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Der SV Mattersburg zu Gast beim Serienmeister


Am kommenden Sonntag trifft unsere Mannschaft in der Mozartstadt auf Serienmeister Red Bull Salzburg. Dort erwartet Trainer Klaus Schmidt und sein Team eine schwierige Aufgabe. Die Salzburger halten nämlich einen unglaublichen Heimspiel-Vereinsrekord. Seit 34 Heimspielen ist man in der Bundesliga ungeschlagen.

Der letzte Punktegewinn einer Mattersburger Mannschaft in einem Auswärtsspiel beim FC Red Bull Salzburg liegt schon ein ganzes Weilchen zurück. Am 3. März 2012 konnten wir die Mozartstädter in der Red Bull Arena mit einem 1:0-Sieg bezwingen. Im Pappelstadion hingegen war der Serienmeister nicht immer ganz so erfolgreich. Zwar gewann der FC Red Bull Salzburg die letzten acht Heimspiele gegen den SV Mattersburg in der Tipico Bundesliga, aber unsere Mannschaft hat sich teuer verkauft und ist lange ohne Gegentor. Der FC Red Bull Salzburg erzielte die letzten drei Tore gegen den SV Mattersburg gar erst in der Nachspielzeit.

Markus Kuster: „Wir haben uns gut vorbereitet und wissen wie wir den Gegner einschätzen müssen bzw. wie wir es schaffen können die Null zu halten, aber uns ist auch klar, dass wir auch ein bisschen das Glück auf unserer Seite haben müssen. Wir bereiten uns auf jeden Gegner auf die gleiche Art und Weise und mit dem gleichen Respekt vor. Am Sonntag messen wir uns mit der besten Mannschaft Österreichs und haben eigentlich nichts zu verlieren. Gerade deshalb werden wir alles geben und versuchen ein gutes Spiel zu machen.“

Markus Kuster weiß aus erster Hand, wie es sich anfühlt einem Angriff des Meisters Auge in Auge gegenüber zu stehen, denn der FC Red Bull Salzburg traf in der Tipico Bundesliga in den letzten zehn Duellen gegen uns immer. Doch unser Tormann sieht dem neuerlichen Aufeinandertreffen mit Dabbur und Co. eher gelassen entgegen, denn unter Klaus Schmidt als Cheftrainer ist die Defensivleistung des SVM deutlich besser geworden:

„Ich glaube, dass unser Trainer an den richtigen Schrauben gedreht hat und uns das neue Spielsystem einfach besser liegt. Unser Problem war, dass wir zu Beginn der Saison zu viele Gegentore bekommen haben. Jetzt sind wir in der Defensive deutlich stabiler aufgestellt, uns ist aber klar, dass wir gegen Salzburg noch besser und kompakter verteidigen müssen.“

Interessant ist auch das sechs der letzten sieben Tore des SV Mattersburg gegen Red Bull Salzburg aus Standards entstanden sind. Insgesamt haben wir in dieser Saison schon sieben Standard-Tore erzielt. In der Liga musste der überlegene Tabellen-Leader allerdings Punkte liegen lassen. Zunächst gelang es dem FC Wacker Innsbruck der Mannschaft von Marco Rose die ersten Punkte in der Meisterschaft abzuknöpfen, danach ließ man ausgerechnet beim härtesten Konkurrenten LASK Linz Federn und kam zum zweiten Mal in Serie nicht über ein Unentschieden hinaus. Der SV Mattersburg konnte zuletzt dem SCR Altach zuhause nur einen Punkt abringen und bleibt damit vorerst – punktegleich mit Sturm Graz (7) auf dem ungefährdeten achten Rang.

Markus Kuster: „Das macht es so richtig spannend, denn man kann noch nicht mit Sicherheit sagen, wer es unter die besten Sechs nach dem Grunddurchgang schafft. Gelingt es uns in die Meistergruppe aufzusteigen, wäre das von unschätzbarem Wert für die Zukunft des Vereins.“

Starker Rückhalt

Spätestens seit seiner ersten Einberufung ins österreichische A-Nationalteam zählt Markus Kuster zu den besten Tormännern in der Liga. Er selbst lässt aber lieber andere über seine Qualitäten als Tormann urteilen: „Ich möchte immer nur mein Bestes gegeben, denn ich bin schon eine ganze Weile beim SV Mattersburg - meinem Herzensverein - und fühle mich hier sehr wohl.“

Über die langatmige Diskussion zu Robert Almers Doppelfunktion als Tormanntrainer und sportlicher Leiter des SV Mattersburg meint Kuster.

„Robert Almer ist ein großes Vorbild und ein großartiger Tormanntrainer. Er hat im Laufe seiner aktiven Karriere viel Erfahrung gesammelt, die er jetzt an uns weitergibt . Er bezieht uns in alle Entscheidungen mit ein und ist im ständigen Austausch mit uns. Er geht auch in der Rolle Sportdirektors voll und ganz auf.“



(02.11.2018)zurück >