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2-0-Niederlage gegen Rapid im UEL Play-Off Halbfinale


Der SVM verliert das UEL Play-off Halbfinalspiel gegen den SK Rapid Wien mit 2:0-(2:0). Damit ist die Chance auf eine Teilnahme an einem internationalen Einsatz für unsere Mannschaft leider vertan. Das ist bitter für unsere Mannschaft, die bis zum Schluss an sich geglaubt hat.

Im Kampf um den ersten Etappensieg auf dem Weg zum UEL Play-off zeigte sich der SK Rapid Wien in der ersten Spielhälfte als ein sehr aggressiver und entschlossener Gegner. Die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt konnte die drückende Überlegenheit der Wiener nur mit Mühe unterbinden. Markus Kuster hatte mit den Torschüssen von Thomas Murg (3.), Stefan Schwab (4.), Philipp Schobesberger (4.) und Boli Bolingoli (6.) alle Hände voll zu tun. Beim platzierten Abschluss von Knasmüllner war Markus Kuster aber chancenlos (8.). Auch nach dem Gegentor hatten wir nur wenig Ideen, während Rapid weiter vehement auf das 2:0 drückte. Und das sollte leider nicht lange auf sich warten lassen. Mert Müldür legte auf Badji ab, der per Direktabnahme zum 2:0 einnetzte (13.). Unsere Mannschaft versteckte sich aber nicht und ging mit deutlich mehr Risiko zu Werke. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer in Hälfte Eins hatte Marko Kvasina in der 24. Minute Der Versuch aus der Distanz stellte Rapids Tormann Richard Strebinger aber leider vor keine großen Probleme. In Minute 28 profitierte Rapid auch von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichterteams, das eine potenzielle Großchance von Kvasina nach Lochpass von Martin Pusic fälschlicherweise als Abseits wertete.

Zur Pause musste Trainer Klaus Schmidt den angeschlagenen Jano vorzeitig aus dem Spiel nehmen und brachte mit Patrick Salomon in logischer Konsequenz einen ebenso erfahrenen, wie kreativen Akteur aufs Feld. Unsere Mannschaft wirkte nach dem Wiederanpfiff etwas stabiler. Martin Pusic vergab per Kopf aber die größte und letztlich einzige Möglichkeit auf den Anschlusstreffer (61.). Rapid vergab im Anschluss zahlreiche Konterchancen in fahrlässiger Manier. Die beste fand erneut Knasmüllner vor, der – nur noch Kuster vor sich – den Ball am Tor vorbei schob (80.).

Trainer Klaus Schmidt:Klaus Schmidt (Mattersburg-Trainer): „Wir haben versucht, den nächsten Schritt zu machen, wollten den Weg über diese Runden im Europacup-Play-off schaffen. Das ist uns aber nicht gelungen. Jetzt sitzen wir da mit traurigen Augen. Wir haben in den ersten 15 Minuten Rapid alles angeboten, was man nur anbieten kann. Die ersten ein, zwei Umschaltmomente, die sich angeboten haben, haben wir jämmerlich fertig gespielt.“
„Wir haben eine Standard verschlafen und waren im Zugriff im letzten Drittel sehr gönnerhaft, wir haben Rapid beinahe ungehindert in den Strafraum kommen lassen. Bei 2:0 hat Rapid dann erste Hälfte ein gutes Spiel aufgezogen. In der zweiten Hälfte sind wir ein bisschen besser aus der Kabine gekommen, haben auch gegen den Ball besser agiert, nach vorne aber zu wenig Möglichkeiten kreiert.“

Rapid – Mattersburg 2:0 (2:0)

Allianz Stadion, 10.600 Zuschauer, SR Eisner

Torfolge:
1:0 Knasmüllner (8.)
2:0 Badji (13.)

SV Mattersburg:Kuster – Höller, Malic, Mahrer, Renner – Jano (46./Salomon) – Kuen, Erhardt, Gruber (88./Bürger) – Kvasina, Pusic (73./Ertlthaler)

SK Rapid WienStrebinger – Müldür, Sonnleitner, Dibon, Bolingoli – Grahovac, Schwab (79./Ljubicic) – Murg (74./Wunsch), Knasmüllner, Schobesberger (69./Auer) – Badji

Gelbe Karten:Grahovac, Müldür bzw. Höller, Gruber, Salomon, Malic



(28.05.2019)zurück >