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Stimmen zum 2:4


Auch nach dem Heimspiel gegen den SK Rapid Wien wurden wieder alle Beteiligten zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Rapid-Coach Goran Djuricin und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zur 2:4-Heimniederlage unseres Teams gegen den Rekordmeister.


Goran Djuricin (Rapid-Coach):

„Ich glaube, wir haben Mattersburg in der ersten Spielhälfte so richtig erwischt und guten Fußball gespielt, obwohl der Boden nicht einfach zu bespielen war. Die Kombinationen waren sehenswert, das Gegenpressing funktionierte, wir rückten gut nach und hatten keine Löcher. Die Einzelleistungen von Louis Schaub und Thomas Murg klappten toll, wir waren effektiv, es passte einfach alles.

In der letzten Minute vor der Pause spielten wir einen Freistoss viel zu hektisch ab und machen einen unnötigen Fehler, daraus bekommen wir dann das 4:1. Das war der einzige Punkt erste Halbzeit, der mir gar nicht gefallen hat. Nach dem Wechsel war es aus meiner Sicht viel zu überheblich, wir kommen hinten schwer unter Druck und sind uns etwa zu gut, die Bälle lang nach vorne zu spielen, das geht gar nicht.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Erstmals Gratulation an meinen Kollegen, der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir hatten uns viel vorgenommen gegen Rapid und machten es in der ersten Viertelstunde auch richtig gut, Rapid ist da kaum in unsere Hälfte gekommen. Wir versuchten Druck aufzubauen, hatten einige Standards und auch Schüsse. Danach ist es für mich unerklärlich, wie wir aus dem Nichts durch individuelle Fehler Rapid eingeladen hatten Tore zu schießen.

Dann ist es natürlich schwer, wenn du innerhalb weniger Minuten gleich 0:3 im Rückstand bist. Mit dem Selbstvertrauen und technisch gutem Fußball konnten wir nicht so gut dagegenhalten, verkürzten dennoch kurz vor der Pause. Zweite Halbzeit war es dann in Ordnung, wir zeigten eine Reaktion auf die ersten 45 Minuten, erzielten auch noch einen schönen Treffer.

Am Ende aber haben wir es, wie auch schon zuletzt beim LASK, dem Gegner zu leicht gemacht Tore zu schießen. Vor allem unseren routinierten Spielern hätte das so nicht passieren dürfen, doch es ist uns leider eben passiert. Ich finde es auch schade für unser Publikum, das heute wieder zahlreich gekommen ist, dass wir unsere eigenen Erwartungen nicht umsetzen konnten.“

(01.04.2018)zurück >