephan Schimandl mit klar 7:1.

Schon vom Anpfiff weg nahmen die Schützlinge von Trainer Markus Schmidt das Heft in die Hand und agierten zielstrebig nach vorne. Das Ergebnis dieser engagierten Spielweise war auch die sehr rasche Führung durch Barnabas Varga, der eine Torwart-Abwehr zur Mitte, nach einem Schuss von Nico Pichler direkt mit dem Kopf nahm und die Kugel über die Linie drückte (7.).

Es ging munter in eine Richtung weiter, denn Martin Majnovics überhob mit einem langen Ball die Abwehrkette, Barnabas Varga spielte beinahe ideal quer zur Mitte, doch dort versprang sich die Kugel auf dem holprigen Boden genau vor dem einschussbereiten Markus Pink, der deshalb diese nicht sauber traf und folglich im Tor unterbringen konnte (11.).

… klare Sache schon zur Pause

Der Beinahe-Torschütze trat aber nur wenig später als Vorbereiter in Erscheinung, denn seine öffnender Pass zu Mario Grgic ermöglichte diesem eine Spielverlagerung auf die rechte Seite zu Michael Drga, aber dessen scharfer Schuss streifte hauchdünn links an der Stange vorbei ins Torout (12.). Von den Scheiblingkirchnern war bis dahin nur wenig zu sehen, doch dann tauchte ein Angreifer, nach einem langen Ball, vor Raphael Renger auf, der allerdings parieren konnte (16.).

Auf der Gegenseite luchste Markus Pink der Hintermannschaft des Gegners mit seinen Kollegen den Ball ab, umkurvte anschließend den Schlussmann und schob trocken zur Zwei-Tore-Führung ein (17.), die allerdings nicht lange hielt. Denn keine sechzig Sekunden danach verkürzten die Niederösterreicher auf 1:2 aus ihrer Sicht, denn ein abermaliger weiter Ball sorgte für eine ähnliche Situation, wie zuvor, doch dieses Mal hatte Renger im Amas-Kasten keine Abwehrchance (18.).

In weiterer Folge wurde es etwas ruhiger, zwar diktierten die SVM Amateure weiterhin das Spielgeschehen nach Belieben, doch in den Strafräumen wurde es ruhiger. Dies änderte sich erst in der Schlussphase des ersten Durchganges, denn da konnte der Goalie nur mit einer Parade einen scharfen Grgic-Schuss aus 20 Metern parieren (37.) sowie einen Varga-Versuch abwehren (45.), doch bei der Co-Produktion der beiden, einem Steilpass von Grgic auf Varga war er bei dessen platzierten Abschluss chancenlos (40.).

Auch die zweiten Elf traten dominant auf

Nach dem Seitenwechsel brachte Trainer Markus Schmidt eine komplett neue Mannschaft auf das Spielfeld und auch die knüpfte nahtlos an die Dominanz ihrer Kollegen aus dem ersten Spielabschnitt an. Schon eine erste Ecke brachte richtig Gefahr, denn ein Tahon-Kopfball kam zu Stephan Schimandl, der allerdings die Kugel nicht sauber genug traf und deshalb knapp verzog (48.). Auch Mittelfeldmann Peter Hawlik versuchte sein Glück mit einem Distanzschuss, doch der war zunächst noch zu zentral und landete beim Schlussmann (53.).

Ein Angriff über die rechte Seite brachte jedoch den nächsten SVM-Treffer, denn nach einem langen Halper-Ball auf den wieselflinken Stephan Schimandl lief der alleine auf den Torwart zu, legte sich beim Haken um den Schlussmann die Kugel etwas zu weit vor, doch Kollege Luca Pichler war zur Stelle und schob trocken ein (58.). Von den Niederösterreichern war im gesamten zweiten Spielabschnitt nur wenig zu sehen, nur einmal musste Bernhard Unger eingreifen, doch er parierte den einzig gefährlichen Abschluss (73.).

Die Amas hingegen legten in der Schlussphase noch drei weitere Treffer nach. Erst versenkte Piotr Pawlowski einen Schuss in die kurze Ecke (69.), dann sorgte Kapitän Peter Hawlik vermutlich für das Highlight des Spiels, denn er traf mittels Fernschuss aus mehr als 30 Metern genau in die linke Kreuzecke (72.). Zu guter Letzt konnte sich auch noch Stephan Schimandl in die Torschützenliste eintragen, denn er setzte den Schlusspunkt, traf nach einem schnellen Haken zur Mitte eiskalt in die kurze Ecke zum Endstand von 7:1 (88.).


Die Amas spielten mit:

1. Hälfte:

Renger; Strobl, Steinwender, Behounek, Majnovics; N. Pichler; Drga, Grgic, Sanchez; Varga, Pink

2. Hälfte:

Unger; Helic, Tahon, Leitgeb, Reichhardt; Hawlik; Schimandl, Halper, L. Pichler; Pawlowski, Pisacic

Torfolge
0:1 (7.) Varga
0:2 (17.) Pink
1:2 (18.)
1:3 (40.) Varga
1:4 (58.) L. Pichler
1:5 (69.) Pawlowski
1:6 (72.) Hawlik
1:7 (88.) Schimandl

(14.07.2017)zurück >