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Amas wollen in Horitschon nachlegen

Die Amas wollen auch beim ersten Auswärtsspiel im Jahr 2017 jubeln.

Guter Start ins Frühjahr

Ähnlich wie die Hinrunde endete, so begann die Rückrunde für die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure, denn sowohl zum Abschluss der Herbstmeisterschaft wie auch nun zum Frühjahrsauftakt gab es ein fulminantes Torfestival zu bestaunen, einzig mit einem Treffer weniger. Damals, am 11. November 2016, bekamen die Zuschauer in der Fußballakademie ein 8:2 gegen den FC Deutschkreutz serviert, nun im ersten Heimspiel des Jahres 2017 besiegten unsere Amas Titelverteidiger SV Eberau mit 6:3.

Dementsprechend fällt auch das Urteil von Trainer Markus Schmidt aus. „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung in diesem Spiel zufrieden, wir sind gut ins Spiel gestartet, konnten schon früh in Führung gehen und hatten auch kurz danach die Riesenchance auf das ebenso rasche 2:0“, auf das er jedoch noch ein wenig warten musste, denn Marcel Szikonya verpasste hauchdünn das Tor.

Kleinere Probleme

Der zweite Treffer war in dieser Phase jedoch längst überfällig und kam auch durch einen herrlich gezirkelten Grgic-Freistoss über die Mauer. Doch danach ließ die Souveränität der Schmidt-Schützlinge etwas nach, was auch der Trainer feststellen musste. „Die Eberauer bekamen durch ihre langen und darauffolgenden zweiten Bälle mehr Zugriff auf das Spiel und konnten uns so Probleme bereiten, was auch mit dem Anschlusstreffer zum Ausdruck kam.“

Was die SVM Amateure in diesem Spiel jedoch auszeichnete, war die Tatsache, dass sie nach einem Rückschlag in Form eines Gegentreffers immer wieder nachlegen konnten. „Wenn wir konzentriert bleiben und ständig weiter arbeiten, dann sind wir nur schwer zu stoppen“, weiß Markus Schmidt um die Stärken seiner Mannschaft bestens Bescheid. Dies bestätigte sich in der Phase vor dem Pausenpfiff, wo die Amas noch weiter hätten nachlegen können.

Herrliche Aktion vor dem vierten Treffer

„Nach dem 3:1 hatten wir noch etliche Topchancen auf die Treffer Nummer vier oder fünf, ließen die jedoch ungenutzt. Die Eberauer waren da nicht mehr zwingend, machten für mich eher den Eindruck, als wären sie nicht mehr in der körperlichen Verfassung, um da noch entscheidend entgegenhalten zu können“, glaubte der Amas-Coach an eine leichtere zweite Halbzeit für sein Team.

Die wäre vermutlich auch möglich gewesen, doch auch die SVM-Youngsters verloren ein wenig den Faden in ihrem Spiel. Zwar konnten sie durch eine herrliche Aktion sogar auf 4:1 erhöhen, doch es lief alles nicht mehr so, wie gewünscht. „Der vierte Treffer war wie aus dem Bilderbuch, eine schöne Spielverlagerung auf die linke Seite, hinterlaufen und eine präzise Flanke gekrönt mit einem tollen Abschluss“, zeigte sich Schmidt zwar begeistert, doch danach sah er sein Team zurückfallen.

Luft nach oben beim Verhalten im Strafraum

„Unser Spiel war nach vorne nicht mehr so zielstrebig, wir hatten zwar viel Ballbesitz, aber konnten nicht mehr so viele Chancen kreieren, da hat ganz klar das Tempo in unseren Aktionen gefehlt“, erinnerte sich Schmidt ungern daran zurück, der Anschlusstreffer zum 2:4 aus Sicht der Südburgenländer war dann wieder ein gewisser Weckruf. „Das haben sie super gemacht, muss man neidlos anerkennen, doch wir hätten sich zuvor schon besser verhalten können“, spricht Schmidt den Ausgangspunkt der Aktion an.

„Wir spielten viel zu viel in die Breite, hatten einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld und wurden dafür gleich bestraft. Der Abschluss war dann sehr, sehr gut und nicht mehr zu verteidigen, davor jedoch schon“, erläuterte der Ex-Profi, der vor allem bei den weiteren Gegentreffern nicht zufrieden war. „Da verhielten wir uns beide Male in der Mitte schlecht, waren nicht nahe genug am Mann und diese Fehler müssen wir einfach abstellen. Man sieht, wenn wir unser Spiel schleifen lassen, hat das meist eine Auswirkung und daran heißt es zu arbeiten.“

Erst den Kampf annehmen …

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich schon am kommenden Samstag (15.00 Uhr), wenn die SV BauWelt Koch Mattersburg Amateure im Mittelburgenland beim ASK Horitschon gastieren. Die Truppe aus der Rotweingemeinde musste zum Auftakt der Frühjahrssaison in Klingenbach eine 1:4-Niederlage hinnehmen und wird sicherlich alles daran setzen, um nun in ihrem ersten Heimspiel 2017 zu punkten.

„Darauf müssen wir immer und überall vorbereitet sein, denn jede Mannschaft wird uns hoch motiviert entgegentreten. Da heißt es darauf einstellen, bereit sein und den Kampf annehmen, doch das ist ohnehin das wichtigste für mich, ohne dem geht gar nichts“, weiß Trainer Markus Schmidt nur zu gut um die Wichtigkeit der grundlegendsten Tugenden im Fußball.

… dann die Stärken ausspielen

Die Mittelburgenländer waren aber schon im Herbst ein unangenehmer Gegner, zwar konnten sich die Amas damals in der Fußballakademie scheinbar klar mit 3:0 durchsetzen, doch erst ein Doppelschlag nach der Pause ebnete den Weg zum Sieg. Davor war es eine zähe Angelegenheit, wo die Horitschoner aus einer gesicherten, kompakten Defensive heraus mit schnellem Umschaltspiel für Gefahr sorgten.

Auch dieses Mal wird es aus Sicht des Amas-Coaches nicht anders werden. „In Klingenbach haben sie meinen Infos nach eher die spielerische Variante gewählt, doch ich erwarte gegen uns ein anderes Stilmittel, da werden wieder lange Bälle kommen und die zweiten Bälle attackiert. Es wird eine Kampfpartie von Beginn weg, in die müssen wir reinfinden, um dann unsere Stärken forcieren zu können, nämlich schnell in die Tiefe zu spielen“, hat der Trainer seinen Matchplan schon im Kopf.




ASK Horitschon - SV Bauwelt Koch Mattersburg Amateure
19. Runde der BVZ-Burgenlandliga
Sonntag, 11.03.2017, 15.00 Uhr – Sportplatz Horitschon
Ref: Helmut Flasch; Ass: Michael Lidy, Nevrez Cetiner

(10.03.2017)zurück >