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Schmidt-Truppe gewinnt in Sopron









Starker Amas-Beginn

Die körperlich robuster wirkenden Gastgeber konnten ihre Größenvorteile nicht wirklich einsetzen, denn unsere Youngsters gingen von Beginn weg ordentlich zur Sache, spielten ihre technischen Fähigkeiten gut aus und erarbeiteten sich so gute Möglichkeiten und das schon nach wenigen Augenblicken. Eine Pink-Hereingabe kam über Umwege auf die zweite Stange, wo Stephan Schimandl lauerte und mit einem Lattenkracher schon einmal laut anklopfte (3.).

Dann trat der Schütze als Vorbereiter in Aktion, denn eine Schimandl-Hereingabe von der rechten Seite kam zur Mitte zu Christoph Halper, der mit seinem flachen Abschluss aus etwa 16 Metern an einer Fußabwehr des Torhüters scheiterte (10.). Die Amas ließen auch nicht locker, blieben weiter am Gas und ein Schuss von Barnabas Varga verfehlte nur hauchdünn sein Ziel (12.).

Gute Chancen liegen gelassen

Mitte der ersten Spielhälfte leitete der sehr engagierte Mittelfeldmotor, Kapitän Peter Hawlik, die nächste Chance der Schmidt-Truppe ein, denn sein Zuspiel auf Markus Pink brachte der Angreifer auf Sturm-Kollege Varga und der fährt bei seinem Abschluss etwas zu sehr unter den Ball, sodass dieser knapp über die Latte ging (24.). Von den Ungarn war bis dahin nicht wirklich viel zu sehen, zu kompakt präsentierte sich die Amas-Hintermannschaft.

Einzig bei zwei Distanzschüssen musste Torwart Bernhard Unger ran, doch in der Schlussphase des ersten Durchganges hatten sie die einzige richtig gute Möglichkeit, doch die hätte die Führung der Soproner bedeuten können, denn ein Heber ging an die Querlatte (40.). Auf der Gegenseite hatte aber, wie schon zu Beginn, erneut der auffällige Stephan Schimandl eine Topchance zur Führung, denn er setzte sich gegen drei Verteidiger durch, doch sein Abschluss strich hauchdünn links am Tor vorbei (43.).

Rasche Führung nach der Pause

Nach einer torlosen, aber auf alle Fälle sehr attraktiven, ersten Spielhälfte sollte sich nach dem Seitenwechsel auch die Chancenauswertung verbessern und das schon gleich nach Wiederbeginn. Zwar scheiterte Markus Pink mit seinem Abschluss noch am Torwart, der Nachschuss von Luca Pichler fand dann jedoch den Weg ins Tor (48.). Auch die zahlreichen Wechsel auf Seiten der Amas ließen den Schwung nicht abreißen.

Es ging fast ausschließlich in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gastgeber zu. Martin Majnovics etwa zirkelte einen Freistoss knapp rechts neben dem Strafraum hauchdünn an der linken Kreuzecke vorbei (55.). Nur wenige Augenblicke danach fand er mit Markus Pink beinahe den perfekten Abnehmer, doch der kam nur mehr mit der Fußspitze an die Kugel, bereitete aber auch so dem Schlussmann ordentliche Probleme, der nur mit der Stange vereint klären konnte (56.).

Souveräner Auftritt bis zum Ende

Dann servierte Stephan Schimandl von der rechten Seite Barnabas Varga beinahe ideal die Kugel, doch der verfehlt knapp sein Ziel (59.). Der eingewechselte Luca Pisacic machte es ihm nach, den auch sein Versuch ging knapp über die Latte (63.), kurz danach gelingt es ihm aber besser, denn nach einem Pawlowski-Zuspiel trifft er zur 2:0-Führung (65.). In der Folge wollten sich die Ungarn auf keinen Fall geschlagen geben. Eine Viertelstunde vor dem Ende kamen sie auch zum Anschlusstreffer, denn eine gut getimte Flanke von der rechten Seite landete am Kopf des Mitspielers, der in der Mitte einköpfte (75.). Die letzte gute Möglichkeit hatten aber die Amas, denn nach einem Energieanfall von Luca Sedlatschek, er ließ gleich drei Gegenspieler auf der rechten Seite stehen, wurde dessen Zuspiel auf Piotr Pawlowski jedoch zur Ecke geblockt (77.). Die Ungarn versuchten noch einmal alles, doch die Schmidt-Truppe brachte den Sieg in trockene Tücher.


Trainer Markus Schmidt:

„Es war ein gutes Spiel unserer Mannschaft, wir standen hinten kompakt, kontrollierten so mehr als 60 Minuten das Spielgeschehen und erarbeiteten uns in dieser Phase zahlreiche Chancen, von denen wir zwei auch nutzten und dennoch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen hätten können. Ich bin mit diesem Auftritt zufrieden, wir sind noch nicht dort wo wir sein wollen, doch dieses Match macht Lust auf mehr.“


Die Amas spielten mit:

Unger (46. Renger); Helic (60. Strobl), Steinwender (46. Tahon), Leitgeb (46. Behounek), Reichhardt (46. Majnovics); Hawlik (46. N. Pichler); Schimandl (70. Sedlatschek), Halper (70. Borsos), L. Pichler; Pink (60. Pawlowski), Varga (60. Pisacic)

Torfolge:

0:1 (48.) L. Pichler
0:2 (65.) Pisacic
1:2 (75.)

(11.07.2017)zurück >