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Das zarte Pflänzchen soll weiter wachsen

Nedeljko Malic und Kollegen wollen die Altacher vor heimischem Publikum sportlich zu Fall bringen

Stimmungsvolle Trainingstage

Die Länderspielpause ist zu Ende, der neue Teamchef Franco Foda gab sein Debüt und der SV BauWelt Koch Mattersburg konnte sich in den zwei Trainingswochen mit toller Stimmung auf die letzten sechs Spiele vor der Winterpause vorbereiten. Dies lag vor allem am letzten Spiel vor der Pause, dem Gastspiel beim FK Austria Wien, wo unsere Mannschaft einen 3:1-Sieg feiern konnte.

„Die Stimmung war zuvor auch nicht schlecht, dafür haben wir im Trainer-Team viel investiert. Wir versuchten uns auf die Spieler zu fokussieren, um die Stimmung hoch zu halten“, erläuterte Trainer Gerald Baumgartner die Stimmungslage im Team der letzten Wochen und Monate, konnte dem Sieg bei den Veilchen aber dennoch eine wichtige Bedeutung beimessen.

Top-Klub auswärts geschlagen

„Es ist einfach so, dass wir gegen einen Top-Klub auswärts gewonnen haben und das merkte man in den vergangenen Tagen in jeder Trainingseinheit“, schilderte der SVM-Coach, denn „das Selbstvertrauen ist ein anderes, aber wir dürfen das nicht allzu sehr überbewerten, es handelt sich vielmehr noch um ein zartes Pflänzchen, das wir noch weiter zum Wachsen bringen sollten.“

Das heißt in dem Fall, dass dieser Auswärtssieg im Ernst Happel Stadion erst der Anfang sein soll, das gewonnene Selbstvertrauen war in der Länderspielpause aber auch im Test gegen den slowakischen Erstligisten AS Trencin sichtbar, wo unsere Mannschaft vor allem im ersten Spielabschnitt eine starke Vorstellung ablieferte, mit einem 4:1 in die Pause ging und letztlich einen 5:2-Erfolg feierte.

“Müssen an unsere Grenzen gehen“

Dieser Sieg im Test soll auf keinen Fall überbewertet werden, doch jeder Sieg stärkt das Selbstvertrauen weiter und das soll auch am kommenden Samstag (18.30 Uhr) so sein, wenn der SV BauWelt Koch Mattersburg den Cashpoint SCR Altach im heimischen Pappelstadion empfängt. Dort wollen Kapitän Nedeljko Malic und Kollegen jedenfalls alles dafür tun, den Aufwärtstrend weiter fortzusetzen.

„Wir dürfen uns auf diesem Sieg keineswegs ausruhen, sondern vielmehr nun nachlegen, sprich das Heimspiel gegen die Vorarlberger gewinnen“, wünscht sich der SVM-Coach den zweiten Heimdreier der Saison, der aus seiner Sicht auf alle Fälle möglich ist. „Das wird eine komplett andere Partie werden, wo wir wieder 100%tig an unsere Grenzen gehen müssen, tun wir das, dann haben wir gute Chancen drei Punkte zu holen, was auch unser klares Ziel ist.“

Komplett neues Spiel

Das letzte und bislang einzige Duell in dieser Saison endete mit einem sehr glücklichen 1:0-Heimerfolg der Vorarlberger, wo unser Coach durchaus Parallelen zum letzten Spiel in Wien erkennen konnte. „Damals waren die Altacher auch nach dem Europacup physisch nicht 100%ig fit, doch wir haben es leider verabsäumt diesen Joker zu ziehen und uns dort selbst zu belohnen, was uns nun bei der Austria jedoch gelang.“

Generell sah der SVM-Coach in der Cashpoint-Arena eine gute Leistung, doch dieses erste Duell spielt in den Vorbereitungen auf das kommende zweite Kräftemessen in diesem Spieljahr keine allzu große Rolle. „Das ist schließlich schon neun Runden her, das ist jetzt ein komplett neues Spiel, doch wir wollen dieses Mal unsere Möglichkeiten besser umsetzen und ein dementsprechend gutes Ergebnis einfahren.“

Sehr starke Mannschaft

Die Voraussetzungen vor dem Spiel am Samstag sind ein wenig anders, die Altacher, wenn auch knapp, aus dem Europacup ausgeschieden und durch die weg gefallene Zusatzbelastung sicherlich frischer als beim ersten Saisonduell. Was vielleicht nicht unbedingt für die Vorarlberger spricht ist deren jüngste Ligabilanz, denn die Schmidt-Truppe musste zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken, was für Gerald Baumgartner aber nicht wirklich viel zählt.

„Sie haben seit dem Europacup-Aus sicherlich im physischen und mentalen Bereich zugelegt und werden sich in einem guten Zustand präsentieren. Generell ist das eine sehr starke Mannschaft, die im Moment noch klar über uns zu stellen ist, doch wir spielen zuhause und wollen auch dementsprechend agieren“, erwartet der SVM-Coach einen engagierten Auftritt seiner Schützlinge.

Heimdreier im Visier

Zuversichtlich stimmen ihn da die letzten Trainingstage, denn „wir haben in der Länderspielpause mit den Jungs gut gearbeitet und die haben super mitgezogen“, weshalb der Fokus voll auf der eigenen Leistung liegt. „Wie die Altacher zu uns kommen, können wir nicht beeinflussen, aber wir können ihnen mit einer starken Leistung das Leben sehr schwer machen und darauf liegt konzentrieren wir uns, schließlich wollen wir so auftreten, dass wir das Match gewinnen können.“

Aber auch die Gäste aus Vorarlberg werden frisch und motiviert in den Bus steigen und quer durch Österreich reisen, mit dem Ziel im Burgenland Punkt(e) zu erobern. „Das wollen wir auf keinen Fall zulassen, sondern voll dagegenhalten und eben alles für drei Punkte geben, darauf arbeiten wir in den letzten Wochen schon hin, ist unser Fokus ganz klar eingestellt“, versichert Baumgartner.

Paar Prozent mehr Selbstvertrauen

Dass der Sieg bei der Wiener Austria so eine Art Initialzündung wäre, darauf möchte sich der Salzburger an der SVM-Seitenlinie nicht festlegen. „Fußball ist kein Wunschkonzert, man muss sich alles in jedem Spiel hart erarbeiten. Sicherlich wird uns dieser Erfolg ein paar Prozent mehr Selbstvertrauen geben, aber dennoch müssen wir sehr konzentriert ans Werk gehen“, gibt Baumgartner die Marschroute vor.

Schließlich haben er und seine Schützlinge noch ein großes Ziel. „Wir wollen unsere Heimspiele bis zum Ende der Herbstmeisterschaft für uns entscheiden. Das werden allesamt schwere Aufgaben, aber wir können das lösen. Ein Sieg gegen Altach wäre da schon ein guter Start, bei dem das jüngst gewonnene Selbstvertrauen, das gute Spiel aus dem Happel-Oval und die tatkräftige Unterstützung der SVM-Fans im Rücken helfen sollen.“




SV Bauwelt Koch Mattersburg - Cashpoint SCR Altach
15. Runde der tipico-Bundesliga
Samstag, 18.11.2017, 18.30 Uhr – Pappelstadion
Ref: Mag. Harald Lechner; Ass: Michael Nemetz, MSc Patrick Orlet 4O: Mag. Markus Hameter

(16.11.2017)zurück >