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Bittere Abfuhr nach starkem Beginn


Mit Flo Hart als linkem Außenverteidiger gingen unsere Grün-Weißen gegen die LASKer Europa-League-Kämpfer ans Werk uns präsentierten sich nach dem Anpfiff mutig und in der Vorwärtsbewegung: Andi Kuen leitete weiter auf den völlig alleinstehenden Andi Gruber, der schon nach sechs Spielminuten gekonnt ins lange Eck einschoss. Im Gegenzug aus dem Nichts: Freistoß über Peter Michorl von links und Kapitän Gernot Trauner konnte wuchtig einköpfeln – 1:1 nach nur zehn Spielminuten. Weitere zehn Minuten später: U21-Teamspieler Christoph Halper kämpfte sich links durch und legte ideal für Patrick Bürger ab, doch LASK-Goalie Alexander Schlager konnte zur Ecke klären.

Es war eine erste Spielhälfte, die es in sich hatte: Obwohl Mattersburg zu diesem Zeitpunkt spielbestimmend, setzte es nur kurz später die kalte Dusche: Thomas Goiginger zog gekonnt nach innen und schloss trocken mit einem satten Schuss ab (24.). Die Gastgeber kamen immer mehr auf – der nächste Streich gelang dennoch erneut den Mattersburgern: Gruber-Freistoß, Philipp Erhardts Schuss wurde noch abgeblockt, doch plötzlich stand Nedeljko Malic goldrichtig und unser Kapitän hatte keine Probleme, den Ausgleich herzustellen (34.). Doch wieder waren es nur vier Minuten bis zum neuerlichen Rückschlag. Reinhold Ranftl besorgte nach Flanke von James Holland die 3:2-Pausenführung. Die noch höher hätte ausfallen können, doch Goiginger schoss kurz vor dem Pausenpfiff nur an die Stange.

Der LASK blieb nach dem Seitenwechsel spielbestimmender, der SVM konnte das immer höher werdende Tempo nicht mehr mitgehen. In Minute 64 konnte Marko Raguz liegend im Strafraum den Ball kunstvoll über die Linie zum 4:2 bugsieren. Das bunte Torfestival sollte sich leider ausschließlich in Linzer Richtung entwickeln – als die Gastgeber durch abermals Goiginger und Ranftl sowie den eingewechselten Samuel Tetteh den am Ende deutlichen Endstand herstellten.

"Ich bin sprachlos, wir haben im Laufe des Spiels abgeschalten, uns nichts mehr zugetraut und viel zu viel zugelassen. Wir müssen das jetzt gut aufarbeiten", klagte SVM-Torschütze Andi Gruber.

„Ein sehr bitterer Abend, wir sind gut ins Spiel gestartet, haben perfekt begonnen, den LASK richtig gut gefordert“, sagte Trainer Franz Ponweiser, „doch das 2:4 war der Knackpunkt, wir haben es nicht mehr geschafft, die Bälle zu halten. Der LASK hat das sehr bitter für uns ausgenutzt.“


LASK Linz - SV Bauwelt Koch Mattersburg 7:2 (3:2)

Raiffeisen Arena, 5.420 Zuschauer, SR Heiß.

Torfolge:

0:1 (6.) Gruber, 1:1 (10.) Trauner, 2:1 (24.) Goiginger, 2:2 (34.) Malic, 3:2 (38.) Ranftl, 4:2 (64.) Raguz, 5:2 (69.) Goiginger, 6:2 (74.) Ranftl, 7:2 (79.) Tetteh.

LASK Linz:

Schlager; Wiesinger, Trauner, Filipovic; Ranftl, Holland (65. Potzmann), Michorl, Renner (68. Haudum); Goiginger (72. Tetteh), Raguz, Frieser.

SV Mattersburg:

Kuster; Salomon, Malic, Rath, Hart; Jano; Gruber, Kuen (78. Mahrer), Erhardt, Halper (61. Kvasina); Bürger (67. Olatunji).

Gelbe Karte: Kuen, Erhardt, Halper.



(19.10.2019)zurück >