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Kompakter SVM hielt lange die Null, verlor am Ende aber 0:2







Drei Veränederungen

Nach dem Admira-Gastspiel am vergangenen Samstag ging es für den SV BauWelt Koch Mattersburg unter der Woche mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Dazu gastierte unsere Mannschaft beim amtierenden Doublegewinner und Tabellenführer FC Red Bull Salzburg, wo es trotz einer kämpferisch guten Leistung am Ende nichts zu holen gab, da die Hausherren durch zwei späte Treffer mit 2:0 siegten.

Drei Umstellungen nahm Trainer Gerald Baumgartner in der Startformation vor, wobei er bei dem einen oder anderen dazu gezwungen war. Schließlich kassierte etwa Kapitän Nedeljko Malic in der Südstadt seine fünfte Gelbe Karte und musste genauso daheim bleiben wie der leicht kränkliche Philipp Erhardt. Da auch noch Markus Pink auf der Bank Platz nahm, kamen Cesar Ortiz, Rene Renner und Manuel Seidl in die Startformation.

Guter Start

Unsere Mannschaft beginnt auch beim Meister und Cupsieger engagiert und hatte auch die erste gute Möglichkeit auf seiner Seite, denn nach einer Seidl-Ecke kommt Jano in der Mitte aussichtsreich zum Kopfball, der fiel dann aber zu schwach bzw. zentral aus und ging genau auf Walke (5.). Die Bullen hatten mehr Ballbesitz, machten das Spiel, doch der SVM hatte immer wieder gute Ballgewinne.

So auch nach knapp mehr als zehn Minuten als Alois Höller auf der rechten Seite an gespielt wird, gleich steil auf Masaya Okugawa weiterspielt, der wäre alleine auf Goalie Alexander Walke zugelaufen, stand allerdings in Abseitsposition, was der Assistent mit seiner Fahne signalisierte (11.). Von den Gastgebern war in unserem Strafraum bis dahin noch wenig zu sehen.

SVM mit Lufthoheit

Wenn die Salzburger gefährlich wurden, dann über die Seite, meist über rechts. Bei hohen Bällen präsentierte sich unsere Truppe hinten stark, konnte bis auf einen Caleta-Car-Kopfball kurz vor der Pause (45.) alle Hereingaben klären. Gefährlich wurde es nur bei scharfen Stanglpässen von der Seite, ein solcher wurde von Lukas Rath auch ins Außennetz abgelenkt (29.).

Die größte Chance der Bullen hatte Munas Dabbur, der bei einem langen Ball von einem leichten Stellungsfehler von Cesar Ortiz, der sich etwas verschätzt hatte, Markus Kuster machte zwar den Winkel gut zu, Dabbur brachte die Kugel dennoch vorbei, aber Ortiz klärte schließlich knapp vor der Linie und entschärfte die Situation (34.).

Bullen mit Schwung aus Kabine

Aber nicht nur die Hausherren wurden gefährlich, auch der SVM hatte die eine oder andere aussichtsreiche Aktion. Ein Seidl-Freistoss ging ebenso knapp über die Latte (23.), wie auch ein Distanzversuch von ihm knapp vor der Pause (44.). Mittelfeldkollege Michael Perlak zeigte ebenfalls auf, einen Weitschusskracher konnte Walke gerade noch zur Ecke abwehren (31.) und nach einem schnellen Konter wurde, nach einem Okugawa-Zuspiel, er gerade noch beim Abschluss gestoppt (42.), zur Pause war das torlose Remis nicht unverdient.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel im Spiel, die Bullen in punkto Ballbesitz überlegen, kamen vermehrt über die rechte Seite nach vorne, wo zunächst ein Berisha-Kopfball an der langen Ecke vorbeiging (53.) und kurz danach Markus Kuster einen Gulbrandsen-Schuss auf die kurze Ecke parierte (55.). Auch bei der folgenden Ecke kommt Dabbur zum Schuss, doch der wird abermals geblockt (56.).

Der Führung nahe

Aber auch unsere Mannschaft hatte nach der Pause gute Möglichkeiten auf einen Führungstreffer. Erst kam Alois Höller nach einer Seidl-Ecke an die Kugel, doch traf den Ball nicht voll und so konnten die Salzburger gerade noch vor der Linie klären (59.). Kurz danach war es Smail Prevljak, der schon Miranda überlaufen hatte, aber gerade noch von einem voll sprintenden Stefan Lainer am Abschluss gestoppt werden konnt (62.).

In der Schlussphase wurde es dann nochmals spannend, erst klärt Kuster mit einem Big Safe gegen den alleine vor ihm auftauchenden Hwang (75.), kurz danach wurde ein Höller-Schuss, nach Doppelpass mit Prevljak, gerade noch geblockt (76.). Kurz vor dem Ende schlugen die Hausherren dann aber nochmals zu. Dabbur verwertete einen Hwang-Pass auf den zweiten Pfosten (87.) und in der Nachspielzeit fixierte Minamino, nach schöner Yabo-Vorarbeit, den 2:0-Sieg des Meisters (92.).


Aufstellungen

FC Red Bull Salzburg

Walke; Lainer, Miranda, Caleta-Car, Ulmer; Schlager; Haidara (82. Yabo), Rzatkowski, Berisha (71. Minamino); Gulbrandsen (61. Hwang), Dabbur

SV BauWelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Ortiz, Mahrer, Rath (64. Lercher); Seidl (79. Sittsam), Jano; Okugawa, Perlak, Renner (66. Pink); Prevljak

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.18 Jahre; Ö-Anteil: 64%

Gelbe Karten
Caleta-Car (69./K), Haidara (71./F) bzw. Rath (2./U)

Torfolge
1:0 (87.) Dabbur
2:0 (92.) Minamino

Spieldaten
21 Torschüsse 10
68% Ballbesitz (Anteil Zuspiele)
32%
51% Zweikampfquote
49%
80% Passquote
56%
12 Ecken
8
18 Flanken aus dem Spiel
11
1 Abseits 1
12
Fouls am Gegenspieler
12
Top-Spieler
M. Dabbur (5) Torschüsse A. Höller* (2)
A. Ulmer* (2) Torschussvorlagen M. Seidl (4)
S. Lainer (108) Ballkontakte M. Seidl* (59)
V. Berisha (75%) Zweikampfquote
M. Pink (78%)
S. Lainer (8)
Flanken aus dem Spiel
M. Seidl (4)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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