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Stimmen zur Punkteteilung


Auch nach dem Heimspiel gegen die Europacup-Fighter wurden wieder alle Beteiligten zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Salzburg-Coach Marco Rose und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zum 2:2 unseres Teams gegen den Tabellenführer.


Marco Rose (Salzburg-Coach):

„So wie das Spiel gelaufen ist, können und müssen wir mit dem Punkt leben, weil für mich trotz allem die Leistung meiner Mannschaft im Vordergrund steht. Die war in punkto Einstellung und Bereitschaft vorbildlich und das trotz dieses schwierigen Spielverlaufs. Ich glaube, da ist fast alles gegen uns gelaufen, was eigentlich gegen uns laufen kann. Wir kriegen eine frühe Rote Karte, müssen dann all unsere Wechsel defensiv machen, können gar nicht mehr offensiv reagieren, spielen dann noch zwei Mal Volleyball.

Insgesamt geht der Punkt meiner Meinung nach in Ordnung und ich bin sehr einverstanden mit der Leistung meiner Mannschaft. Es ist wieder wichtig, dass wir die richtigen Dinge aus diesem Spiel mitnehmen. Zum Einen, dass wir die richtige Einstellung gefunden haben, und auf der anderen Seite auch feststellten, dass die Dinge nicht von alleine gehen, sondern wir uns in der Bundesliga jeden Sieg hart erarbeiten müssen. Da zählen alle Details und heute haben wir Kleinigkeiten falsch gemacht, aber trotzdem einen Punkt geholt.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Es war das erwartet schwierige Spiel für uns, wir wollten auf keinen Fall eine Niederlage einstecken, sondern unsere Serie zuhause weiterführen, das ist uns auch gelungen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, mit der ersten Spielhälfte können wir hingegen nicht so zufrieden sein. Da hat man gesehen, dass wir mit den freien Räumen nicht viel anfangen konnten, viele leichte Ballfehler dabei waren.

Für mich als Trainer, der die Truppe sehr gut kennt, ist das dann natürlich ein Zeichen, dass du nicht die Entschlossenheit hast, um den Gegner sportlich wehzutun, das müssen wir jetzt lernen. Wir haben eine gefühlte Ewigkeit gegen den Abstieg gespielt und unsere Mannschaft muss lernen, dass man zuhause auch gegen einen solch guten Gegner, wo man gesehen hat, dass das auch eine andere Liga für uns ist, mutiger auftreten muss. Da heißt es vom Start weg sehr wach sein, entschlossen auftreten und Aktionen besser fertig zu spielen.

Das ist ein Lernprozess unserer Mannschaft, den müssen wir gehen. Erst in Halbzeit zwei haben wir das dann umgesetzt, legten den Respekt vor großen Namen ab und traten mutiger auf. Wir sind im Dortmund-Sandwich, worauf ich heute schon angesprochen wurde und eines ist klar. Am Donnerstag haben wir Salzburg die Daumen gedrückt, heute haben wir sie stark bekämpft und am Donnerstag werden wir ihnen wieder die Daumen drücken.“

(11.03.2018)zurück >