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SVM startet wieder mit Sieg gegen Sturm ins Frühjahr


Ausfälle gut kompensiert

Drei Veränderungen gab es im Vergleich zur Startformation im letzten Test gegen Blau-Weiß Linz beim SV BauWelt Koch Mattersburg. Michael Novak ersetzte den erkrankten Alois Höller rechts in der Viererkette, außerdem kamen die geschonten Jano bzw. Thorsten Mahrer zurück in die Mannschaft und die zeigte gleich vom Beginn weg, dass sie sich für den Auftakt einiges vorgenommen hatte.

Der SVM war im ersten Spielabschnitt die klar zielstrebigere Truppe, hatte schon nach wenigen Augenblicken eine erste gute Offensivaktion. Smail Prevljak zog mit dem Ball Richtung Strafraum, ließ noch einen Gegenspieler mittels Haken aussteigen, doch der Angriff fand danach ein jähes Ende, da sein Zuspiel auf Kollege Markus Pink zu ungenau war und in den Rücken unsere Nummer 32 gespielt wurde (8.).

Masaya Okugawa w8rbelte wieder auf seiner rechten Seite

Zielstrebiger SVM …

Vom Tabellenführer war im ersten Durchgang nur wenig Offensives zu sehen, die Grazer hatten, wie auch im gesamten Spiel, mehr Ballbesitz, doch in den Strafraum des SVM konnten sie nur selten eindringen und wenn sie es dann vereinzelt schafften, dann waren sie nicht wirklich zwingend genug. Einzig ein Schuss von Ex-SVM-Spieler Marvin Potzmann, der deutlich am Tor vorbeiging, war die einzige nennenswerte Aktion innerhalb des 16ers (13.).

Ansonsten fanden die Steirer viele Standardsituationen vor, mit denen sie unsere Hintermannschaft kaum in Verlegenheit bringen konnten. Die Abwehr rund um Kapitän Nedeljko Malic hatte klar die Lufthoheit und ließ folglich nichts anbrennen. Bis auf einen Zulj-Schuss aus der Drehung von der Strafraumgrenze war von den Sturm-Spielern im ersten Spielabschnitt nichts zu sehen (24.).

Markus Pink vergab zunächst die Riesenchance ...

… hatte gute Möglichkeiten

Ansonsten war es ausschließlich der SVM, der in einem sehr flotten Spiel im Pappelstadion die weitaus gefährlichere Mannschaft war. Im Mittelpunkt des ersten Durchganges stand vorwiegend Markus Pink, der immer wieder für Hektik im Strafraum der Gäste sorgte. Bei einem schönen Angriff über die rechte Seite kombinieren sich Smail Prevljak und Julius Ertlthaler von rechts in den 16er, Letzterer legte auf Pink ab, doch dessen Schuss aus der Drehung konnte geblockt werden (17.).

Kurz danach hatte der Kärntner im SVM-Dress die Riesenchance auf die Führung am Fuß, denn ein abgefälschter Malic-Schuss fiel ihm an der Fünf-Meter-Markierung vor die Beine und Pink versuchte im Rutschen den Ball im Tor unterzubringen, jagte die Kugel aber über die Latte (20.). Knapp zehn Minuten später wurde Smail Prevljak mittels Steilpass auf die Reise geschickt, spielte gleich auf Verdacht zur Mitte, wo aber Fabian Koch vor dem einschussbereiten Pink zur Ecke klärte (30.).

... und traf anschließend wuchtig per Kopf

Die Führung war hochverdient

Diese brachte dann aber die längst überfällige Führung für unsere Mannschaft, denn die Grgic-Hereingabe landete genau in der Mitte des Strafraumes, wo sich Markus Pink gegen Bewacher Peter Zulj durchsetzte und wuchtig einköpfte (31.). Damit aber nicht genug, nur kurz danach hätte er sogar einen Doppelpack schnüren können, denn eine missglückte Kopfball-Rückgabe von Christian Schoissengeyr konnte er zwar noch mit einem langen Schritt volley nehmen, verfehlte aber die lange Ecke aus spitzem Winkel knapp (34.).

In der Schlussphase des ersten Spielabschnittes klärte abermals Rechtsverteidiger Fabian Koch, dieses Mal im Stile eines Kung-Fu-Kämpfers gerade noch vor Smail Prevljak (41.) und nur Augenblicke später fiel ein steiles Ertlthaler-Zuspiel auf die Solospitze Prevljak zu ungenau aus (42.). Somit blieb es bei der knappen, aber verdienten 1:0-Pausenführung, die auch durchaus höher hätte ausfallen können.

Smail Prevljak war stets ein Unruheherd im Sturm-Strafraum

Überraschendes Gastgeschenk

Nach dem Seitenwechsel hatte der SVM dann auch das nötige Glück auf seiner Seite, denn ein gezirkelter Koch-Schuss aus etwa 20 Metern klatschte von der Querlatte wieder auf das Feld zurück und wurde anschließend geklärt (47.). Aber auch diese Aktion blieb eine der wenigen gefährlichen Offensivmomente der Gäste, die bis auf einen leicht abgefälschten Maresic-Freistoss, der hauchdünn am rechten Pfosten vorbei ins Torout ging (56.), keine wirklichen Möglichkeiten vorfanden.

Die besseren, weil klareren Möglichkeiten verbuchte unsere Mannschaft, die zunächst jedoch von einem Blackout von Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl beinahe profitierte. Smail Prevljak ging einem Rückpass nach, der Schlussmann spielte dem Angreifer die Kugel vor die Beine, doch der etwas überrascht wirkende SVM-Angreifer konnte den Ball nicht am Torhüter vorbeibringen (50.).

Thorsten Mahrer mit einer heldenhaften Schussabwehr

Tolle Parade verhinderte zweiten SVM-Treffer

Wenige Minuten später waren wieder dieselben Akteure bei der nächsten Riesenchance für den SVM dabei. Julius Ertlthaler legte auf Smail Prevljak ab und der scheiterte in der Mitte an einer glänzenden Parade Siebenhandls, der gerade noch mit seinen Fingerspitzen die Direktabnahme über die Latte lenken konnte (60.). Aus dem Spiel heraus konnten die Steirer nur selten abschließen und wenn, dann war noch ein SVM-Bein dazwischen.

So etwa klärte Nedeljko Malic, nach einem schnellen Sturm-Konter über den eingewechselten Emeka Eze, den Querpass des Flügelspielers (73.) und auch der ebenfalls ins Spiel gekommene Fabian Schubert musste bei seinem Schussversuch knapp innerhalb des Strafraumes mitansehen, wie sich Thorsten Mahrer noch heldenhaft hineinwarf und damit den Schuss blocken konnte (82.).

Kaum geprüft und trotzdem alles im Blick, Markus Kuster war stets zur Stelle

Kaum geprüft und dennoch zur Stelle

Dazwischen hatte wieder Smail Prevljak eine weitere Top-Chance, wurde von Florian Sittsam mittels Steilpass in den Lauf eingesetzt, doch kam nicht mehr ganz heran und scheitert wieder an Siebenhandl (75.). Auch der Ex-Sturm-Akteur in Diensten des SVM, Andreas Gruber, hätte durchaus für die Vorentscheidung sorgen können, denn nach einem Steilpass tauchte er an der Strafraumgrenze alleine vor dem Gäste-Goalie auf, brachte die Kugel aber nicht an ihm vorbei (80.).

Auch ein Okugawa-Schuss aus spitzem Winkel fand nicht den Weg ins Tor (90.) und so blieb es auch in der sechsminütigen Nachspielzeit wegen der knappen Führung spannend. Der Tabellenführer wollte unbedingt noch ausgleichen, warf alles nach vorne und hatte noch eine Möglichkeit. Denn Philipp Huspek kam an der Strafraumgrenze zu einem Volleyschuss, den aber der bis dahin kaum geprüfte SVM-Schlussmann Markus Kuster glänzend parieren konnte und so den Auftakt-Sieg sicherte (95.).

Nach dem Auftaktsieg hatte unsere Mannschaft allen Grund zum Jubeln


Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Novak, Malic, Mahrer, Lercher; Jano, Grgic (67. Sittsam); Okugawa, Ertlthaler (79. Gruber), Pink (84. Maierhofer); Prevljak

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 25.00 Jahre; Ö-Anteil: 73%

SK Puntigamer Sturm Graz

Siebenhandl; Koch, Schoissengeyr, Schulz, Schrammel; Maresic (81. Lovric); Schmerböck (59. Eze), Potzmann (76. Schubert), Zulj, Huspek; Alar

Gelbe Karten
Malic (56./U) bzw. Zulj (55./F), Koch (62./F), Maresic (71./F), Lovric (95./U)

Torfolge
1:0 (31.) Pink

Spieldaten
15 Torschüsse 13
33% Ballbesitz (Anteil Zuspiele) 67%
52% Zweikampfquote 48%
61% Passquote 79%
6 Ecken 10
10 Flanken aus dem Spiel 12
5 Abseits 0
19Fouls am Gegenspieler15
Top-Spieler
S. Prevljak (6) Torschüsse F. Koch (3)
J. Ertlthaler (3) Torschussvorlagen P. Huspek (2)
M. Novak (52) Ballkontakte T. Schrammel (95)
T. Mahrer* (75%) Zweikampfquote T. Schrammel (78%)
J. Ertlthaler (4)Flanken aus dem SpielP. Huspek (6)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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