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Der SVM im direkten Duell auswärts bei Rapid Wien


Das Spiel zwischen dem SK Rapid Wien und dem SV Mattersburg in der 25. Runde der Tipico Bundesliga steht unter eigenartig spannenden Voraussetzungen und hat daher jede Menge Brisanz zu bieten.

Der SV Mattersburg ist der unmittelbare Verfolger des SK Rapid Wien in der Qualifikationsgruppe und war mit dem 2:1-Heimsieg im Grunddurchgang maßgeblich verantwortlich dafür, das die Wiener im letzten Abdruck den Traum vom Aufstieg in die Meistergruppe begraben mussten. Daher werden in Runde 3 des unteren Play-offs auf beiden Seiten keine Gefangenen gemacht, denn beide Unterhaus-Teams wollen die Meisterschaft auf Platz eins beenden. Für Rapid ein MUSS, für den SVM ein realistischer Traum.

Der SK Rapid ist zuhause immer eine Macht und hat mit zwei Siegen in der Qualifikationsgruppe viel Selbstvertrauen getankt. Aber auch der SVM hat sich mit dem 3:0-Heimsieg gegen den TSV Hartberg mit nur zwei Punkten Rückstand an die Wiener wieder herangepirscht. Das direkte Duell kommt zur rechten Zeit, denn noch kann in der Qualifikationsgruppe ALLES passieren. Ein möglicher Punkteverlust hat bei den beiden Spitzenteam des unteren Play-offs nocht keine unwideruflichen Auswirkungen. Das wäre bei einem späteren Aufeinandertreffen wohl eindeutiger. Es kommt also in diesem Duell zu einer kleinen aber nicht endgültigen Vorentscheidung.

Erst vor einem Monat gewann der SVM im Heimspiel - einem direkten Duell um den Aufstieg in die Meistergruppe - mit 2:1. Gut möglich, dass die Rapidler daher umso mehr gewahrt sind und unsere Mannschaft nicht unterschätzen wird. Trainer Klaus Schmidt über das neuerliche Aufeinandertreffen mit den Wienern: “Wir rechnen damit, dass sich Rapid komplett anders präsentieren wird, als in der letzten Begegnung, aber wir haben gegen Rapid eigentlich immer eine gute Leistung abrufen konnte.“

Auf dem personellen Sektor muss Klaus Schmidt auf Patrick Salomon im defensiven Mittelfeld verzichten, der sich im Match gegen den TSV Hartberg eine Zehe gebrochen hat. Zudem ist der zuletzt starke Lukas Rath gelbgesperrt.



(12.04.2019)zurück >