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Klaus Schmidt: „Daran arbeiten wir!“

Klaus Schmidt mit klaren Anweisungen.

Die Enttäuschung war unseren Spielern nach der gestrigen 1:3-Niederlage gegen LASK Linz deutlich anzumerken. Doch die Statistik zeigt, dass das Ergebnis nicht die Leistung unserer Mannschaft widerspiegelt. Im Gegenteil: 55% Ballbesitz, 6:6 Schüsse aufs Tor, 70% Passquote und knapp über 50% Zweikampfquote sind ein Beweis dafür, dass unsere Mannschaft sich gegen einen Gegner in Topform und mit viel Selbstvertrauen nicht versteckt hat.



Trainer Klaus Schmidt hat sich trotz des trainingsfreien Tages für eine Nachbetrachtung Zeit genommen und teilt mit uns die wichtigsten Erkenntnisse aus dem gestrigen Spiel auf sehr offene und selbstkritische Weise.



In der ersten halben Stunde konnten wir die Partie offen halten und wenn die Chance von Perlak zum Torerfolg geführt hätte, wäre das Spiel sicher anders ausgegangen. Die Mannschaft hat sich viel vorgenommen, aber wenn du vier Spiele hintereinander nicht punktest, und dann ein Gegentor bekommst, ist eine gewisse Verunsicherung in der Mannschaft durchaus nachvollziehbar. Daran werden wir aber arbeiten.

Den Systemwechsel haben die Spieler gut angenommen und die Vorgaben des Trainer ihren derzeitigen Möglichkeiten entsprechend gut umgesetzt, doch der Spielverlauf und das starke Gegenpressing der Linzer, bereiteten uns große Probleme:

Wir wussten, dass wir nur dann gegen den LASK zu Torchancen kommen, wenn wir über die Flügel hinter ihre Abwehr kommen. Das ist uns leider noch nicht ganz gelungen, daher haben wir in der zweiten Spielhälfte das System ein wenig verändert.

Zur Pause wechselte Klaus Schmidt Neuzugang Martin Pusic ein, der für frischen Wind in der Offensive sorgen sollte:

Martin hat mir sehr gut gefallen. Er war präsent, engagiert und hatte einige gute Ideen in der Offensive. Ich bin guter Dinge, dass er uns in Zukunft weiterhelfen kann.

Der gebürtige Wiener hat sich in seiner neuen Mannschaft sehr schnell eingelebt und bei seinem Debüt auch einen guten ersten Eindruck bei den Mattersburger Fans hinterlassen. Der aktivste Akteur am Platz war aber einmal mehr Routiner Alois Höller. Er hatte mit 94 Aktionen mit Abstand die meisten Ballkontakte und spielte die meisten Pässe auch in der gegnerischen Hälfte. Ein Führungsspieler durch und durch, der mit seiner Erfahrung viel Ruhe in die Mannschaft bringen kann.

Das ist auch gut so, denn die Aufgaben werden nicht leichter. Am kommenden Samstag geht es für unseres Jungs in die steirische Landeshauptstadt wo der SK Puntigamer Sturm Graz wartet. Die Grazer haben sich nach dem 3:2-Sieg bei der Admira für die zuletzt unter den Erwartungen geblieben Leistungen bei ihren Anhängern rehabilitiert. Zudem sind die Schwarzen ja bekanntlich eine sehr heimstarke Mannschaft und werden es uns sicher nicht leicht machen. Umso wichtiger ist daher der Rückhalt unserer Fans!

Aus diesem Grund bieten wir auch wieder eine Fanreise zum Auswärtsmatch an:

Anmeldung für die Fanfahrt, bis Donnerstag-Abend, bei Patrick Horvath oder Metka Patrick im Fansektor oder per Email unter fanbeauftragter@svm.at möglich.

Abfahrt: pünktlich um 14.30 Uhr vom Pappelstadion/Kassa 3

Kostenbeitrag: nur 5 Euro pro Person

Hinweis: Match-Tickets werden vor Ort gekauft und sind im Fahrtpreis nicht enthalten.



(17.09.2018)zurück >