created by schokobanane.

Stimmen zum 0:1


Auch nach dem Heimspiel der 33. Runde der tipico - Bundesliga gegen den cashpoint SCR Altach wurden wieder alle Beteiligten zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Altach-Coach Klaus Schmidt und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zur 0:1-Heimniederlage unseres Teams gegen die Vorarlberger.


Klaus Schmidt (Altach-Coach):

„Man hat heute wieder gesehen, dass Wille und Glaube ans Team Berge versetzen können. Ich denke wir haben hier nicht unverdient gewonnen, weil wir in der ersten Halbzeit das Spiel über weite Strecken kontrollieren konnten und auch nach dem Wechsel aus Kontersituationen heraus drei hochkarätige Chancen vorfanden. In der Schlussphase sind wir dann so richtig unter Druck geraten.

Da merkte man schon den Kräfteverschleiß und auch einigen Spielern an, dass sie es nicht gewohnt sind auf diesem Niveau so lange dagegenhalten zu müssen. Im Endeffekt hatten wir bei so mancher Chance der Mattersburger das Glück auf unserer Seite, aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass wir das Spiel trotzdem unbeschadet über die Zeit brachten, zumal wir heute zwei Debütanten in der Startelf hatten und noch dazu einen Spieler einwechselten, der Mitte der Woche an einen Bundesliga-Einsatz nicht einmal zu denken gewagt hatte.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Gratulation an den Klaus und sein Team. Wir waren im ersten Spielabschnitt einfach zu passiv und nicht aggressiv genug. Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten gut in die Partie starten und mit einem Dreier noch ein Wort um den fünften Platz mitreden, sprich dort noch einmal ranschnuppern. Da musst du aber eben in erster Linie deine Hausaufgaben machen und erste Halbzeit machten wir die Räume hinten nicht eng genug.

Altach hatte es einfach, jene Räume, die wir ihnen gelassen hatten, zu bespielen, und ist dann aus einem leichten Ballverlust unsererseits zu seinem Treffer gekommen. Den Konter verteidigten wir zwar noch gut, dann aber den zweiten Ball nicht. Dadurch war es schwer, wenn du 0:1 im Rückstand bist, wir mussten dann auch mehr Risiko gehen. Dadurch ergaben sich auch Kontersituationen für die Altacher, aber das ist dann eben so.

Ich denke, zweite Halbzeit kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Da warfen wir alles hinein, sind gelaufen und haben gekämpft. Jedoch 45 ordentliche Minuten waren heute nicht genug, um gegen Altach bestehen zu können. Wir hätten uns durchaus einen Punkt verdient gehabt, hatten etwa die Topchance durch Lukas Rath kurz nach der Pause und auch den Malic-Stangentreffer, waren darüber hinaus aber nicht zwingend genug.

In erster Linie musst du unbedingt zuhause zu Null spielen und darüber hinaus in der österreichischen Bundesliga zwei Mal 45 Minuten gute Leistungen abrufen, um bestehen zu können. Das ist heute der Vorwurf an die Mannschaft.“

(05.05.2018)zurück >