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Aus der Traum - 1:1 in der Südstadt reicht nicht


Einige Umstellungen

In der 34. Runde der tipico – Bundesliga kam es in der BSFZ-Arena zum Duell zwischen dem FC Flyeralarm Admira und unserem SV BauWelt Koch Mattersburg. Spannung war schon vor dem Spiel in der Südstadt garantiert, schließlich war es die letzte Chance für unsere Mannschaft doch noch die Restchance am Leben zu erhalten, was jedoch einen Sieg verlangte, der gelang trotz Führung aber nicht, denn am Ende musste sich unsere Mannschaft mit einem 1:1 zufrieden geben.

Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Altach, das je bekanntlich mit 0:1 verloren ging, gab es auf Seiten des SVM von Trainer Gerald Baumgartner gleich vier Änderungen in der Startelf. Thorsten Mahrer kam nach seiner Gelbsperre zurück und ersetzte Cesar Ortiz in der Innenverteidiger. Mit Markus Pink und Julius Ertlthaler für Andreas Gruber bzw. Michael Perlak kamen zwei neue Offensivkräfte. Kurzfristig musste dann auch noch Michael Lercher für Lukas Rath beginnen.


Starker Beginn

Unsere Mannschaft begann auch recht ambitioniert, man merkte ihnen an, dass sie an diesem Abend einiges vor hatten. Die erste gute Offensivaktion war nach wenigen Minuten ein Vorstoß von Julius Ertlthaler, der jedoch an der Strafraumgrenze zu zögerlich agierte und deshalb gestoppt werden konnte (4.). Die beste Möglichkeit der ersten Viertelstunde hatte Smail Prevljak am Fuß.

Der wurde nämlich von einem Ertlthaler-Querpass zur Mitte im Strafraum angespielt, wollte mittels Drehung seine Bewacher abschütteln und wurde dann von Fabio Strauss von den Beinen geholt, der Schiedsrichter sah jedoch kein Foulvergehen des Admiraners und ließ weiterlaufen (13.). Ein Handspiel von Markus Kuster knapp außerhalb des Strafraumes brachte ihm Gelb ein und Freistoss für die Hausherren (15.).


Torlose ersten Hälfte

Den bringen die Südstädter gefährlich zur Mitte, wo Innenverteidiger Markus Wostry zum Kopfball kommt und nur knapp rechts das Tor verfehlt (16.). Nach einer kurzen Drangphase der Gastgeber war es bis zum Ende der ersten Spielhälfte eher der SVM, der mehr Offensivakzente setzte. So auch bei einem gefährlichen Okugawa-Schuss aus spitzem Winkel, den Torhüter Andreas Leitner gerade noch abwehren konnte (25.). Dann versuchte sich Smail Prevljak bei einem Freistoss nahe der linken Strafraumecke, er zirkelte die Kugel auf die kurze Ecke und bereitete damit Leitner einige Probleme (33.).

Vor allem aber bei Standards ist der SVM stets gefährlich, ein Jano-Kopfball wurde aber ebenso geblockt, wie auch der Ertlthaler-Nachschuss (35.), ein Hart-Schuss vom 16er ging ebenso deutlich am Tor vorbei (36.). Die größte Chance im ersten Durchgang gab es kurz vor der Pause, da kam Thorsten Mahrer nach einem Freistoss am zweiten Pfosten zum Abschluss, der missglückte zwar ein wenig, wurde aber die ideale Vorlage für Markus Pink, der allerdings nur den Pfosten traf. Der Assistent hatte jedoch ohnehin die Fahne oben, weshalb der Treffer nicht gezählt hätte (45+2.).


Verdiente Führung

Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Burschen sehr fokussiert aus der Kabine zurück und fanden auch gleich tolle Möglichkeiten vor. Da zog Smail Prevljak, nachdem er von links der Strafraumlinie entlang zur Mitte lief, einfach einmal ab und schoss auf die kurze Ecke, womit er aber knapp den Kasten verfehlte (48.). Kurz danach hatte der SVM durch einen schnellen Gegenstoß die Chance auf die Führung.

Markus Pink spielt auf die rechte Seite, wo Julius Ertlthaler mit einem idealen Querpass zur Mitte noch einmal Pink einsetzte, doch der schoss in Bedrängnis knapp über die Latte (49.). Nur wenige Augenblicke später war es dann aber soweit, der SVM ging längst völlig verdient in Führung. Wieder war es ein schneller Konter unserer Mannschaft, Pink spielte steil auf Ertlthaler und der servierte Top-Torjäger Smail Prevljak die Kugel, der schließlich ohne lange zu fackeln auf 0:1 stellte (54.).


Unglücklicher Gegentreffer

In weiterer Folge blieb der SVM weiter am Drücker, nutzte die Unsicherheiten in der Defensive der Hausherren aber zu wenig aus. Bei einem Lercher-Distanzkracher konnte sich allerdings Torwart Andreas Leitner auszeichnen, denn der parierte den scharfen sowie platzierten Schuss sensationell (59.). Auch bei einem Mahrer-Kopfball hatten die Südstädter Glück, dass der Ball sein Ziel knapp verfehlte (63.).

Der SVM wirkte viel giftiger als die Gastgeber, doch just in dieser Phase kamen die Niederösterreicher einmal gefährliche in den Strafraum, Jakolis brachte einen scharfen Pass zur Mitte, den aber Thorsten Mahrer unglücklich mit dem Oberkörper im eigenen Tor unterbrachte (73.). In weiterer Folge versuchte der SVM noch einmal alles, Trainer Gerald Baumgartner brachte noch zusätzliche Offensivkräfte, auch Kapitän Malic war an vorderster Front zu finden.

Zwei Mal hatte unser Team noch die Möglichkeit auf den Sieg, denn kurz nach den Einwechslungen flankte Andreas Gruber in den Strafraum, wo Masaya Okugawa querlegen wollte, doch Wostry klärte vor dem einschussbereiten Stefan Maierhofer (81.). Die größte Chance in der Schlussphase hatte Andreas Gruber am Fuß, doch der schoss aus sehr spitzem Winkel knapp über die Latte (86.) und so blieb es beim 1:1, das für den SVM aber zu wenig war, um noch ein Wort im Europacup mitzureden.


Aufstellungen

FC Flyeralarm Admira

Leitner; Zwierschitz, Strauss, Wostry, Ebner; Vorsager (62. Starkl), Lackner; Sax (81. Toth), Merkel, Jakolis (92. Schmidt); Grozurek

SV BauWelt Koch Mattersburg

Kuster; Novak, Malic, Mahrer, Lercher; Hart (80. Maierhofer), Jano; Pink (80. Gruber), Ertlthaler (75. Perlak), Okugawa; Prevljak

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 25.64 Jahre; Ö-Anteil: 73%

Gelbe Karten
keine bzw. Kuster (15./U), Malic (65./F), Jano (67./F)

Torfolge
0:1 (54.) Prevljak
1:1 (73.) Mahrer/Eigentor

Spieldaten
6 Torschüsse 18
49% Ballbesitz (Anteil Zuspiele) 51%
44% Zweikampfquote 56%
73% Passquote 72%
1 Ecken 8
12 Flanken aus dem Spiel 9
1 Abseits 8
16Fouls am Gegenspieler18
Top-Spieler
L. Grozurek (3) Torschüsse Jano* (4)
M. Jakolis (2) Torschussvorlagen J. Ertlthaler* (3)
F. Strauss (72) Ballkontakte M. Lercher (95)
S. Zwierschitz (75%) Zweikampfquote T. Mahrer (78%)
M. Jakolis (4)
Flanken aus dem SpielM. Lercher (3)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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