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Amas unterliegen Admira Juniors


Guter Start ins Spiel

Auf dem Kunstrasenplatz der Fußballakademie sahen die Zuseher eine von beiden Seiten sehr flott geführte Partie, in der es jedoch zwei unterschiedliche Halbzeiten gab. Im ersten Durchgang waren die Amas die klar bessere Mannschaft, was sich auch in den Chancen niederschlug.

Schon in der Anfangsphase erwischten die Schützlinge von Trainer Markus Schmidt den besseren Start ins Spiel, Sven Sprangler hatte nach nicht einmal zwei Minuten eine erste gute Doppelchance. Sein erster Schussversuch von der Strafraumgrenze war etwas zu zentral, der Schlussmann konnte parieren, der Nachschuss wurde dann von einem Abwehrspieler geblockt (2.).

Verdiente Führung

Ein schöner Angriff über die linke Seite brachte dann den nicht unverdienten Führungstreffer für die SVM Amateure. Julius Ertlthaler spielte ideal auf Marcel Szikonya auf und der versenkte den Ball in der langen Ecke (17.). Die Admira hatte bis dahin lediglich eine Halbchance (5.), doch Mitte der ersten Spielhälfte gab es die größte Möglichkeit für die Gäste.

Nach einem langen Ball in die Spitze kam es zu einem Eins gegen Eins – Duell mit Schlussmann Markus Böcskör, das dieser jedoch für sich entscheiden konnte und so einen Gegentreffer verhinderte (26.). In weiterer Folge waren es aber nur mehr die Amas, die in diesem Duell vor dem Pausenpfiff Chancen erarbeiteten.

Marcel Szikonya kam bei einem steilen Zuspiel nur einen Tick zu spät, der Goalie schnappte ihm die Kugel weg (29.). Dann scheiterte Julius Ertlthaler mit einem Schuss aus spitzem Winkel (38.). Sekunden vor der Pause fing Marcel Szikonya einen Abschlag ab, schob die Kugel bereits am Schlussmann vorbei, doch gerade noch vor der Linie konnte ein Admiraner klären (45.).

Entgegen gesetzter Spielverlauf

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen komplett, die Gäste aus der Südstadt kamen zunächst aus einem gut getretenen Eckball zum etwas überraschenden Ausgleich (55.). In weiterer Folge bekamen die Niederösterreicher immer mehr Oberwasser, die Amas verloren in der Defensive die vor der Pause noch herausragende Stabilität, was die Admiraner aber auch eiskalt ausnutzten.

Innerhalb von knapp 20 Minuten konnten die Südstädter gleich drei Mal auf ähnliche Art und Weise zu schlagen. Meist waren es individuelle Fehler im Mittelfeld, die durch schnelles Umschaltspiel und Steilpässe durch die Schnittstelle der Abwehr zu Treffern führte (58./66./78.), wobei jener zum 1:3 aus abseitsverdächtiger Position fiel.

Die Amas hingegen hatten in der Offensive nicht das nötige Glück im Abschluss, Piotr Pawlowski traf nur den Pfosten (59.), ein Ertlthaler-Schuss wurde von Barnabas Varga ungewollt geblockt (74.). In der Schlussphase verkürzte Barnabas Varga dann auf 2:4, er verwertete einen von der Latte zurückgeprallten Ball trocken (88.). Den Schlusspunkt setzten aber die Gäste, die mit dem Schlusspfiff den Endstand von 2:5 fixierten (90.).


Die Amas spielten mit:

Böcskör (46. Unger); Ortner, Leitgeb, Kreuzhuber (46. Steinwender), Karanezi (46. Majnovics); Hawlik (46. Pawlowski), Pichler (68. Harrer), Sprangler; Szikonya (68. Thumberger), Varga, Ertlthaler

Torfolge
1:0 (17.) Szikonya
1:1 (55.)
1:2 (58.)
1:3 (66.)
1:4 (78.)
2:4 (88.) Varga
2:5 (90.)

(21.02.2017)zurück >