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Souveräner 2:1-Heimsieg gegen Rapid!


Der SV Mattersburg gewinnt gegen den SK Rapid Wien in der 21. Bundesliga-Runde zuhause mit 2:1 und fügt den Hütteldorfern somit die erste Liga-Niederlage im Kalenderjahr 2019 zu.

In der Anfangsphase sind wir die stärkere Mannschaft und gehen in der 13. Minute durch ein Traumtor von Andreas Gruber verdient in Führung. Mit einem beherzten Schuss aus über 20 Metern überlupft er Rapids Tormann Strebinger. Wenige Minute später hätte Marko Kvasina am 16er noch das 2:0 am Fuss gehabt, der eine Unsicherheit in der Rapid-Abwehr ausnutzte. Der Ball verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter. Die erste gute Torchance hatte Rapid erst nach einer halbe Stunde bei einem Freistoß von Martic aus gut 20 Metern. Der zirkelt den Ball an der Mauer vorbei, doch gegen den Wind verzieht der Ball noch und geht am Tor vorbei. Beim Gegentreffer der Hütteldorfer vor der Pause haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht: Schobesberger kann in der 38. Minute einen Fehler in der Mattersburg-Defensive zum Ausgleich nützen.

In der zweiten Halbzeit kontrollierte zwar zunächst der Gegner das Spiel, dennoch aber hielten unsere Jungs gut dagegen. Die beste Chance auf ein Tor hatte zu diesem Zeitpunkt sicher Rapid, als Pavlovic eine Knasmüllner-Flanke knapp vor dem Elfmeterpunkt nicht ins Tor bringen kann. In der 81. Minute sorgte dann eine überraschende Angriffsstrategie der Mattersburger für den Siegestreffer. Der knapp zuvor eingewechselte Martin Pusic legte mit einem perfekten Pass uneigennützig auf den heranstürmenden Thorsten Mahrer ab, der seine Verfolger leichtfüßig abschüttelte, Rapid Tormann Richard Strebinger im direkten Duell bezwang und sicher zum 2:1 Siegestreffer einnetzte.

Stimmen nach dem Spiel

Klaus Schmidt: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft! Wir sind von Anfang an besser ins Spiel gekommen, als der Gegner und haben Rapid sicher im ersten Moment mit unserer Aggressivität überrascht. Ich denke, dass wir im Zusammenspiel sehr organisiert waren, auch wenn das nach außen hin nicht so wirkt. Aber wenn ein Innenverteidiger im richtigen Moment ausbricht und ein Tor macht, dann zeigt das umso mehr, dass meine Spieler heute bereit waren weite Wege zu gehen und alles geben wollten. Diesmal sind wir dafür auch mit einem Sieg belohnt worden!“

Klaus Schmidt: „Mir kommen die Tränen, wenn ich an die Herbstsaison denke, wo wir Punkte so leichtfertig Punkte liegen haben lassen, die wie jetzt Körnderl für Körnderl auf picken müssen. Ich denke nur an einen verschossenen Elfmeter in der 81. Minute und ein Gegentor in letzter Sekunde beim Meister, das wären Punkte gewesen, die uns jetzt sehr gut täten. Nichtsdestotrotz werden wir im nächsten Spiel beim SKN alles reinhauen und müssen dann noch auf ein Wunder hoffen.



(10.03.2019)zurück >