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Cup: SVM zieht souverän in die zweite Runde ein

Marko Kvasina konnte mit seinen Kollegen gleich über zwei Treffer und den Aufstieg jubeln.

SVM wurde der Favoritenrolle gerecht

Von Beginn weg wurde der SV BauWelt Koch Mattersburg seiner Favoritenrolle beim Gastspiel gegen den Regionalligisten gerecht, denn schon nach wenigen Minuten versuchten unsere Burschen offensiv Akzente zu setzen, was aber im ersten Moment noch nicht von entscheidendem Erfolg gekrönt war. So fanden zwei Abschlussversuche von Andreas Gruber nicht den Weg ins Tor (2./4.).

Nur wenig später war es dann aber soweit, der SVM ging völlig verdient in Führung. Neuzugang Patrick Salomon eröffnete den Spielzug mit einem Pass auf die rechte Seite, Laufmaschine Alois Höller brachte eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Andreas Gruber noch einmal auf den anderen Neuzugang Marko Kvasina ablegte und dieser zum 1:0 einschob (6.).


Eher zufälliger Ausgleichstreffer

Von den Hausherren war im ersten Durchgang nicht wirklich viel zu sehen, zu kompakt präsentierte sich unser Team in der Defensive, ließ kaum Offensivakzente der Steirer zu, da die Baumgartner-Schützlinge deren Aufbauspiel schon früh störten. Umso überraschender fiel der Ausgleichstreffer des Regionalliga-Teams, bei dem sich Petar Zubak einmal links gut durchsetzte, zur Mitte zog und genau in die linke Ecke traf (24.).

Da war auch der ansonsten kaum geforderte Markus Kuster machtlos, er kam zwar mit den Fingerspitzen noch hin, konnte jedoch nicht mehr entscheidend eingreifen. Davor und auch danach war es jedoch der SVM, der immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftauchte. So versenkte Alois Höller einen Ertlthaler-Chip-Ball per Kopf im Tor, stand aber nach Ansicht des Assistenten knapp in Abseitsposition, weshalb der Treffer keine Anerkennung fand (16.).


Führung erneut zurückgeholt

Eine scharfe Hereingabe von Rene Renner brachte die nächste gute Möglichkeit auf das mögliche 2:0, doch Marko Kvasina kam im Rutschen nicht mehr voll an die Kugel heran und konnte diese nicht im Tor unterbringen (21.). Auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich lag die abermalige Führung des SVM rasch in der Luft, doch Marko Kvasina köpfte eine Höller-Musterflanke zu zentral auf den Kasten (30.).

Der Treffer sollte aber nicht lange auf sich warten lassen, denn in Folge einer Ecke, die von Andreas Gruber getreten wurde, köpfte Cesar Ortiz in der Mitte zum 2:1 für unser Team ein (33.). Der spanische Innenverteidiger war es auch, der noch vor dem Pausenpfiff weiter erhöhen hätte können, doch er verpasste einen scharf getretenen Gruber-Freistoss nur hauchdünn (40.).


Kein Aufbäumen der Gastgeber

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Steirer nicht sonderlich zusetzen, auch emotional war die Partie von einem richtigen Cup-Fight eher weit entfernt, was aber zu einem großen Teil am eher ruhigen Auftritt der Gastgeber lag. Die erste richtig gute Chance in Durchgang zwei hatte daher folglich der SVM, denn Rene Renner brachte eine starke Hereingabe zur Mitte, wo aber Marko Kvasina den Ball nicht im Tor unterbringen konnte (53.).

Der war auch bei der nächsten Offensivaktion der Hauptakteur, denn er setzte seinen Körper gut ein, um sich Platz im Strafraum zu verschaffen, zögerte danach jedoch zu lange mit dem Abschluss und wurde geblockt (54.). Eine folgende wenig actionreiche Phase beendete schließlich Rene Renner mit einer Volleyabnahme einer Flanke, doch der Schuss ging zu zentral auf den Kasten (71.).


Doppelpack im ersten Pflichtspiel

Der nur Augenblicke zuvor eingewechselte Jefte Betancor hätte Sekunden nach seiner Einwechslung beinahe zugeschlagen, denn ein Freistoss kam genau zu ihm zum zweiten Pfosten, wo er allerdings aus spitzem Winkel am Schlussmann scheiterte (78.). Beim folgenden Eckball legte Kapitän Nedeljko Malic auf Kollege Cesar Ortiz ab, der jedoch mit seinem Schuss vom Elfmeterpunkt scheiterte (79.).

Bei einem Renner-Freistoss zur Mitte verpasste Marko Kvasina per Kopf nur hauchdünn den Ball, der dahinter postierte Cesar Ortiz hingegen kam heran, verpasste sein Ziel aber deutlich (84.). Nur Sekunden später vergab Kvasina eine Riesenchance indem er eine Betancor-Hereingabe nicht voll traf (84.). Unsere Sturmspitze sollte aber noch einmal zuschlagen und verwertete in der Schlussminute eine Flanke per Kopf zum 3:1-Endstand (90.).


Aufstellungen

USV Allerheiligen

Schlögl; Kager, Bevab, Ziger, Koca; Mandic, Janjis (85. Martincevic); Fauland, Glavas; Friesenbichler, Zubak

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Kerschbaumer, Malic, Ortiz, Renner; Jano (91. Erhardt), Salomon; Höller (89. Perlak), Ertlthaler, Gruber (77. Betancor); Kvasina

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.45 Jahre; Ö-Anteil: 82%

Gelbe Karten
Fauland (26.), Janjis (29.), Kager (35.), Glavas (49.) bzw. Ortiz (44.)

Torfolge
0:1 (6.) Kvasina
1:1 (24.) Zubak
1:2 (33.) Ortiz
1:3 (90.) Kvasina


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(20.07.2018)zurück >