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Keine Tore in der Südstadt

Trotz Ellbogenverletzung warf sich Patrick Bürger mächtig ins Zeug und vergaß den Schmerz.

Schrecksekunde gleich zu Beginn

Einige Veränderungen nahm Interims-Coach Markus Schmidt im Vergleich zum 0:6 gegen den WAC beim Gastspiel des SV BauWelt Koch Mattersburg in der Südstadt gegen den FC Flyeralarm Admira vor. Lukas Rath, Michael Perlak und Patrick Bürger kamen für Daniel Kerschbaumer, Florian Hart sowie Marko Kvasina neu in die Startelf und die erlebte gleich nach wenigen Augenblicken eine Schrecksekunde.

Patrick Bürger kam nach einem Luftzweikampf unglücklich auf und verletzte sich am Ellbogen (2.). Während unsere Nummer 33 außerhalb des Spielfeldes verarztet wurde, mussten die restlichen zehn Spieler auf dem Platz ohne ihn zu Recht kommen, was auch gut gelang. Schließlich versuchte der SVM gleich Druck zu machen, war in den ersten Minuten die aktivere Truppe.


Jano per Kopf gefährlich

Der Bad Tatzmannsdorfer biss sich durch und kam auf das Spielfeld zurück, gab auch lautstark Anweisungen und lief viel, die Verletzung merkte man ihm keineswegs an. Die erste gute Möglichkeit hatte unsere Mannschaft dann nach etwas mehr als einer Viertelstunde, da brachte Rene Renner einen Freistoß aus dem Halbfeld an die Strafraumgrenze, wo Jano zum Kopfball kam und nur knapp über die Latte köpfte (16.).

Die erste tolle Chance aus dem laufenden Spiel heraus folgte sogleich, denn Patrick Bürger eroberte am gegnerischen Strafraum die Kugel, Michael Perlak zog damit in den Strafraum, doch anstatt selbst abzuschließen, wollte er auf Kollege Andreas Gruber ablegen, der kam jedoch nicht ganz heran und letztlich verfehlte Rene Renner mit einem Schuss von der Strafraumgrenze sein Ziel deutlich (19.).


Topchance vor dem Pausenpfiff

Aber der SVM war es, der in dieser Phase den Ton angab. Auf der linken Seite wurde Lukas Rath auf die Reise geschickt, der spielte auch scharf zur Mitte und überraschte damit beinahe Admira-Schlussmann Andreas Leitner, der gerade noch mit den Fäusten am ersten Pfosten zur Ecke klären konnte (24.). Die brachte Renner wieder auf den Kopf von Jano, der dieses Mal sehr wuchtig, aber zu zentral köpfte (25.).

Auf der Gegenseite setzte sich Linksverteidiger Jonathan Scherzer durch, spielte scharf zur Mitte, wo dann aber Sinan Bakis den Ball nicht kontrolliert auf den Kasten bringen konnte (27.). Kurz darauf kam Patrick Salomon, nach einer Gruber-Hereingabe und kurzer Kopfballabwehr, eher zufällig an den Ball, konnte daher auch nicht gezielt abschließen (29.).

Die beste Torchance des ersten Durchganges fand der SVM dann kurz vor der Pause vor. Da spielte Alois Höller auf der rechten Seite Andreas Gruber frei, der flankte auf den zweiten Pfosten, wo Rene Renner per Kopf noch einmal querlegen wollte, doch Patrick Salomon kam um Zentimeter nicht mehr an die Kugel heran (38.). Somit blieb es beim Gang in die Kabinen torlos.


Wenig Action nach dem Seitenwechsel

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, einzig die Admira brachte mit Dominik Starkl einen frischen Angreifer (46.). Die erste Offensivaktion hatten auch die Hausherren, denn Daniel Toths Ecke kam zu Morten Hjalmund, der gefährlich in Richtung zweite Stange weiterleitete, doch dort wurde dann ein Foulspiel geahndet (49.).

Ein Foulspiel brachte auch die erste gefährliche Aktion unseres Teams, denn Patrick Salomon wurde gerade noch vor dem Eindringen in den Strafraum gestoppt, beim fälligen Freistoß schoss Andreas Gruber aber genau Kollege Thorsten Mahrer an (61.). Ein Schuss von Dominik Starkl bereitete Markus Kuster im SVM-Kasten allerdings keine Probleme (65.).


Lucky Punch am Fuß

Die nächste dicke Möglichkeit hatte dann aber erneut der SVM, denn ein Freistoß von der Seite wurde nur kurz abgewehrt, die Kugel fiel im Strafraum Jano genau vor die Füße, doch dessen Schuss konnte gerade noch geblockt werden (67.). Unsere Mannschaft versuchte es immer wieder über die Seiten, Florian Hart etwa setzte links Rene Renner ein, der jedoch mit dem Querpass zu lange zögerte und deshalb gestoppt werden konnte (70.).

Von der Admira war nicht viel zu sehen, einzig ein direkt getretener Zwierschitz-Freistoß sollte Markus Kuster überraschen, doch der war hellwach und parierte glänzend (73.). In weiterer Folge waren die Südstädter in der Schlussphase die aktivere Mannschaft, ohne aber wirklich zwingend zu werden. Die große Möglichkeit auf den Lucky Punch hatte schlussendlich jedoch der SVM in Person von Florian Hart, der mittels gefühlvollem Gruber-Heber eingesetzt wurde, doch die Kugel in aussichtsreicher Position nicht voll traf (94.). Somit blieb es torlos.


Aufstellungen

FC Flyeralarm Admira

Leitner; Zwierschitz, Thoelke, Bauer, Scherzer; Toth, Kadlec (46. Starkl); Soiri (88. Schmidt), Hjulmand, Jakolis; Bakis (75. Vorsager)

SV BauWelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller (75. Erhardt), Malic, Mahrer, Rath; Perlak (82. Varga), Jano, Salomon; Gruber, Bürger (54. Hart), Renner

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 28.00 Jahre; Ö-Anteil: 91%

Gelbe Karten
keine bzw. Höller (56./F), Rath (67./U)

Torfolge
keine

Spieldaten
8 Torschüsse 8
60% Ballbesitz (Anteil Zuspiele) 40%
53% Zweikampfquote 47%
82% Passquote 70%
7 Ecken 3
13 Flanken aus dem Spiel 11
3 Abseits 0
10Fouls am Gegenspieler15
Top-Spieler
S. Bakis* (2) Torschüsse Jano (3)
M. Jakolis (2) Torschussvorlagen R. Renner (2)
B. Thoelke (105) Ballkontakte N. Malic (75)
J. Scherzer (69%) Zweikampfquote A. Höller (78%)
J. Scherzer (7)
Flanken aus dem SpielA. Gruber (4)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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