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Nächstes Schlagerspiel in der Akademie


Praktisch mit Rückstand gestartet

Die punktemäßige Schwächephase der SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure im April konnte mit dem klaren Heimsieg in der Feiertagsrunde am 1. Mai gegen den SV Eltendorf beendet werden und auch im folgenden Auswärtsspiel konnte der Aufwärtstrend unserer Amas bestätigt werden, denn beim Gastspiel im Landessüden gab es gegen den SV Oberwart einen 3:2-Erfolg, der jedoch alles andere als einfach war.

Denn dort mussten die Amas ein wahres Wellental der Gefühle durchleben, das schon nach nur wenigen Sekunden seinen Lauf nahm. „Wir haben dort ganz schwierig in die Partie reingefunden, doch wenn du schon nach so kurzer Zeit mit dem ersten Schuss auf das eigene Tor in Rückstand gerätst, dann ist das auch kein Wunder“, brachte des Trainer Markus Schmidt auf den Punkt.

Nicht aus der Ruhe gebracht

Der hatte seine Schützlinge vor der Partie noch eingehend vor dem schnellen Umschaltspiel der Hausherren gewarnt und just eine solche Aktion brachte auch die Führung der Oberwarter. „Ausgangspunkt war ein dummer Abspielfehler unsererseits, doch in weiterer Folge muss man auch den Südburgenländern ein Kompliment machen, die mit gutem Tempo das dann blitzsauber zu Ende spielten und uns keinerlei Abwehrmöglichkeiten mehr gaben“, analysierte der Amas-Coach.

Unsere Kicker zeigten sich ob des frühen Rückstandes keineswegs verunsichert, sondern rissen komplett das Runder an sich und erarbeiteten sich tolle Möglichkeiten. „Wir hatten alles unter Kontrolle, spielten guten Fußball, weil wir den Platz in seiner vollen Breite gut ausnutzten, einige Chancen kreierten, diese aber nicht verwerten konnten. Da fehlte uns auch eine richtige Spitze an diesem Tag“, fand Schmidt auch eine Erklärung, denn der sieht Alexander Ibser eher als Flügel- denn als Strafraumspieler.

Ärger über gleichen Gegentreffer

Trotzdem blieb den SVM Amateuren nichts anderes übrig als weiterhin die Chancen zu erarbeiten und diese auch versuchen zu verwerten. Dies gelang Mitte der ersten Spielhälfte durch eine schöne Kombination über die rechte Seite, wo Michael Drga sich gut durchsetzte, Christoph Halper ideal mit der Ferse auf Manuel Seidl ablegte und der keinerlei Probleme hatte den Ball im Tor unterzubringen.

In weiterer Folge blieben die Amas zwar das aktivere Team, doch der Ausgleich hielt nicht lange, denn noch vor der Pause gerieten sie nochmals in Rückstand. „Vielleicht haben wir geglaubt, dass es einfach so weiter geht und erneut auf die wesentlichen Dinge im Spiel vergessen“, ärgerte sich der Amas-Coach schon ein wenig. Ist auch verständlich, denn das zweite Tor der Oberwarter war beinahe eine Kopie des ersten Gegentreffers, nur von der anderen Seite.

Nur noch wenige Räume

„Es war wieder ein dummer Ballverlust von uns im Mittelfeld und abermals konnten wir das perfekte Umschaltspiel der Hausherren nicht unterbinden, die mit einem schnellen Spiel in die Tiefe erneut zuschlugen“, erinnerte sich Markus Schmidt ungern an die letzten Minuten des ersten Durchganges zurück, denn durch weitere vergebene Chancen seiner Schützlinge ging es mit einem Rückstand in die Kabine.

Dort dürfte der Coach jedoch die richtigen Worte gefunden haben, denn Thomas Kreuzhuber und Kollegen konnten das Spiel noch im zweiten Spielabschnitt drehen und das obwohl es nach dem Seitenwechsel alles andere als optimal anfing. „Es gelang uns nicht das Heft in die Hand zu nehmen, denn gegen einen sehr tief stehenden Gegner, der leidenschaftlich kämpfte, konnten wir die Räume nicht so gut nutzen.“

Goldenes Händchen

Markus Schmidt musste etwas ändern und tat dies mit einem Doppeltausch nach nicht ganz einer Stunde Spielzeit und dies sollte sich als Glückgriff herausstellen. Denn der nicht einmal eine Minute zuvor ins Spiel gekommene Piotr Pawlowski drückte einen gefährlichen Seidl-Freistoss über die Linie. Als Draufgabe folgte kurz danach sogar noch der Doppelschlag, denn Michael Drga netzte mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke zum 3:2 ein.

„Wir mussten einfach reagieren und wenn das dann auch noch so aufgeht ist das umso schöner“, freute sich ein sichtlich erleichterter Trainer, der jedoch bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte zittern musste. „Wir machten es unnötig spannend, denn es blieben einige perfekte Kontermöglichkeiten ungenutzt, da wir im Abschluss nicht entschlossen genug waren. Dennoch brachten wir mit Wille und Leidenschaft den Vorsprung über die Zeit.“

Guter Mix aus Jugend und Routine

Nach diesem hart erkämpften Auswärtsdreier in Oberwart steht am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) das nächste Heimspiel für die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure auf dem Programm. Dazu gastiert mit dem SV Stegersbach ein weiteres Top-Team zum Schlagerspiel in der Fußballakademie, wo sich die Zuseher auf einen spannenden Sonntag-Nachmittag freuen dürfen.

Einem etwas holprigeren Start ins Frühjahr mit einer Niederlage in Markt Allhau sowie einem Remis gegen Parndorf folgten acht Spiele in denen die Südburgenländer gleich sechs Mal als Sieger vom Platz gingen und nur zwei Mal die Punkte teilten. „Das ist eine technisch sehr starke Mannschaft mit einem guten Mix aus talentierten jungen Spielern sowie erfahrenen Regionalliga-Kickern, die wissen, wie es geht“, analysierte Schmidt die Südburgenländer.

Spannendes Spiel wartet

Ein guter Referenzwert dürfte auch das letzte Duell im Herbst des vergangenen Jahres sein, denn da trennten sich beide Teams in Stegersbach in einem tollen Spiel mit einem 2:2, ähnlich könnte es auch dieses Mal werden, denn Markus Schmidt sieht „einen gleichwertigen Gegner, wo der Trainer eine gute Arbeit abliefert und sich gegen uns sicherlich etwas einfallen lassen wird.“

Nichts desto trotz liegt der Fokus der Amas ganz klar auf der eigenen Leistung und da fordert der Amas-Coach schon einmal den richtigen Zugang. „Leidenschaft, Siegeswille und eine gesunde Aggressivität sind die Grundlagen um erfolgreich Fußball zu spielen. Sind die vorhanden, dann liegt es nur an uns und unserer Qualität, die zweifelsfrei vorhanden ist. Mit der zuletzt zurückgekehrten Leichtigkeit sollten wir wieder in der Lage sein Chancen zu kreieren und die auch konsequent zu nutzen, das ist auf alle Fälle der Schlüssel zum Erfolg.“




SV Bauwelt Koch Mattersburg Amateure - SV Stegersbach
29. Runde der BVZ-Burgenlandliga
Sonntag, 14.05.2017, 17.00 Uhr – Fußballakademie Burgenland
Ref: Zoran Boskovski; Ass: Dursun Tosun, Michael Lidy

(12.05.2017)zurück >