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SVM dreht die Partie im Happel-Oval zu einem tollen 3:1-Erfolg

Großer Jubel nach dem dritten Treffer durch Smail Prevljak, der den Sieg fixierte ...

... zuvor glich Michael Perlak die Austria-Führung aus ...

... ehe Masaya Okugawa zur Führung traf.







Von Beginn weg mutig

Es war sicherlich keine leere Versprechung, dass der SV BauWelt Koch Mattersburg beim Gastspiel im Ernst Happel Stadion gegen Vizemeister FK Austria Wien mutig auftreten wollte, denn das merkte man unserem Team schon vom Anpfiff weg an. Der auf zwei Postionen veränderte SVM, Markus Pink und Stefan Maierhofer kamen neu in die Startformation, legte gleich ambitioniert los.

Schon in den ersten Spielminuten attackierten unsere Burschen die Wiener früh, setzten so die Veilchen auch tief in deren eigener Spielhälfte unter Druck und dies sollte sich in diesem Match noch bezahlt machen, auch wenn es in der ersten Spielhälfte vielleicht noch nicht der Fall war. Denn da kombinierte unsere Mannschaft, nach Ballgewinnen im Mittelfeld, ziemlich flott, doch die Flanken fanden in der Mitte nicht immer einen Abnehmer.

Tor zu Unrecht aberkannt

So etwa klärte Abwehr-Routinier Heiko Westermann zwei Mal vor dem hinter ihm lauernden Stefan Maierhofer (8./9.). Von den Veilchen war offensiv nicht viel Konkretes zu sehen, zwar hatten sie viel Ballbesitz über das gesamte Spiel hinweg, doch der zählt bekanntlich wenig und brachte ihnen in dieser ersten Spielhälfte nur selten eine gefährliche Szene vor dem SVM-Tor von Schlussmann Markus Kuster ein.

Unser Team hingegen präsentierte sich da ein wenig zielstrebiger, auch wenn die ganz klare Einschussmöglichkeit zunächst fehlte. Zwar steckte Philipp Erhardt einen Ball gut auf Markus Pink durch, doch der konnte gerade noch von Abdul Kadiri gestoppt werden (24.). Die folgende Ecke brachte die nächste gefährliche Chance, denn die zunächst kurz geklärte Hereingabe feuerte Markus Pink auf den Kasten, Torhüter Patrick Pentz konnte nur kurz abwehren und Stefan Maierhofer war zur Stelle, der Treffer wurde aber zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt (25.).

Bitterer Gegentreffer mit dem Pausenpfiff

Kurz danach musste Trainer Gerald Baumgartner erstmals wechseln, denn nach einem geblockten Pass knickte Rene Renner unglücklich um und wurde durch Andreas Gruber ersetzt (26.). Die Austria hingegen kam etwas zufällig zu ihrer ersten gefährlichen Szene, denn eine Flanke von Petar Gluhakovic riss so überraschend ab, dass Goalie Markus Kuster nur mit einer starken Parade einen Gegentreffer verhindern konnte (34.).

Auf der Gegenseite verlagerte der bewegliche Mittelfeldmotor Michael Perlak den Ball gekonnt auf die linke Seite, wo eine Gruber-Hereingabe auf Stefan Maierhofer von Innenverteidiger Abdul Kadiri noch geklärt werden konnte (39.). Der folgende weite Rath-Einwurf kam erneut zum Major, der auf den ersten Pfosten köpfte, wo allerdings Pentz lauerte (40.). Kurz vor der Pause wurden die Wiener noch zwei Mal gefährlich, zunächst ging ein direkt getretener Holzhauser-Eckball an den Pfosten (43.) und in der Nachspielzeit des ersten Durchganges kam ein Holzhauser-Freistoss zum freien Kevin Friesenbichler, der zur überraschenden Halbzeit-Führung der Veilchen einköpfte (45+2.).

SVM schlug zurück

In der Halbzeitpause richtete Coach Gerald Baumgartner seine Schützlinge noch einmal auf und nahm auch eine personelle Veränderung vor, denn er brachte mit Smail Prevljak einen neuen Angreifer für Stefan Maierhofer ins Spiel. Der war auch gleich bei der ersten Offensivaktion mit dabei, verpasste allerdings eine Gruber-Hereingabe von der linken Seite nur knapp (48.).

Nur wenige Augenblicke später war es dann aber so weit, der SVM glich völlig verdient aus. Unsere Burschen attackierten die Austrianer wieder einmal tief in deren eigener Spielhälfte, eroberten so die Kugel, Markus Pink legte auf Michael Perlak ab und der versenkte den Ball in der langen Ecke (53.). Zwar versuchten die Veilchen in der Folge wieder mehr für das Spiel zu tun, doch wirklich gefährlich konnten sie sich nicht in Szene setzen, denn der SVM stand in der Defensive sehr kompakt.

Zielstrebig bis zum Ende

Wenn die Austrianer dann vereinzelt für Gefahr sorgten, dann eher aus ruhenden Bällen, die Raphael Holzhauser gekonnt zur Mitte brachte. So auch Mitte der zweiten Spielhälfte, als Kevin Friesenbichler ebenso nicht ganz heran kam wie auch SVM-Schlussmann Markus Kuster (68.). Auf der Gegenseite war es wieder der auffällige Andreas Gruber, der Smail Prevljak bedienen wollte, aber diesen mit seinem Zuspiel nicht erreichen konnte, da noch ein Austrianer klärte (69.).

Nach einem schnell abgespielten Freistoss von Jano auf Michael Perlak bediente dieser mit einem Steilpass Smail Prevljak, doch der traf den Ball nicht voll und verfehlte so sein Ziel (73.). Zu Beginn der Schlussviertelstunde kam dann auch noch unser Japaner Masaya Okugawa neu ins Spiel und dieser Wechsel sollte sich als richtiger Goldgriff herausstellen (75.).

Doppelpack sicherte den Sieg

Denn nur wenige Minuten später konnte sich unsere Nummer 29 auf der rechten Seite gegen Marko Pejic durchsetzen, zog zur Mitte und schoss die Kugel trocken in die lange Ecke zur vielumjubelten Führung für den SVM (79.). Zuvor musste allerdings noch Schlussmann Markus Kuster eiligst aus seinem Tor herauseilen, um gegen den pfeilschnellen Felipe Pires zu klären, was er auch bravourös meisterte (77.).

Es dauerte auch nicht lange, da schlug der SVM erneut zu, denn nach einem Freistoss aus knapp 25 Metern trat Smail Prevljak an und verwandelte diesen via Innenstange in der kurzen Ecke zum Endstand von 3:1 für unsere Mannschaft (81.). Schließlich versuchten die Austrianer alles, doch mehr als ein Alhassan-Schuss, den Kuster toll parieren konnte, schaute dabei nicht mehr heraus (88.) und so feierten die Schützlinge von Gerald Baumgartner einen verdienten und längst überfälligen zweiten Saisonerfolg.


Aufstellungen

FK Austria Wien

Pentz; Gluhakovic, Kadiri, Westermann, Salamon (46. Pejic); Holzhauser (80. Monschein); Tajouri, Serbest, Prokop (62. Alhassan), Pires; Friesenbichler

SV BauWelt Koch Mattersburg

Kuster; Höller, Malic, Mahrer, Rath; Erhardt, Jano; Pink (75. Okugawa), Perlak, Renner (26. Gruber); Maierhofer (46. Prevljak)

Das Durchschnittsalter der SVM-Startelf betrug 27.36 Jahre; Ö-Anteil: 91%

Gelbe Karten
Alhassan (77./U), Tajouri (78./U), Gluhakovic (84./F) bzw. Prevljak (60./F)

Torfolge
1:0 (45+2.) Friesenbichler
1:1 (53.) Perlak
1:2 (79.) Okugawa
1:3 (81.) Prevljak

Spieldaten
16 Torschüsse 9
71% Ballbesitz (Anteil Zuspiele)
29%
52% Zweikampfquote
48%
86% Passquote
69%
10 Ecken
6
23 Flanken aus dem Spiel
4
3 Abseits 7
12
Fouls am Gegenspieler
13
Top-Spieler
I. Tajouri (5) Torschüsse S. Prevljak* (2)
I. Tajouri* (3) Torschussvorlagen M. Pink* (1)
A. Kadiri (102) Ballkontakte Jano* (45)
A. Kadiri (91%) Zweikampfquote
A. Höller (78%)
R. Holzhauser* (4)
Flanken aus dem Spiel
A. Gruber (3)

* = mehrere Spieler mit dem gleichen Wert

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