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UNIQA ÖFB Cup: Mattersburg scheitert unglücklich im Elfmeterschiessen


Der SV Mattersburg musste sich in der zweiten Runde des UNIQA ÖFB Cups dem SK Rapid Wien mit 6:5 nach Elferschießen (1:1/1:1) geschlagen geben.

Die Partie begann recht ausgeglichen. In der 3. Minute scheiterte Deni Alar nach Knasmüllner-Vorlage an unserem Goalie Markus Kuster. Danach hätten die Gäste wegen eines Missverständnis zwischen Mateo Barac und Richard Strebinger fast ein Eigentor (5.) provoziert. Nach gut einer Viertelstunde musste sich Marko Kvasina (16.) mit der ersten guten Torchance für unsere Mannschaft aus kurzer Distanz dem Rapid-Goalie geschlagen geben. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit wurde Christoph Knasmüllner (38.) per Potzmann-Lupfer freispielt und traf per Kopf zum 1:0 für die Wiener.

Kurz vor der Pause wurde Julius Ertlthaler von Stephan Auer im Strafraum zu Fall gebracht. Den darauf folgenden Elfmeter, verwandelte Marko Kvasina (40.) souverän, elegant und abgebrüht zum Ausgleich.

Nach Wiederanpfiff starteten die Gäste zunächst aggressiver, aber Goalie-Kuster bewies bei Schüssen von Dejan Ljubicic (48.) und Stefan Schwab (49.) ein ums andere Mal mehr sein ganzes Können. In der 63. Minute lieferte Strebinger beinahe auf kuriose Weise Marko Kvasina eine wohl unbeabsichtigte Vorlage. Ein unerwartetes Geschenk, welches er leider nicht nutzen konnte. Ein Tor von Dejan Ljubicic (67.) wurde wegen Abseits anerkannt, ansonsten musste die zweite Spielhälfte eher ohne nennenswerte Highlights auskommen.

In der Schlussphase der regulären Spielzeit wurde es nochmal spannend, als zunächst Martin Pusic (82.) aus spitzem Winkel knapp das Tor verfehlte und Markus Kuster praktisch im Gegenzug den Solo-Angriff von Thomas Murg abwehren musste.

In der darauffolgenden Verlängerung machten sich erwartungsgemäß die ersten Ermüdungserscheinungen bei beiden Teams bemerkbar. Die vielversprechendste Gelegenheit die Entscheidung noch vor Ende der Verlängerung herbeizuführen hatten die Rapidler nach einem abgefälschten Weitschuss von Thomas Murg, den Markus Kuster (119.) mit dem Fingerspitzen an die Latte drehte.

Im Elfmeterschießen scheiterte zunächst Thomas Murg an Markus Kuster. Daniel Kerschbaumer hatte dann den Matchball am Fuss und hätte uns ins Achtelfinale befördern können, trat aber nur Aluminium. Danach verwandelte Dejan Ljubicic und Unglücksrabe Lukas Rath vergab letztlich mit einem guten Schuss, aber viel Pech./p>

(26.09.2018)zurück >