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Viel Pech beim 1:3 in Wien-Hütteldorf


Das letzte Auswärtsspiel vor der Punkteteilung führte den SVM in der 21. Runde zum Rekordmeister aus Wien. In der Verteidigung kam durch den verletzungsbedingten Ausfall von Jano neben Thorsten Mahrer und David Nemeth wieder Lukas Rath zum Zug. Eine Reihe dahinter stand Tino Casali zwischen den Pfosten, der den mit Leistenproblemen angeschlagenen Markus Kuster ersetzte.

Der SVM begann in Hütteldorf äußerst ambitioniert, mit einer Riesenchance nach nur sieben Spielminuten, doch Marko Kvasinas Ball ging nach Kuen-Cornerhereingabe nur an die Latte. Im Gegenzug kam Rapid zur ersten guten Gelegenheit, doch Casali konnte mit den Fingerspitzen super gegen Thomas Murg parieren (9.). Der SVM blieb aber am Drücker mit dicken Chancen in der Anfangsviertelstunde. Erneut Kuen-Eckball: Einen wuchtigen Kopfball von Martin Pusic konnte erst Richard Strebinger parieren, danach verzog Luki Rath knapp (13.). Nur eine Minute später der nächste Sitzer, diesmal scheiterte Pusic im Eins-zu-Eins um Haaresbreite an Strebinger. Klingeln sollte es entgegen dem Spielverlauf nur Augenblicke später auf der Gegenseite: Kapitän Stefan Schwab war nach Murg-Flanke per Kopf zur Stelle (15.). Geschockt von diesem Rückstand kam das Angriffsspiel des SVM ein wenig ins Stocken, während Rapid mehr und mehr Ruhe in die Partie brachte. Die Gastgeber hatten nach einer halben Stunde auch die Chance aufs 2:0, doch Murg stand im Abseits, bevor er Foutas ideal bedienen konnte. Der SVM kam aber zurück und noch vor dem Pausenpfiff zum verdienten Ausgleich. Flanke von Kapitän Philipp Erhardt, Rapid konnte nicht klären, wodurch Thorsten Mahrer zur Stelle war und im Stile eines Goalgetters verwandeln konnte (37.) – 1:1. Im Gegenzug nochmals Rapid – Casali präsentierte sich bei einem Murg-Schuss erneut stark (39.). Auch in Minute 44 war es nochmal knapp, der Ball ging von Luki Rath zur Stange, doch Casali konnte anschließend zupacken.

Mit der ersten Chance nach dem Seitenwechsel ging Rapid erneut in Führung. Bei einem Prachtschuss von der Strafraumgrenze ins Eck von Fountas gab´s für Casali nichts zu halten (46.). Auch bei Murgs Stangenschuss in Minute 57 fehlte nicht viel. Der bis dahin sehr unterhaltsamen Partie kam danach ein wenig das Tempo abhanden. Der SVM blieb bemüht, konnte in der zweiten Spielhälfte aber leider nicht mehr die Torgefahr der ersten Hälfte ausstrahlen. Beim 3:1 von Rapid krachte Torschütze Stefan Schwab mit dem eingewechselten Alois Höller zusammen – beide konnten nach Behandlungspausen aber weiterspielen (78.). Es war der Schlusspunkt – der SVM musste sich trotz eines beherzten Auftritts am Ende 1:3 geschlagen geben.


”Richtig gut begonnen”

”Wir haben richtig gut begonnen und Rapid viele Probleme bereitet, leider hatten wir in der 2. Halbzeit nicht mehr den nötigen Zugriff“, sagte Goalie Tino Casali.

„In der 1. Halbzeit haben wir ein tolles Spiel abgeliefert, der Auftritt war echt stark. Leider haben wir es verabsäumt, in dieser Phase Tore zu machen. Nach der Pause hatten wir zehn Minuten, die leider echt grauslich waren“, resümierte Chefcoach Franz Ponweiser, "trotz unserer Ausfälle haben wir eine gute Figur gemacht. Wir haben auch diesmal gezeigt, dass wir im Frühjahr ein ganz anderes Gesicht an den Tag legen können."


SK Rapid Wien – SV Bauwelt Koch Mattersburg 3:1 (1:1)

Allianz Stadion, 14.100 Zuschauer, SR Kijas.

Torfolge: 0:1 (15.) Schwab, 1:1 (37.) Mahrer, 2:1 (46.) Fountas, 3:1 (78.) Schwab.


SK Rapid Wien:

Strebinger; Stojkovic, Dibon, Barac, Ullmann; Petrovic, Schwab (83. Grahovac); Murg (88. Schick), Knasmüller, Arase; Fountas (81. Kitagawa).

SV Mattersburg:

Casali; Nemeth, Mahrer, Rath; Salomon (54. Höller), Hart, Erhardt, Lercher (81. Miesenböck); Pusic (81. Bürger), Kvasina, Kuen.

Gelbe Karten: Barac; Salomon, Mahrer, Miesenböck.


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(01.03.2020)zurück >