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Torfestival mit elf Treffern

Florian Templ und Barnabas Varga hatten oft Grund zum Jubeln.









Erneut frühe Führung in der Akademie

Wie schon beim Frühjahrsauftakt, dem 6:3-Heimerfolg gegen Meister SV Eberau, erwischten die Schützlinge von Trainer Markus Schmidt einen optimalen Start. Etwas mehr als eine Minute war gespielt, da schlugen sie erstmals zu. Schöner Halper-Wechselpass auf die rechte Seite, dort brachte Florian Templ nahe der Cornerfahne den Ball zur Mitte, wo Barnabas Varga am ersten Posten zur Stelle war und gekonnt den Ball in der langen Ecke versenkte (2.).

Das Spiel lief eigentlich, wie auf einer schiefen Bahn, nur in eine Richtung, nämlich auf das Tor der Gäste zu. Einen scharfen Halper-Steilpass in den Lauf von Barnabas Varga erreichte der nur noch im Rutschen, sein Volley kam jedoch zu zentral genau in die Arme des Schlussmannes (6.). Es sollte aber nicht lange dauern, bis die Amas nachlegten. Michael Drga steckte an der Strafrumgrenze gut auf Barnabas Varga durch, der noch einmal quer auf Florian Templ legte und es stand 2:0 (8.).

Doppelschlag entschied rasch die Partie

Die Hausherren ließen in dieser flotten Anfangsphase nicht locker und drückten weiter auf den Leithaprodersdorfer Kasten. Einen Ballverlust in der Hintermannschaft der Gäste nutzte jedenfalls Barnabas Varga, um alleine auf das Tor zulaufen und den Schlussmann mit einem gekonnten Heber zu bezwingen (17.). Keine sechzig Sekunden später schlug er abermals zu, denn nachdem Florian Templ auf der Seite von Mario Grgic angespielt wurde, verwertete der ungarische Angreifer dessen Hereingabe direkt in die lange Ecke (18.).

In weiterer Folge hatten die Amas einige tolle Möglichkeiten, doch der nächste Treffer ließ ein wenig auf sich warten. Ein direkter Grgic-Freistoss aus etwa 30 Metern bereitete dem Schlussmann der Gäste so manche Probleme (21.), dann hatte Barnabas Varga zwei gute Möglichkeiten auf seinen dritten Treffer in Folge, einen sogenannten lupenreinen Hattrick. Erst tanzte er im Strafraum der Leithaprodersdorfer mehrere Gegenspieler aus, doch schoss dann genau auf den Goalie (23.).

Deutliche Sache zur Pause

Kurz danach spielte Florian Templ einen Freistoss mittels Heber schnell über die Abwehr in den Lauf von Mario Grgic und dessen Querpass schoss Varga erneut zu zentral auf den Schlussmann (26.). Nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen die Gäste zu einzigen nennenswerten Offensivaktion, doch nach einem gefährlichen Freistoss in den Strafraum kam es zu einem eher verunglückten Abschluss (33.). Ansonsten hatte Schlussmann Bernhard Unger einen sehr ruhigen Vormittag mit wenigen Ballkontakten.

Die Amas hingegen legten noch vor der Pause nach. Nach einem langen Ball über die Abwehr bewies Michael Drga Übersicht und servierte Barnabas Varga die Kugel zum Hattrick ideal (38.). Sein Sturmkollege Florian Templ wollte ihm keineswegs nachstehen und traf nach einer Ecke am ersten Pfosten lauernd per Kopf (42.). Und kurz danach konnte Varga nur mit einem Foulspiel im Strafraum gestoppt werden, den fälligen Strafstoss verwertete Christoph Halper sicher zur 7:0-Pausenführung (44.).

Amas gingen es ruhiger an …

Zur Pause reagierte der Gäste-Trainer auf die Leistung seiner Mannschaft, nahm einen Dreifachwechsel vor, der aber auch nichts an der Dominanz der SVM Amateure änderte. Nach einem herrlichen Halper-Heber über die Abwehr lief Florian Templ alleine auf den Schlussmann zu, umkurvte diesen und schob sicher zum 8:0 ein (48.). Die Amas gingen es, ob der sehr deutlichen Führung, im zweiten Durchgang etwas lockerer an, kamen aber dennoch zu guten Möglichkeiten.

Nach einem Karanezi-Eckball etwa köpfte Barnabas Varga nur hauchdünn über die Latte (52.) und schlug wenige Minuten noch einmal zu, denn ein Zuspiel durch die Abwehr verwertete er mit einem Bogen um den Schlussmann sicher zu seinem fünften Treffer an diesem Vormittag (58.). Danach ging es etwas ruhiger zu, obwohl der eingewechselte Marc Ortner eine Flanke auf den linken Fuß von Dukagjin Karanezi brachte, doch dessen Volley ging rechts am Tor vorbei (60.).

… trafen aber noch weitere Male

Es dauerte bis kurz vor dem Ende, ehe es wieder gefährlich wurde, dann aber gleich umso mehr. Thomas Kreuzhuber spielte mit einem idealen Zuspiel an den Strafraum Barnabas Varga frei, doch dessen Schuss aus der Drehung streifte knapp über die Latte (74.). Kollege Florian Templ machte das Ergebnis dann zweistellig, denn nach einer Halper-Hereingabe traf der für Varga eingewechselte Marcel Szikonya zwar nur die Querlatte, Templ stand jedoch goldrichtig und traf zum 10:0 (79.).

Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte dann der ebenfalls eingewechselte Stephan Schimandl, der in der Nachspielzeit eine Templ-Flanke am ersten Pfosten direkt zum Endstand von 11:0 versenkte (91.). Denn danach beendete Schiedsrichter Thomas Paukovits den trefferreichen Heimsieg der SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure, die damit ihren Ruf als Torfabrik der Liga eindrucksvoll unterstrichen.


Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg Amateure

Unger; Kreuzhuber, Leitgeb, Lovric; Sprangler; Drga (59. Ortner), Grgic (59. Schimandl), Halper, Karanezi; Templ, Varga (76. Szikonya)

SV Leithaprodersdorf

Pendl; Fleischhacker (46. Mingler), Moyses, Jagenbrein, Schachner; Lehner, Eder, Mozelt, Konstanzer (46. Dinhof); Seckel, Markic (46. Markhardt)

Gelbe Karten
Templ (34.) bzw. Mozelt (19.), Moyses (29.), Lehner (83.)

Torfolge

1:0 (2.) Varga
2:0 (8.) Templ
3:0 (17.) Varga
4:0 (18.) Varga
5:0 (38.) Varga
6:0 (42.) Templ
1:0 (44.) Halper/Foulelfmeter
8:0 (48.) Templ
9:0 (58.) Varga
10:0 (79.) Templ
11:0 (91.) Schimandl

(19.03.2017)zurück >