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Ganz bittere Niederlage gegen äußerst effektive Südstädter









Topchancen nicht genutzt

Beim Gastspiel in der Südstadt beim FC Flyeralarm Admira wollte der SV BauWelt Koch Mattersburg den dritten Sieg in Folge einfahren und das war auch nicht gerade unmöglich. Am Ende wurde es jedoch eine 0:2-Niederlage bei den Niederösterreichern, was man über weite Strecken der Partie kaum erwarten konnte, denn unsere Mannschaft hatte eine Vielzahl an tollen Möglichkeiten.

Die im Vergleich zum Altach-Sieg lediglich auf einer Position veränderte SVM-Truppe, Philipp Erhardt kam für Manuel Seidl in die Startformation, begann nämlich äußerst stark und konnte sich schon früh gefährlich in Szene setzen. Vor allem die Variabilität im Angriffsspiel machte der Hintermannschaft der Gastgeber zu schaffen, denn unsere Offensivspieler tauchten immer wieder auf verschiedenen Positionen auf.

Führung am Fuß gehabt

Nach wenigen Minuten war es Masaya Okugawa, der auf der rechten Seite durchtanzte, an der Toroutlinie zur Mitte spielte, wo Markus Pink mit seiner Direktabnahme an Torhüter Andreas Leitner scheiterte, der Abpraller kam dann zu Smail Prevljak, dessen Schuss dann ebenfalls am Admira-Schlussmann pariert werden konnte (3.).

In dieser Tonart ging es dann weiter, denn bei einer Prevljak-Hereingabe von der rechten Seite ist der Kärntner im SVM-Dress sogar etwas zu schnell, denn der Ball ging hinter ihm vorbei (6.). Aber nur wenige Augenblicke danach kam wieder eine Flanke von der rechten Seite zur Mitte, Alois Höller brachte die Kugel, die Smail Prevljak jedoch nicht voll traf, so knapp verzog und auch Markus Pink kam nicht mehr heran (8.).

Eher harmlose Hausherren

Die Hausherren hatten zwar etwas mehr Ballbesitz, konnten sich aber nur selten gefährlich in Szene setzen und wenn dann war auch ein gute Portion Zufall dabei. So auch bei ihrer wohl größten Chance, denn nach einem zunächst geklärten Eckball kam die Kugel nochmals zu Philipp Posch, der mittels Ferse den Ball hinter dem Rücken volley nahm und damit zum Glück nur das linke Lattenkreuz traf, wäre beinahe zufällig ein Treffer Marke „Tor des Jahres“ geworden (10.).

Ansonsten war von den Admiranern im ersten Durchgang aber nicht viel zu sehen, außer einem Grozurek-Schuss aus spitzem Winkel, den Markus Kuster mit einer Fußabwehr parieren konnte (19.), oder einem Lackner-Kopfball auf das Tornetz (43.). kam nicht viel auf unseren Kasten. Im Gegensatz dazu blieb der SVM das etwas gefährlichere Team, fand auch weiterhin gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer vor.

Torlos ging es in die Pause

Bei einem schnellen SVM-Gegenstoss etwa legte Michael Perlak an der Strafraumgrenze auf den mit aufgerückten Innenverteidiger Thorsten Mahrer ab, dessen Schussversuch wurde aber geblockt (22.). Kurz vor dem Pausenpfiff setzte Masaya Okugawa zunächst Michael Perlak im Strafraum ein, der sich aber die Kugel um einen Tick zu weit vorlegte (44.).

Bei der folgenden Ecke kam Jano zum Kopfball, legte beinahe ideal auf Alois Höller ab, doch der Admira-Torhüter machte einen Strich durch die Rechnung, war einen Tick schneller an der Kugel und vereitelte so eine dicke Möglichkeit (45.). Generell war es überraschend, dass es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging, denn vor allem unsere Mannschaft hatte einige Topchancen.

SVM wieder mit guten Möglichkeiten

Admira-Coach Ernst Baumeister reagierte zur Pause auf den eher schwachen Auftritt seiner Truppe und brachte mit Maximilian Sax eine zusätzliche Offensivkraft. SVM-Coach Gerald Baumgartner konnte, bis auf die mangelnde Chancenverwertung, mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden sein, hatte zunächst keinerlei Veranlassungen etwas zu verändern.

Unsere Mannschaft agierte auch nach dem Seitenwechsel recht entschlossen, versuchte die Südstädter früh zu stören und hatte damit auch größtenteils Erfolg. Zwar musste erst Markus Kuster bei einem langen Ball in die Spitze aus seinem Tor eilen und den Ball klären, doch danach waren es wieder seine Kollegen, die für Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgten.

Admira schlug eiskalt zu …

Vor allem Markus Pink stand wieder im Mittelpunkt, denn unsere Nummer 32 wurde zunächst im Strafraum gut frei gespielt, zögerte aber mit seinem Abschluss zu lange und wurde geblockt (58.). Nur wenige Minuten später kam eine Perlak-Hereingabe auf den zweiten Pfosten, wo der eingewechselte Rene Renner per Kopf auf Markus Pink ablegte, doch Leitner hatte wieder seine Finger im Spiel und verhinderte erneut eine mögliche SVM-Führung (62.).

Nur Augenblicke später kam ein weiter Renner-Freistoss aus dem Halbfeld in den Strafraum zum frei stehenden Jano, doch dessen Kopfball ging knapp über die Latte (63.). Kurz danach gingen die Hausherren überraschend in Führung, Maximilian Sax brachte von rechts einen Ball zur Mitte, wo Marin Jakolis auf Lukas Grozurek ablegte und der traf trocken in die rechte Ecke (67.).

… und gewann etwas überraschend

Gerald Baumgartner reagierte sofort auf diesen Rückstand, brachte den etwas offensiveren Manuel Seidl neu ins Spiel, der gleich mit einem Freistoss auf sich aufmerksam machte, denn der kam zu Kapitän Nedeljko Malic, der jedoch hauchdünn im Abseits stand (73.). Nur Augenblicke später wurde Markus Pink mittels Steilpass eingesetzt, lief alleine auf Leitner zu, doch wurde zu Unrecht wegen einer angeblichen Abseitsstellung zurückgepfiffen (74.).

Auf der Gegenseite schlugen die Niederösterreicher dann aber noch einmal eiskalt zu, denn nach einem SVM-Ballverlust schalteten die rasch um, Jakolis bediente Christoph Knasmüllner, der auch aus spitzem Winkel traf (78.). Danach war die Partie scheinbar entschieden, obwohl Markus Pink es noch einmal spannend machen hätte können, doch er zögerte bei seinem Vorstoß in den Strafraum erneut zu lange und wurde gestoppt (81.), somit musste sich der SVM am Ende bitter mit 0:2 geschlagen geben.


Aufstellungen

FC Flyeralarm Admira

Leitner, Zwierschitz, Maranda, Strauss, Posch (46. Sax); Ebner, Lackner; Grozurek, Knasmüllner (91. Botic), Jakolis; Starkl (84. Maier)

SV BauWelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Mahrer, Rath; Erhardt (68. Seidl), Jano; Okugawa (74. Bürger), Perlak, Pink; Prevljak (54. Renner)

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 26.00 Jahre; Ö-Anteil: 82%

Gelbe Karten
Grozurek (76./U) bzw. Höller (70./U), Mahrer (83./F), Malic (89./F)

Torfolge
1:0 (67.) Grozurek
2:0 (78.) Knasmüllner

Spieldaten
14 Torschüsse 8
58% Ballbesitz (Anteil Zuspiele)
42%
51% Zweikampfquote
49%
71% Passquote
62%
5 Ecken
2
18 Flanken aus dem Spiel
7
1 Abseits 6
15
Fouls am Gegenspieler
13
Top-Spieler
L. Grozurek* (3) Torschüsse S. Prevljak (3)
M. Jakolis* (2) Torschussvorlagen R. Renner* (2)
C. Knasmüllner (80) Ballkontakte A. Höller (80)
P. Posch (100%) Zweikampfquote
T. Mahrer (78%)
M. Jakolis (4)
Flanken aus dem Spiel
M. Perlak (5)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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