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SVM steht souverän im Halbfinale

Smail Prevljak hatte die Kugel wieder fest im Blick ...

Offensivereihe sorgte für Unruhe

Vier Umstellungen gab es im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel in Altach beim SV BauWelt Koch Mattersburg vor dem Viertelfinalduell im UNIQA ÖFB Cup gegen die Oststeirer vom TSV Prolactal Hartberg. Trainer Gerald Baumgartner brachte seine erfolgreiche Offensivreihe mit Smail Prevljak, Markus Pink, Michael Perlak und Masaya Okugawa von Beginn an.

Und die sorgten auch gleich vom Anpfiff weg bei eisigen Temperaturen im Pappelstadion in der Offensive für richtigen Schwung. Speziell über die rechte Seite kombinierte sich unsere Mannschaft immer wieder nach vorne und erzeugte damit Unruhe in der Hintermannschaft der Gäste. So auch nach etwas mehr als zehn Minuten, als sich unsere Burschen wieder rechts durchsetzten, dann aber das Perlak-Zuspiel zur Mitte gerade noch geblockt wurde (11.).

... und sofort aus der Drehung im Tor versenkt.

Frühe Führung und …

Kurz danach war es dann aber soweit, der SVM ging völlig verdient in Führung. Der Treffer entstand allerdings dieses Mal über die linke Seite, von wo Michael Novak, der dieses Mal links in der Viererkette agierte, eine Flanke in den Strafraum brachte, wo sich Smail Prevljak die Kugel runter nahm und aus der Drehung via Innenstange zur viel umjubelten Führung traf (13.).

In weiterer Folge war der SVM ziemlich dominant, erspielte sich einige Möglichkeiten, doch die führten allesamt nicht zum gewünschten Erfolg. Erst wurde ein Prevljak-Heber auf Pink von Gäste-Schlussmann Rene Swete abgefangen (22.), dann kam eine Höller/Perlak-Kombination zu Masaya Okugawa, der beinahe ideal mittel Heber auf den zweiten Pfosten Kollege Prevljak einsetzte, doch der kam um Millimeter nicht den Ball heran (26.).

Markus Pink vollstreckt vor dem Pausenpfiff.

… kurz vor der Pause nachgelegt

Von den Hartbergern war zu diesem Zeitpunkt nur wenig Offensives zu sehen. Bei einer gefährlichen Hereingabe von rechts klärte Michael Novak spektakulär (29.), Rechtsverteidiger Stefan Gölles versuchte einen Distantschuss anzubringen, der aber deutlich sein Ziel verfehlte (35.) und eine Tadic-Ecke brachte einige brenzlige Augenblicke, da gleich mehrere Hartberger Abschlüsse geblockt werden mussten, ehe der Ball endgültig geklärt werden konnte (40.).

Ansonsten aber war es der SVM, der die besseren Chancen vorfand und sich vor der Pause auch entsprechend dafür belohnte. Zunächst aber konnte, nach einem Perlak-Zuspiel, ein Okugawa-Abschluss im Rutschen ebenso geblockt werden wie der anschließende Pink-Schussversuch (36.). Okugawa konnte sich auch aus kurzer Distanz gegen den Schlussmann nicht entscheidend durchsetzen (39.), ein Novak-Distanzversuch ging knapp über die Latte (43.), ehe Markus Pink, nach einer idealen Prevljak-Ablage im Strafraum mittel wuchtigem Schuss auf eine 2:0-Pausenführung stellte (44.).

Die Abwehr des SVM stand sicher und ließ ganz wenig zu.

Mutigere Hartberger nach Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften zunächst unverändert aus den Kabinen zurück auf das Spielfeld. Die Hartberger traten nach der Halbzeitpause etwas mutiger auf, hatten in dieser Phase etwas mehr Ballbesitz, da auch der SVM in erster Linie versuchte kompakt zu stehen und bei Ballgewinnen rasch zu kontern, was auch gut gelang, denn etwa Julius Ertlthaler dribbelte sich in den Strafraum, sein Schuss wurde allerdings geblockt.

Auf der Gegenseite versuchte es Zakaria Sanogo, zweite Spitze neben Ex-Austrianer Dario Tadic, mit einem Schuss im Strafraum, doch der verzeiht und der Ball geht deutlich daneben (57.). Einmal noch sollte es der Hartberg-Angreifer versuchen, doch auch sein Schuss aus etwa 25 Metern ging knapp über den Latte den SVM-Kastens (66.).

Masaya Okugawa tanzte immer wieder die Abwehr aus und traf gleich doppelt.

Okugawa-Doppelpack in wenigen Minuten

Ansonsten aber war es in erster Linie unsere Mannschaft, die für die gefährlicheren Momente sorgte. Nach einem Okugawa-Pass in den Strafraum verpasste Michael Perlak zwar knapp, Markus Pink hinter ihm kam ran, doch verzog mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel (64.). Kurz danach wurde in den Strafraum auf Julius Ertlthaler durchgesteckt, dessen Schuss alleine vor Goalie Swete wurde dann aber knapp neben den Kasten abgelenkt (70.).

Kurz danach schlugen unsere Burschen dann aber ein drittes Mal zu, denn Smail Prevljak setzte mit einem Heber durch die Abwehrreihe Kollege Masaya Okugawa ein und der traf mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke via Innenstange zum 3:0 (73.) und nur Augenblicke später verwertete er eine Hereingabe des eingewechselten Rene Renner, der ebenfalls mit ihm gekommenen Patrick Bürger verpasste noch hauchdünn, zum Doppelpack innerhalb weniger Minuten (75.).

In den letzten Spielminuten verhinderte dann auch noch Hartberg-Sclussmann Rene Swete mit einer starken Parade einen Bürger-Treffer, denn der SVM-Angreifer feuerte aus der Drehung ab und scheiterte mit seinem Versuch nur knapp (83.). Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzten dann aber die Oststeirer, die in der Schlussminute, nach einem Eckball, noch zum Ehrentreffer kamen (90.), doch auch der änderte nichts mehr am souveränen Halbfinaleinzug unseres Teams.

Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Mahrer, Novak; Jano, Ertlthaler; Okugawa, Perlak (69. Sittsam), Pink (74. Renner); Prevljak (74. Bürger)

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.27 Jahre; Ö-Anteil: 73%

TSV Prolactal Hartberg

Swete; Gölles, Meusburger, Gollner, Rasswalder; Sprangler; Fischer, Mislov (79. Holzer), Kröpfl (60. Ozbolt); Sanogo, Tadic (79. Siegl)

Gelbe Karten
Malic (39./F) bzw. Sanogo (78./F)

Torfolge
1:0 (13.) Prevljak
2:0 (44.) Pink
3:0 (73.) Okugawa
4:0 (75.) Okugawa
4:1 (90.) Meusburger

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