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Stimmen zum abschließenden Kantersieg


Auch nach dem letzten Heimspiel vor der Winterpause wurden alle Beteiligten wieder zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten WAC-Coach Heimo Pfeifenberger und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zum 5:1-Erfolg unseres Teams gegen die Kärntner.


Heimo Pfeifenberger (WAC-Coach):

„Ich glaube letztendlich ist genau das Ergebnis herausgekommen, so wie wir auch in die Partie hineingestartet sind. Mattersburg war von Anfang an gleich viel aggressiver, hatte in den ersten Minuten gleich das Kommando übernommen und Torabschlüsse gehabt. Wir schafften es über das gesamte Spiel nie nahe genug am Mann zu stehen, um die Räume eng zu machen. ach vorne hin war es viel zu oft einfach nur Ball wegschießen, in Folge auch noch viele Ballverluste, weil wir diese langen Bälle nicht sichern konnten.

Also es war heute ein ganz schlechtes Gesicht von uns und deshalb geht dieses Ergebnis auch so in Ordnung. Es war ein ganz schlechter Abschluss für die Herbstsaison, da wir doch gegen Rapid und Salzburg gute Leistungen gebracht hatten. Da waren wir viel disziplinierter im Positionsspiel, da hat jeder seinen Job erledigt und das haben wir heute absolut vermissen lassen.

Mattersburg hat es aber auch gut gemacht, sie spielten mit viel Tempo, was auch ihr Spielstil ist, und wenn du ihnen dann auch noch die Räume gibst für Dribblings, sie viele Bälle gewinnen und das Spiel verlagern können, dann zeigen sie wie heute guten Fußball, doch wir waren einfach von Anfang an auch nicht vorhanden. Das spürt auch ein Gegner und alles in allem waren wir heute in allen Belangen unterlegen.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Es ist natürlich ein sehr guter Abschluss, wir wollten das letzte Spiel unbedingt gewinnen, haben auch vom Start weg versucht Druck zu machen. Das ist uns auch über weite Strecken sehr gut gelungen. Wir hätten sicherlich das eine oder andere Tor mehr schießen können, denn wenn du nur mit einem Tor führst kann immer etwas passieren.

Wir wussten, dass der WAC eine Systemumstellung hatte. Das haben wir gut analysiert und uns dementsprechend darauf vorbereitet, im Training gezielt gearbeitet. Wir konnten unseren Matchplan gut umsetzen, nämlich auf der Seite oftmals durchzukommen, haben dann in der zweiten Halbzeit auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, das hat uns dann auch noch zusätzlich Selbstvertrauen gegeben.

Ich wollte dann auch noch unsere beiden Stürmer Stefan Maierhofer sowie Patrick Bürger mit Einsatzzeit belohnen, da ich wusste, dass sie genau in diesem Spiel, wo wir schon führen noch einmal alles geben werden, um ein Tor zu erzielen. Normal sind unsere Partien sehr eng und da kann man nicht immer taktisch so wechseln, wie wir das heute taten, doch auch das ist aufgegangen, beide haben einen Treffer erzielt.

Wir wussten, dass der WAC immer eine harte Nuss für uns ist, die es zu knacken gilt, das haben wir dieses mal aber sehr überzeugend gemacht und deshalb möchte ich ein Kompliment an die Mannschaft aussprechen, in welcher Art und Weise sie heute ihren Job erledigt hat. Für unser Punktekonto war es sehr wichtig voll anzuschreiben, wir konnten unser dritten Heimspiel in Folge gewinnen, sind mit dem zweiten Viertel wieder richtig gut in Form gekommen. Es hat im Herbst ein wenig Zeit gebraucht, doch nun sind wir wieder gut unterwegs.“

(16.12.2017)zurück >