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Stimmen 3:2 im Prater


Nach dem Auswärtsspiel der zweiunddreißigsten Runde der tipico - Bundesliga beim FK Austria Wien wurden alle Beteiligten wieder zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Austria-Coach Thomas Letsch und SVM-Coach Gerald Baumgartner zum 3:2-Auswärtssieg unseres Teams im Ernst Happel Stadion.


Thomas Letsch (Austria-Coach):

„Die erste Halbzeit war von uns defensiv gesehen nicht mehr grenzwertig, sondern einfach nur schlecht. So schön es vorne war, wo wir uns sicher waren, dass wir zu Möglichkeiten kommen werden mit unseren schnellen Spielern, so schlecht haben wir letztlich auch verteidigt. Wenn es 5:5 steht, dann haben vermutlich nur die Zuseher Spaß, wir Trainer aber sicherlich nicht.

Nach der Pause wollten wir mehr Balance in unserem Spiel haben, das schafften wir auch, aber unter dem Strich hat das letzte Quäntchen gefehlt. Es war zwar ein Foulspiel vor dem dritten Gegentreffer, doch ich habe das auch schon der Mannschaft gesagt, dass in erster Linie wir daran Schuld sind. Die Niederlage tut natürlich weh, mit ein bisschen Glück hätte das Spiel auch anders laufen können. Wir können auf keinen Fall zufrieden sein, auch wenn die Offensive gut funktioniert hat, doch die Defensive ist die Basis und die war ganz schlecht.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Es war in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, wobei beide Mannschaften hinten nicht ganz sattelfest waren, so kommt dann eben auch ein 2:2-Pausenstand zustande. Wir haben dann in der Halbzeit versucht einige Dinge zu besprechen und etwas umzustellen, wollten nach dem Seitenwechsel zu Null spielen. Wenn wir das so umsetzen können, waren wir fest überzeugt, hier drei Punkte zu holen.

Mit unseren richtig guten Möglichkeiten hatten wir schon im Verlauf des zweiten Durchganges Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, so aber war es dann ein offener Schlagabtausch bis zum Schluss. Es ist immer auch ein wenig glücklich, wenn du so ein spätes Tor erzielst, aber wir wollten es unbedingt. Wir mussten nicht gewinnen, konnten ohne Druck heute hier her fahren.

Der Plan war die Außenspieler Pires und Venuto unter Kontrolle zu bringen, das ist uns im ersten Spielabschnitt nicht so gut gelungen, nach dem Wechsel klappte dies dann besser und so können wir uns zu Recht über den Sieg freuen, der aus meiner Sicht natürlich nicht unverdient war. Wir haben in der heurigen Saison bewiesen, dass wir gegen die Großen noch ein paar Prozent drauflegen können und das haben wir heute wieder gezeigt.“

(27.04.2018)zurück >