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Stimmen zur kuriosen Niederlage

Gerald Baumgartner konnte die Entscheidung beim letztlich einzigen Treffer nicht nachvollziehen

Nach dem Heimspiel wurden alle Beteiligten wieder zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Rapid-Coach Goran Djuricin und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zum 0:1 unseres Teams gegen die Hütteldorfer.


Goran Djuricin (Rapid-Coach):

„Mattersburg hat es uns in diesem Spiel nicht leicht gemacht, aber das werden die anderen Teams auch tun. Ich war erst einmal über die drei erhaltenen Tore, auch wenn sie allesamt aus Abseitspositionen waren, schockiert. Ich muss aber sagen, dass wir heute das Glück auf unserer Seite hatten, aber aufgrund der zweiten Halbzeit war es aus meiner Sicht ein verdienter Sieg.

Ich kann den Ärger der Mattersburger auch verstehen, denn hätten wir durch solch einen Treffer verloren, hätte ich mich vermutlich genauso oder sogar mehr aufgeregt. Somit müssen wir zufrieden sein als glücklicherer aber auch verdienter Sieger vom Platz gegangen zu sein.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Von unserer Seite war es ein gutes Match, wir haben wenig zugelassen und wollten einen schnellen Treffer erzielen, was uns auch gelang, doch leider hatte der Assistent seine Fahne oben, wie auch bei den anderen beiden Treffern. Über die entscheidende Szene braucht es aus meiner Sicht keine zwei Meinungen, denn das war ein klares Handspiel.

In unserer Situation ist das besonders bitter, wenn man noch dazu die Häufigkeit der letzten Spiele betrachtet, wo Munas Dabbur mit der Hand einen Treffer erzielte, Florian Sittsam im Strafraum umgerannt wird, Christoph Monschein seine Hand beim Treffer zu Hilfe und nun diese Szene, wo wir durch einen Handtreffer das Spiel verloren hatten.

Keine Frage, Rapid hatte die eine oder andere Möglichkeit nach der Pause, aber wären wir nicht in Rückstand gewesen, hätten wir auch nicht das Risiko erhöhen müssen, nicht so offensiv getauscht. Rapid ist eine gute Mannschaft, aber mich ärgert es schon sehr, wenn du so gegen sie verlierst, denn wir haben mit unseren Mitteln Rapid derart gefordert, wie ich mir es als Trainer vorstelle, dementsprechend ist der Ärger natürlich verständlich.“

(30.09.2017)zurück >