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Mattersburg und Admira trennen sich Remis


Der SV Mattersburg und die Admira trennen sich im heutigen fünften Spiel der Qualirunde zuhause mit einem 1:1-(1:0) Unentschieden. Das Tor für den SVM erzielte Andreas Gruber (22.) nach Vorlage von Renner. Nach der überraschenden Heimniederlage von Rapid gegen Hartberg rücken wir bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer heran.

Trainer Klaus Schmidt hatte nur eine Veränderung im Vergleich zum Hinspiel vorgenommen und gab Marko Kvasina den Vorzug vor Top-Torschütze Martin Pusic, der als Joker fungieren sollte. Reiner Geyer hatte Pech bei der Besetzung seiner Startaufstellung, denn Christoph Schösswendter, der nach einem Hexenschuss zwei Spiele pausieren musste, kam zwar zu seinem Comeback in der Startelf, musste aber nach einer Viertelstunde wegen anhaltender Beschwerden ausgetauscht werden.

In der erste Spielhälfte waren wir die klar bessere Mannschaft, schnürten den Gegner über Weite Strecken der Partie perfekt in der eigenen Hälfte ein und erspielten uns einige gefährliche Standardsituationen. Nach einer sensationenell Kombination über Marko Kvasina, der mit viel Überblick, Rene Renner in die tiefe schickte, legte dieser noch auf den mitgelaufenen Andreas Gruber quer, der mühelos zum 1:0-Führungstreffer einschob. In der ersten Hälfte wäre nach einem Renner-SChuss (37.) und einer verlängerte Freistop-Flanke per Kopf von Andreas Kuen (41.) sicher noch mehr drinnen gewesen, doch Admira-Schlussmann Andreas Leitner vereitelte leider die besten Chancen auf das 2:0 für den SVM.

Nach Wiederanpfiff wurden wir aber relativ rasch mit der Tatsache konfrontiert, dass man sich mit nur einem Tor Vorsprung keine Fehler erlauben kann. Sinan Bakis nützte nämlich eine kleine Unachtsamkeit in unserer Defensive knallhart aus und traf nach einem Doppelpass mit Stephan Zwierschitz (50.) zum Ausgleich. Die Admira gestaltete das Spiel danach etwas ausgeglichener, klare Torchancen waren auf beiden Seiten aber Mangelware, wodurch es letztlich bei einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden blieb.

Am kommenden Samstag haben wir Altach zu Gast, die nach ihrem anfänglichen Erfolgslauf unter Neo-Trainer Alexander Pastoor, überraschend eine Niederlage gegen den FC Wacker Innsbruck hinnehmen musste. Im direkten Duell um Platz Acht geht es vorläufig nur darum die Altacher auf Abstand zu halten, denn unser Vorsprung auf die Vorarlberger beträgt relative komfortable vier Zähler. Zu Hause sind wir bereits sieben Meisterschaftsspielen in Folge ohne Niederlage. Insgesamt haben wir im Jahr 2019 bisher nur zwei Spiele verloren, beide davon in der Ferne. Nach der ebenso unerwarteten 3:4-Heimniederlage von Rapid gegen Hartberg beträgt unser Rückstand auf die Tabellenspitze nur mehr zwei Punkte. er nur noch zwei bzw. vier Zähler vor Hartberg und Schlusslicht Wacker Innsbruck.

Trainer Klaus Schmidt: „In der ersten Halbzeit waren wir gut. In der zweiten hat uns die Admira höher unter Druck gesetzt, wir konnten die Bälle nicht ins letzte Drittel spielen. Beim Ausgleich haben wir geschlafen. Uns wurde damit auch der Stecker gezogen. Den Punkt müssen wir mitnehmen, wie er kommt – ein gerechtes Unentschieden für beide Seiten. Wir können als Mattersburg jetzt nicht glauben, dass wir die Gegner zertrümmern.“

Mattersburg – Admira 1:1 (1:0)

Pappelstadion, 1.600 Zuschauer, SR Schörgenhofer

Torfolge:
1:0 Gruber (22.)

1:1 Bakis (50.)

SV Mattersburg:Casali – Höller, Malic, Mahrer, Rath – Erhardt, Jano (74./Hart) – Gruber (80./Ertlthaler), Kuen (60./Pusic), Renner – Kvasina

FC Flyeralarm Admira:Leitner – Aiwu, Schösswendter (16. Hjulmand), Bauer – Zwierschitz, Toth, Vorsager, Maier – Pusch – Schmidt (46./Jakolis), Bakis (80./Kalajdzic)

Gelbe Karten:Rath, Kuen, Mahrer bzw. Hjulmand, Jakolis, Bauer



(27.04.2019)zurück >