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Stimmen zum 2:3 gegen Sturm


Auch nach dem zweiten Heimspiel der neuen Saison in der tipico - Bundesliga wurden alle Beteiligten wieder zu Stellungnahmen nach dem Spiel gebeten. Das sagten Sturm-Coach Franco Foda und SVM-Coach Gerald Baumgartner im Presseraum des Pappelstadions zum 2:3 unseres Teams gegen die Steirer.


Franco Foda (Sturm-Coach):

„Wir hatten aufgrund des Europacup-Spiels nur eine kurze Vorbereitungszeit auf dieses Spiel und fanden in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten nur schwer ins Spiel. Da passierten zu viele Ballverluste und die nutzte der SVM zur Führung. Was uns aber im Gegensatz zum Vorjahr auszeichnet ist die Tatsache, dass wir mit Rückschlägen besser umgehen, weiter unseren Plan verfolgen.

Ein schnell angespielter Freistoss brachte dann den Ausgleich, wir hätten durchaus durch Huspek noch knapp vor der Pause in Führung gehen können, holten dies gleich nach der Pause nach und fanden auch nach dem 3:1 noch gute Möglichkeiten. Doch mit den Einwechslungen von Bürger und Prevljak bekamen wir Probleme, zum Glück kam der Anschlusstreffer etwas zu spät, denn schon vorher wurde es immer brenzlig.

Alles in allem war es aber ein gutes Spiel von beiden Mannschaften, auch der SVM zeigte, dass sie eine gute Mannschaft sind. Ich war mir selbst beim 3:1 noch nicht sicher, ob wir das gewinnen, schließlich konnte der SVM bei Rapid ein 0:2 drehen. Im Endeffekt sind wir aber froh hier drei Punkte gemacht zu haben gegen einen starken Gegner.“


Gerald Baumgartner (SVM-Coach):

„Ich habe es schon vor dem Spiel gesagt, Sturm ist eine sehr spielstarke Mannschaft, vielleicht sogar im Moment die beste der Liga, denn sie haben in ihren internationalen Auftritten dazugelernt, konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, traten daher reifer bzw. abgebrühter auf und waren uns da voraus. Natürlich haben sie mit Thorsten Röcher, der noch im Frühjahr bei uns einer der Garanten war, das wir sie besiegten, und auch Peter Zulj viel Qualität dazubekommen.

Wir haben es aber heute auch verabsäumt, aus unseren Möglichkeiten mehr zu machen. Schon in der Anfangsphase hätten wir durchaus höher führen können, Sturm hat das dann in der Folge aber gut gemacht und war vor allem vor dem Tor effizienter. Auch die eine oder andere Schiedsrichter-Entscheidung war nicht unbedingt auf unserer Seite und so wird es eben schwerer zu punkten.

Die Gegentore gingen aber auch zu einfach, das müssen wir in Zukunft abstellen. Mit dem Rückstand musst du dann eben auch mehr Risiko gehen, das haben wir auch gemacht, und dann ergeben sich auch die Räume zum Kontern, die die Grazer nutzten. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber mit Smail Prevljak und Masaya Okugawa noch zwei Waffen, die noch nicht ganz angekommen sind in der Hinterhand und auch ein Nedeljko Malic sollte bald fit sein.“

(06.08.2017)zurück >