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SVM unterliegt effizienten Hütteldorfern mit 2:4


Guter Start ins Spiel

Nach der Länderspielpause gastierte der SK Rapid Wien am Ostersonntag bei uns im Pappelstadion und für das Gastspiel der Hütteldorfer nahm sich der SV BauWelt Koch Mattersburg einiges vor, das merkte man schon von Beginn weg. Mit drei Veränderungen im Vergleich zum LASK-Spiel vor drei Wochen schickte Coach Gerald Baumgartner unsere Mannschaft in das Topspiel der Runde.

Auch die erste gute Aktion im Spiel hatte der SVM, denn Rechtsverteidiger Alois Höller, einer der drei Neuen in der Startelf neben Markus Pink und Comebacker Manuel Seidl, brachte eine gefährliche Flanke in den Strafraum, wo allerdings Maximilian Hofmann gerade noch vor SVM-Toptorjäger Smail Prevljak klären konnte (5.).


Gegentreffer ließ Partie kippen

Auf der Gegenseite setzte sich Veton Berisha an der Strafraumgrenze durch, feuerte auf den Kasten von Schlussmann Markus Kuster, doch der musste nicht mehr eingreifen, da die Kugel knapp links vorbei ging und das Außennetz streifte (8.). Eine Standardsituation brachte auch die erste gute Möglichkeit für unser Team, nach der Seidl-Ecke kam Alois Höller am zweiten Pfosten aber nicht mehr ganz an die Hereingabe heran und köpfte so am Tor vorbei (12.).

Es waren aber die Gäste aus Wien, die etwas überraschend in Führung gingen, das aber mit einer sehenswerten Kombination, denn Louis Schaub spielte mit Thomas Murg einen Doppelpass und schob anschließend alleine vor seinem Nationalteamkollegen Markus Kuster in die lange Ecke ein (17.). Nur wenige Minuten später war es dann Assistgeber Thomas Murg, der selbst zuschlug, da sein Schuss von der Strafraumgrenze genau in die lange Ecke passte (21.).


Effektive Gäste

Die Hütteldorfer nutzten den Schwung der Führung und ließen nicht locker, einen Murg-Steilpass auf Stefan Schwab spielte dieser quer zur Mitte, wo Jano aber gerade noch klären konnte (23.). Auch der SVM versuchte seinerseits weiter nach vorne zu spielen, einen Steilpass auf Michael Perlak konnte der aber nicht mehr nutzen, da er gerade noch am Abschluss gehindert werden konnte (25.).

Bei einem langen Malic-Ball genau in den Lauf von Markus Pink wäre der alleine vor Goalie Strebinger zum Abschluss gekommen, doch stand leider im Abseits (28.). Im direkten Gegenzug erzielten die Gäste ihren dritten Treffer, denn Louis Schaub tanzte sich rechts in den Strafraum, wo eine Kvilitaia-Ablage die ideale Vorlage für Stefan Schwab war, der von der Strafraumgrenze in die rechte Ecke traf (28.).


Pink-Treffer vor der Halbzeit

Es kam aber noch bitterer, denn ein Bolingoli-Schuss wurde von Thorsten Mahrer so unglücklich vor die Füße von Murg abgefälscht, dass Kuster nicht mehr eingreifen und der Rapidler ins leere Tor einschieben konnte (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff schlug auch unser Team zu, zwar klatschte ein Prevljak-Schuss nur an die Latte, doch den Abpraller verwertete Markus Pink zum 1:4-Pausenstand (45.).

Nach dem Seitenwechsel gab Veton Berisha schon nach wenigen Sekunden den ersten Torschuss ab und verfehlte nur knapp die lange Ecke (46.), ansonsten aber war es fast ausschließlich der SVM, der offensiv für Akzente sorgte. So verpasste etwa Jano eine Lercher-Hereingabe per Kopf nur knapp (63.) und kurz danach scheiterte der vorherige Assistgeber selbst mit einem Schussversuch am aufmerksamen Rapid-Goalie (72.).


Okugawa-Treffer kam zu spät

Von den Hütteldorfern gab es nur vereinzelt Gegenstöße, wie jenen den eingewechselten Andreas Kuen, der aus etwa 16 Metern abzog, aber nur die Außenstange traf (80.). In der Schlussphase wurde es dann noch einmal turbulent, da der SVM alles auf eine Karte setzte und mächtig Druck auf die Hintermannschaft der Hütteldorfer ausübte. Ein Ertlthaler-Schuss knapp innerhalb des Strafraumes wurde gerade noch geblockt (84.).

Kurz danach war es dann aber soweit, der SVM schlug erneut zu, denn Smail Prevljak spielte Kollege Masaya Okugawa frei und der umkurvte sehenswert Schlussmann Richard Strebinger und verkürzte auf 2:4 (85.). Da aber Stefan Schwab im Strafraum die Kugel nicht gut traf (87.) und ein toller Okugawa-Kopfball, nach einer guten Gruber-Hereingabe, nur hauchdünn rechts am Tor vorbei ging (92.), blieb es am Ende beim 2:4-Resultat.


Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Mahrer, Lercher; Jano, Seidl (56. Ertlthaler); Okugawa, Perlak, Pink (56. Gruber); Prevljak

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.73 Jahre; Ö-Anteil: 73%

SK Rapid Wien

Strebinger; Auer, M. Hofmann, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub, Murg, Berisha (70. Schobesberger); Kvilitaia (66. Joelinton/78. Kuen)

Gelbe Karten
Seidl (30./F), Prevljak (49./F), Höller (51./F), Malic (81./F) bzw. Ljubicic (18./F), Galvao (66./U)

Torfolge
0:1 (17.) Schaub
0:2 (21.) Murg
0:3 (28.) Schwab
0:4 (37.) Murg
1:4 (45.) Pink
2:4 (85.) Okugawa

Spieldaten
15 Torschüsse 13
38% Ballbesitz (Anteil Zuspiele) 62%
44% Zweikampfquote 56%
74% Passquote 80%
5 Ecken 2
11 Flanken aus dem Spiel 5
4 Abseits 0
20Fouls am Gegenspieler13
Top-Spieler
S. Prevljak* (3) Torschüsse V. Berisha* (3)
M. Lercher* (2) Torschussvorlagen T. Murg (3)
Jano (74) Ballkontakte S. Schwab (92)
Jano (60%) Zweikampfquote Galvao (90%)
M. Perlak (3)Flanken aus dem SpielA. Kuen* (1)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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