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Der LASK zu Gast im Pappelstadion

Klaus Schmidt beim Abschlusstraining mit der Kampfmannschaft

Das erste Spiel nach der Länderspielpause ist ein wichtiger Indikator für Klaus Schmidt und seine Mannschaft. In den letzten Tagen hatte der neue Trainer ausreichend Zeit und Ruhe sich ein Bild vom Kader zu machen und findet lobende Worte in Bezug auf die Kaderzusammenstellung seines Vorgängers. Die Stärken seiner Mannschaft sieht er vor allem im Teamgefüge:

„Bei der Kaderplanung hat man sich viel Gedanken gemacht und ein sehr gutes und homogenes Team zusammengestellt. Wir sind an allen Positionen mit jeweils zwei gleichwertigen Spielern besetzt und das ermöglicht erheblich mehr Handlungsspielraum, der langfristig betrachtet durchaus Vorteile im Kampf um die oberen Plätze bringen kann.“

Mit der bisherigen Trainingsleistung ist Klaus Schmidt sehr zufrieden und wird quasi unerwarteter Weise vor ein Luxusproblem gestellt:

Wir konnten die Länderspielpause gut nutzen um uns gegenseitig kennenzulernen und ich bin von der Einsatzbereitschaft der Jungs sehr positiv überrascht. Das hat man auch beim Testspiel ganz deutlich gesehen. Es herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Jeder will spielen und jeder könnte es auch.“

Man könnte auf Grund dieser Aussage vermuten, dass Klaus Schmidt mit der „Qual der Wahl“ zu hadern hätte. Doch der erfahrene Bundesliga-Trainer lässt durchblicken, dass er seine Startelf nach dem heutigen Abschlusstraining bereits im Kopf hat, will sich aber nicht in die Karten schauen lassen. Mit Neuzugang Martin Pusic kann man allerdings vermutlich noch nicht rechnen:

„Martin ist ein ausgezeichneter Stürmer und wir sind froh, dass wir ihn haben. Er hat einen Torriecher und geht immer genau dahin, wo es wehtut. Er wird uns in Zukunft sicher sehr weiterhelfen. Für einen Einsatz über die gesamte Spieldistanz ist es aber noch zu früh.“

Der SV Mattersburg empfängt morgen also den LASK, der aktuell hinter Meister Red Bull Salzburg und dem SKN St. Pölten auf dem dritten Tabellenplatz zu finden ist. Die Linzer kommen mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen nach Mattersburg, denn die Mannschaft von Oliver Glasner hat die letzten vier Meisterschaftspartien für sich entscheiden können.

"Wir haben uns den Gegner ganz genau angesehen und wissen, was uns erwartet. Der LASK verfügt über ein sehr gut eingespieltes Team. Sie sind in allen Pflichtspielen bisher ohne nennenswerte Änderungen in der selben Konstellation aufgetreten. Es ist aber auch klar, dass uns eine mehr oder weniger vorhandene Planungssicherheit bei der Aufstellung des Gegners keinen großen Vorteil gegen den LASK bringt. Diese Mannschaft ist gefährlich und wir dürfen uns keinen Fehler erlauben. Wenn wir unsere Tugenden aber so auf den Platz bringen, wie wir uns das in den letzten zwei Wochen erarbeitet haben, werden wir erfolgreich sein.

Beim LASK fehlen derzeit verletzungsbedingt nur Top-Youngster Samuel Tetteh (Meniskusverletzung) und Innenverteidiger Markus Wostry (Knöchelblessur).



(15.09.2018)zurück >