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Hochmotiviert zum SK Rapid Wien

Voller Einsatz gegen den SK Rapid Wien!

In der 10. Runde der Tipico Bundesliga treffen wir am kommenden Sonntag auf den SK Rapid Wien. Das letzte Pflichtspielduell mit den Wienern liegt erst knapp zehn Tage zurück. Im Achtelfinale des UNIQA ÖFB Cups konnte sich der SK Rapid allerdings erst im Elfmeterschießen gegen unsere Mattersburger durchsetzen und den Aufstieg in die nächste Runde fixieren. Umso motivierter fahren wir daher morgen ins Weststadion nach Hütteldorf, auch wenn uns dort eine ganz andere Rapid-Mannschaft erwarten wird, als noch zuletzt im Cup-Duell. Der Anpfiff erfolgt bereits um 14:30 Uhr.

In der Meisterschaft konnten wir in den letzten beiden Runden zweimal in Folge gewinnen. Auch teamintern spürt man viel Selbstvertrauen und Aufbruchsstimmung, denn unsere Mannschaft hat ja zuletzt beim SK Sturm Graz bewiesen, dass sie gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner mit einer starken Fan-Unterstützung im Rücken bestehen kann. Beim SK Rapid Wien ist aber seit der letzten Begegnung kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Seit Anfang der Woche schwingt nämlich ein gebürtiger Burgenländer das Zepter bei den Grün-Weißen. Didi Kühbauer verbindet mit beiden Vereinen eine erfolgreiche gemeinsame Geschichte. Unser ehemaliger Kapitän kennt den SV Mattersburg in und auswendig.

Der SV Mattersburg entwickelt aber unter Trainer Klaus Schmidt seine Grundtugenden wieder neu und passt seine Spielphilosophie an den modernen Fussball an. Ein Prozess, der zwar noch etwas Zeit brauchen wird um konstante Erfolge einzufahren, schon jetzt sehr vielversprechende Ergebnisse liefert. Eine der zentralen Figuren dieser neuen, alten Spielweise der Mattersburger ist Rene Renner, der keinen Grund sieht, warum man gegen Rapid nicht wieder für eine Überraschung sorgen kann: „Uns ist natürlich bewusst, dass durch den Trainerwechsel, Rapid diesmal ein ganz anderes Gesicht zeigen wird, aber wir haben bewiesen, dass wir das Zeug haben auch Spiele gegen Mannschaften mit viel individueller Qualität für uns zu entscheiden. Wir freuen uns jedenfalls sehr auf dieses Spiel.“

Auch Neo-Trainer Didi Kühbauer ist gewarnt und versprach den krisengeschüttelten Rapid-Anhängern, dass seine Mannschaft ein ganz anderes Gesicht als zuletzt gegen den SV Mattersburg zeigen wird. Das weiß auch Klaus Schmidt und seine Spieler, die nichts dem Zufall überlassen werden. Auch nicht die Tatsache, dass der Gegner am vergangenen Donnerstag erst in der Europa League auswärts gegen die Glasgow Rangers antreten musste. Klaus Schmidt, sieht die Doppelbelastung nicht als Vorteil für sein Team, im Gegenteil:„Eine Mannschaft, die vor 20.000 heimischen Fans im eignen Stadion spielt, wird physische Ermüdungserscheinungen wohl gut kompensieren können.“

Die Statistik spricht zwar eindeutig für den SK Rapid Wien, der die letzten 12 Pflichtspiele gegen unsere Burgenländer nicht verloren hat, allerdings konnten wir den Hütteldorfern in den letzten drei Auswärtsspielen jeweils ein Unentschieden abringen. In der Saison 2017/18 endeten beide Duelle im Allianz Stadion 2:2.

Bei den Mattersburger fehlt derzeit verletzungsbedingt nur Patrick Salomon. Verteidiger Thorsten Mahrer ist nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt.



(05.10.2018)zurück >