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SVM verliert mit Pech gegen die Aufsteiger aus Tirol


„Never change a winning team“ – unter diesem Motto schenkte unser Trainerteam der gleichen Startelf das Vertrauen, die zuletzt bei der Admira zum Sieg gestürmt war. Der SVM nahm auch im ersten Heimspiel nach der Ländermatchpause von Beginn weg die Zügel in die Hand – kam vor allem nach zwei Flanken des „erblondeten“ Andi Gruber zu den ersten dicken Möglichkeiten: Zuerst segelte Fabian Miesenböck am Zuspiel vorbei (9.), dann brachte Victor Olatunji den Ball nicht im Tor unter (15.). Ein Elfmeterpfiff blieb dabei leider aus - Sebastian Santin hatte Olatunji zurückgezogen.

Bis es auf der Gegenseite im Strafraum der bis dahin offensiv kaum vorhandenen Tiroler krachte: Eine scharfe Flanke von Zlatko Dedic geht an die Hand von Kapitän Nedeljko Malic. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dedic selbst zu seinem bereits vierten Saisontor (18.). Vor dem Pausenpfiff verfehlte Benjamin Prantner für die Tiroler per Freistoß noch knapp (33.), während Olatunji für die Hausherren eine Unachtsamkeit des Gäste-Goalies nicht in Zählbares verwandeln konnte (37.).

Die erste Chance nach dem Seitenwechsel gehörte noch Santin, der an Kuster scheiterte (47.), danach drückten die Heimischen aber immer stärker aufs Tempo. Die besten Möglichkeiten vergaben Miesenböck (53.) und der eingewechselte Marko Kvasina (55.) jeweils per Kopf. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Mattersburger erneut Pech, als ein Foul an Miesenböck an der Strafraumgrenze nicht geahndet wurde. Minuten später fehlte Gruber bei einem satten Schuss das Glück. Der SVM stemmte sich weiter nach Kräften gegen die drohende Niederlage, doch die Tiroler machten hinten dicht – und die Mattersburger konnten ihre Chancen weiter nicht nutzen. Die dickste vergab Kapitän Malic, der in Minute 90 an die Stange köpfelte. Auf der Gegenseite fiel aus einem Konter noch das 0:2 (90.).


SVM hadert mit der Chancenverwertung und der Schiedsrichterleistung

“Ein glasklarer Elfmeter, der für uns nicht gegeben wurde, hat das Spiel leider kippen lassen. Im Gegenzug bekommt Tirol einen zugesprochen. Eine bittere Pille, die wir schlucken mussten”, sagt Cheftrainer Franz Ponweiser, "in der 1. Halbzeit waren wir leider nicht so aggressiv, wie wir es uns vorgenommen haben. In der zweiten haben wir dann viele Chancen vorgefunden."


SV Bauwelt Koch Mattersburg – WSG Swarovski Tirol 0:2 (0:1)

Pappelstadion, 1.900 Zuschauer, SR Kijas.

Torfolge:

0:1 (18.) Dedic (Handelfmeter), 0:2 (92.) Santin.

SV Mattersburg:

Kuster; Salomon, Malic, Mahrer, Lercher; Erhardt (75. Bürger); Gruber, Kuen, Miesenböck, Halper (46. Jano); Olatunji (46. Kvasina).

WSG Tirol:

Oswald; Hager, Cabrera, Gugganig; Santin, Mader (59. Svoboda), Grgic, Buchacher; Pranter (71. Yeboah); Rieder (88. Neurauter), Dedic.

Gelbe Karten: Miesenböck, Ponweiser; Mader, Buchacher, Hager.



(14.09.2019)zurück >