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Kanter-Sieg zum Jahresabschluss











Hungrig auf den dritten Heimsieg in Folge

Zum Jahresabschluss wollte der SV BauWelt Koch Mattersburg im Heimspiel gegen die Kärntner vom RZ Pellets WAC den dritten Sieg in Folge vor heimischem Publikum einfahren, was mit einem deutlichen 5:1-Erfolg durch Treffer von Smail Prevljak, Manuel Seidl, Patrick Bürger, Stefan Maierhofer und Masaya Okugawa auch eindrucksvoll gelang.

Lediglich eine Umstellung gab es in der Startformation des SVM im Vergleich zum 2:2 in der Vorwoche beim Rekordmeister SK Rapid Wien, nämlich Smail Prevljak begann an Stelle von Rene Renner und agierte an vorderster Front. Markus Pink rückte auf den linken Flügel, unsere Mannschaft legte auch gleich los wie die Feuerwehr, man merkte ihnen den Hunger auf den nächsten Heimsieg förmlich an.

Druckvoll von Beginn weg

Etwas mehr als eine Minute war erst absolviert, da klopfte unsere Truppe erstmals am Tor der Gäste an. Masaya Okugawa setzte sich auf seiner rechten Seite sehr gut durch, brachte einen scharfen Ball zur Mitte, wo Smail Prevljak aus kürzester Distanz dann aber am glänzenden Reflex von Schlussmann Alexander Kofler scheiterte, Michael Perlak legte unmittelbar danach noch einmal auf Michael Lercher ab, doch dessen Schuss von der Strafraumgrenze ging rechts am Kasten vorbei (2.).

Es ging im ersten Spielabschnitt generell fast ausschließlich in eine Richtung, nämlich auf den Kasten der Gäste zu. Wenn es auch noch gefährlich wurde, dann meist über die aktive rechte Seite, wo Masaya Okugawa und Alois Höller immer wieder für richtig Dampf sorgten. So auch nach knapp mehr als zehn Minuten, als der Japaner den Kollegen mit einem Steilpass einsetzen wollte, dieser aber etwas zu weit geriet und deshalb Goalie Kofler zuerst an der Kugel war (12.).

Nur ein Treffer fehlte

Aber nicht nur aus dem Spiel heraus, auch bei Standardsituationen präsentierte sich unsere Mannschaft stets gefährlich, Manuel Seidl brachte die Hereingaben immer wieder aussichtsreich an den Mann, so auch etwa nach einer knappen Viertelstunde auf den ersten Pfosten zu Jano, doch dessen Kopfball ging knapp rechts am Gehäuse der Kärntner vorbei (14.).

Der auffällig agierende Seidl zeigte im zentralen Mittelfeld eine engagierte Leistung, präsentierte sich auch des Öfteren auf der Seite und flankte gut zur Mitte, wo ein Perlak-Schuss jedoch geblockt werden konnte (22.). Dann eroberte der SVM in der gegnerischen Hälfte das Spielgerät, Michael Perlak wollte mit einem Lochpass durch die Abwehrreihe Smail Prevljak einsetzen, doch sein Zuspiel war zu steil, Prevljak kam deshalb nicht heran (25.).

Verdiente Pausenführung

Der Führungstreffer lag irgendwie in der Luft und wäre auch längst verdient gewesen, weil von den Gästen offensiv nur wenig kam. Es dauerte aber etwas mehr als eine halbe Stunde, ehe die Baumgartner-Truppe endlich den ersten Treffer erzielte. Michael Perlak steckte in den Strafraum auf Masaya Okugawa durch, der legte dann ideal quer auf Smail Prevljak und der konnte ungehindert zur Führung einschießen (32.).

Mit dem Rückstand wachten die Gäste etwas auf, hatten kurz danach durch Florian Flecker ihren ersten Schuss auf den Kasten von Markus Kuster, doch der musste nicht viel tun um den Versuch abzuwehren (33.). Ansonsten war es eher eine Belagerung des Gäste-Strafraumes durch unsere Truppe, die durch einen Pink-Kopfball, nach einer Seidl-Ecke, nur hauchdünn am 2:0 vorbeischrammte (40.). Da auch ein Zündel-Distanzschuss Kuster keine all zu großen Probleme bereitete (45.), blieb es zur Pause bei der knappen Führung.

Topchance noch ausgelassen

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Kärntner zunächst aktiver aufzutreten, doch es dauerte keine fünf Minuten, da hatten unsere Burschen wieder alles im Griff und fanden die erste tolle Möglichkeit im zweiten Spielabschnitt vor. Masaya Okugawa tanzte sich von rechts in den Strafraum, deutete ein Abspiel an, um selbst aus spitzem Winkel abzuschließen, doch Kofler konnte am ersten Pfosten abwehren (55.).

Keine sechzig Sekunden später gleich die nächste dicke Möglichkeit für unsere Mannschaft, wieder hatte Okugawa seine Beine mit im Spiel, denn er brachte einen scharfen Ball zur Mitte, servierte so Smail Prevljak beinahe ideal die Kugel, doch dieser verfehlte sie, das runde Leder ging ihm zwischen den Beinen durch und somit verpasste er die nächste Topchance auf das wohl spielentscheidende 2:0 (56.).

Emotionaler Seidl-Treffer

Eine Stunde war auf der Uhr gespielt, da schlug der SVM endgültig zum zweiten Mal zu. Michael Perlak spielte auf Smail Prevljak, der steckte an der Mittellinie auf Manuel Seidl durch und dieser ließ sich auch von zwei Gegenspielern nicht beirren, sondern blieb ruhig und versenkte die Kugel platziert in der langen Ecke, was bei ihm und seinen Kollegen einen emotionalen Jubel entfachte (61.), schließlich hatte er eine lange verletzungsreiche Zeit hinter sich und krönte seine starke Leistung an diesem Abend gebührend.

Mitte der zweiten Spielhälfte nahm Trainer Gerald Baumgartner dann einen Doppeltausch vor, brachte mit Stefan Maierhofer und Patrick Bürger zwei frische Angreifer und der SVM-Coach bewies damit ein goldenes Händchen, denn beide traten noch entscheidend in Erscheinung (70.). Der eine schon kurz nach seiner Einwechslung, denn nach einem Seidl-Heber auf Okugawa legte dieser quer auf Bürger und es stand 3:0 für die Hausherren (72.).

Doppelschlag mit herrlichem Schlusspunkt

Der WAC wirkte schon einwenig resignierend, erzielte er doch in den jüngsten acht Pflichtspielen zusammen nur einen einzigen Treffer, doch er schlug kurzfristig zurück, nämlich durch einen überraschenden Anschlusstreffer. Florian Flecker nahm sich nahe der linken Strafraum-Ecke ein Herz, zog ab und traf via Innenstange genau in die lange Ecke (77.). Auf der Gegenseite setzte Okugawa Maierhofer mit einem Heber ein, dessen Kopfball in leichter Rücklage konnte Kofler aber entschärfen (80.).

Er sollte aber wie Einwechsel-Kollege Bürger an diesem Tag nicht leer ausgehen, denn nach einer scharfen Lercher-Hereingabe von der linken Seite war der lange Angreifer mit seinem rechten Fuß zur Stelle (85.). Den Schlusspunkt setzte dann einer, der dieser Partie auch seinen Stempel aufdrückte, und das noch dazu in einer herrlichen Art und Weise. Denn Masaya Okugawa zirkelte von der Strafraumgrenze den Ball gekonnt in die lange Kreuzecke (89.) und fixierte damit den 5:1-Endstand.


Aufstellungen

SV Bauwelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Ortiz, Lercher; Jano, Seidl (79. Erhardt); Okugawa, Perlak, Pink (70. Bürger); Prevljak (70. Maierhofer)

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.18 Jahre; Ö-Anteil: 64%

RZ Pellets WAC

Kofler; Hüttenbrenner, Rnic, Drescher; Zündel, Rabitsch (69. Frieser), Offenbacher, Wernitznig (87. Steiger); Flecker, Gschweidl, Quedraogo (86. Tocagic)

Gelbe Karten
Lercher (4./F) bzw. Rabitsch (27./U), Quedraogo (34./U), Kofler (85./K), Flecker (87./F)

Torfolge
1:0 (32.) Prevljak
2:0 (61.) Seidl
3:0 (72.) Bürger
3:1 (77.) Flecker
4:1 (85.) Maierhofer
5:1 (89.) Okugawa

Spieldaten
18 Torschüsse 8
57% Ballbesitz (Anteil Zuspiele)
43%
59% Zweikampfquote
41%
81% Passquote
71%
7 Ecken
4
17 Flanken aus dem Spiel
9
6 Abseits 0
9
Fouls am Gegenspieler
14
Top-Spieler
M. Okugawa* (3) Torschüsse F. Flecker* (3)
M. Okugawa (4) Torschussvorlagen I. Quedraogo (3)
Jano (98) Ballkontakte T. Zündel (72)
C. Ortiz (88%) Zweikampfquote
D. Frieser (75%)
M. Okugawa (4)
Flanken aus dem Spiel
T. Zündel (4)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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